Aktuelle Corona-Förderinformationen: Mit Links für die Antragstellung für jedes Bundesland

Die Bundesregierung hat ein großes und umfangreiches Hilfspaket für Unternehmer zusammengestellt. Durch die Anzahl der unterschiedlichen Fördermethoden und der Tatsache, dass die Mittel oft über das jeweilige Bundesland abgerufen werden muss, ist die Informationslage oft schwierig und schlicht unübersichtlich. Das wollen wir ändern und haben die Förderinstrumente nach Bundesland gegliedert und Ihnen auch gleich die jeweilige Antragsstelle verlinkt. Viel Erfolg!
PS: Wenn Sie weitere Informationen haben, dann freuen wir uns, wenn Sie uns diese mitteilen, damit diese Seite stets aktuell und umfassend bleibt. Danke!

 

ACHTUNG! WARNUNG!

Behörden warnen Unternehmer vor „Coronahilfe“-Gaunern

Derzeit versuchen Cyberkrimelle, Firmen und Gewerbetreibende, die durch die Corona-Krise in finanzielle Not geraten sind, auf gefakten Internetseiten zu ködern. Dort sollen sie vermeintliche Anträge auf Soforthilfen ausfüllen. „Finger weg!“, mahnen Polizei und weitere Behörden. FONDS ONLINE professionell, Bundesagentur für Arbeit und LKA warnenCorona-Krise: Betrug mit Soforthilfe und Kurzarbeitergeld in BW

Das Konjunkturpaket 2020

Die Konjunktur stärken
Wirtschaftliche und soziale Härten abfedern
Novemberhilfe
Junge Menschen und Familien unterstützen
Förderung von Unternehmensberatungen
Der Weg zum passenden Förderprogramm

Hilfen der Länder

Baden-Württemberg; Bayern; Berlin; Brandenburg; Bremen-Bremerhaven; Hamburg; Hessen; Mecklenburg-Vorpommern; Niedersachsen; Nordrhein-Westphalen; Rheinland-Pfalz; Saarland; Sachsen; Sachsen-Anhalt; Schleswig-Holstein; Thüringen

Weitere Fördermöglichkeiten der Länder

Baden-Württemberg; Bayern; Berlin; Brandenburg; Bremen; Hamburg; Hessen; Mecklenburg-Vorpommern; Niedersachsen; Rheinland-Pfalz; Saarland; Sachsen; Sachsen-Anhalt; Schleswig-Holstein; Thüringen

Steuerliche Hilfsmaßnahmen

Kurzarbeit

KfW-Corona-Hilfe

Grundsicherung

go-digital

Entschädigung bei Verdienstausfall wegen Kinderbetreuung

Entschädigung bei Quarantäne

Maßgeschneiderte Unterstützung für Start-ups

Rechtsverordnungen und Bußgelder der Bundesländer

Der Praxis-Check „Sicher und gesund durch die Pandemie“ der VBG

 

 

Das Konjunkturpaket 2020

Um Familien, Unternehmen und Kommunen darin zu unterstützen, die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie besser zu bewältigen, bringt die Bundesregierung ein umfassendes Konjunkturpaket auf den Weg. Der Koalitionsausschuss hat sich dafür auf Eckpunkte verständigt. Mit dem Konjunkturpaket sollen auch private und öffentliche Investitionen angeschoben und die technologische Modernisierung befördert werden.

Deutschland wird kurzfristig in einem Konjunktur- und Krisenbewältigungspaket

Die Konjunktur stärken

  • Unternehmen werden zur Förderung ihrer wirtschaftlichen Erholung mit gezielten Maßnahmen im Zweiten Corona-Steuerhilfegesetz unterstützt.
  • Durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie steigen die Ausgaben in allen Sozialversicherungen. Um eine Steigerung der Lohnnebenkosten zu verhindern, werden im Rahmen einer „Sozialgarantie 2021“ die Sozialversicherungsbeiträge bei maximal 40% stabilisiert
  • Außerdem sollen Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen bei den Stromkosten entlastet werden. Dafür wird EEG-Umlage zur Förderung von Ökostrom-Anlagen ab 2021 über Zuschüsse aus dem Bundeshaushalt abgesenkt werden.
  • Als steuerlicher Investitionsanreiz wird eine degressive Abschreibung für Abnutzung (AfA) mit dem Faktor 2,5 gegenüber der derzeit geltenden AfA und maximal 25% Prozent pro Jahr für bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens in den Steuerjahren 2020 und 2021 eingeführt.
  • Das Körperschaftssteuerrecht wird modernisiert: u.a. durch ein Optionsmodell zur Körperschaftsteuer für Personengesellschaften und die Anhebung des Ermäßigungsfaktors bei Einkünften aus Gewerbebetrieb auf das Vierfache des Gewerbesteuer-Messbetrags.

Wirtschaftliche und soziale Härten abfedern

Zur Sicherung der wirtschaftlichen Existenz von kleinen und mittelständischen Unternehmen, die durch Corona-bedingte vollständige oder teilweise Schließungen oder Auflagen erhebliche Umsatzausfälle erleiden.

Voraussetzungen

Antragsberechtigt für die Überbrückungshilfe II sind Unternehmen aller Größen und aus allen Wirtschaftsbereichen, die mindestens eines der folgenden beiden Kriterien erfüllen:

  • Umsatzeinbruch von mindestens 50 Prozent in zwei zusammenhängenden Monaten im Zeitraum April bis August 2020 gegenüber den jeweiligen Vorjahresmonaten.
  • Umsatzeinbruch von mindestens 30 Prozent im Durchschnitt in den Monaten April bis August 2020 gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Die erweiterten Beihilferegelungen der Europäischen Kommission ermöglichen es, dass Unternehmen bei der Schlussabrechnung der Überbrückungshilfe II unter bestimmten Voraussetzungen keine Verluste mehr nachweisen müssen. Nähere Informationen dazu finden Sie HIER

Höhe der Überbrückungshilfe II

Förderfähig sind fortlaufende, im Förderzeitraum anfallende vertraglich begründete oder behördliche festgesetzte und nicht einseitig veränderbare betriebliche Fixkosten.

Die Überbrückungshilfe erstattet einen Anteil in Höhe von

  • 40 Prozent der förderfähigen Fixkosten bei Umsatzeinbruch ≥ 30 Prozent und < 50 Prozent
  • 60 Prozent der förderfähigen Fixkosten bei Umsatzeinbruch ≥ 50 Prozent und ≤ 70 Prozent
  • 90 Prozent der förderfähigen Fixkosten bei Umsatzeinbruch > 70 Prozent

im Fördermonat im Vergleich zum Vorjahresmonat. Bei Unternehmen, die zwischen dem 1. September 2019 und dem 31. Oktober 2019 gegründet worden sind, sind die Monate November 2019 bis Februar 2020 zum Vergleich heranzuziehen.

Die Berechnung wird dabei jeweils für jeden Monat einzeln vorgenommen. Liegt der Umsatzeinbruch in einem Fördermonat bei weniger als 30 Prozent gegenüber dem Vergleichsmonat, entfällt die Überbrückungshilfe (2. Phase) für den jeweiligen Fördermonat.

Die maximale Förderung beträgt 50.000 Euro pro Monat. Unternehmerlohn ist nicht förderfähig.

NEU: Mit der Überbrückungshilfe II werden auch Corona-bedingte Hygiene-Maßnahmen, wie z.B. Desinfektionsmittel, mobile Luftfilteranlagen sowie Außenzelte und Wärmestrahler im Gastronomiebereich bezuschusst. Außerdem wird eine Personalkostenpauschale in Höhe von 20 Prozent der förderfähigen Kosten erstattet.

Eine Überkompensation ist zurückzuzahlen

Antragstellung

Geltend gemachte Umsatzrückgänge und fixe Betriebskosten sind durch einen Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer in geeigneter Weise zu prüfen und zu bestätigen. Die Kosten dafür werden bezuschusst.

Die Überbrückungshilfe II umfasst die Fördermonate September bis Dezember 2020. Anträge für diesen Zeitraum können ab sofort gestellt werden. Die Antragsfrist wurde bis zum 31. März 2021 verlängert.

Ein Änderungsantrag kann nur gestellt werden, wenn zuvor ein Erstantrag bereits bewilligt bzw. teilbewilligt wurde. Der Antrag richtet sich an diejenigen, die (nachträglich) eine Erhöhung des Förderbetrags beantragen oder eine Änderung ihrer Kontoverbindung mitteilen wollen. Ab dem 24. Februar 2021 bis einschließlich 31. Mai 2021 können Änderungsanträge gestellt werden. Eine Korrektur der Kontoverbindung ist bis zum 30. Juni 2021 möglich.

Eine ausführliche FAQ zur „Corona-Überbrückungshilfe“ finden Sie HIER

Die Anträge können nur über Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer gestellt werden. Die Antragsstellung erfolgt bundesweit ausschließlich online über das BMWi. Zur Antragsstellung
Das BMWi hat für Fragen zur Antragsstellung eine neue Service-Hotline-Nummer für prüfende Dritte eingerichtet: +49 30 – 530 199 322

 

Überbrückungshilfe III

Für die von den zusätzlichen Schließungs-Entscheidungen vom 13. Dezember 2020 erfassten Unternehmen werden Zuschüsse zu den Fixkosten gezahlt. Die bis Ende Juni 2021 geltende Überbrückungshilfe III wird entsprechend angepasst und nochmals verbessert.

Voraussetzungen

Antrags- und förderberechtigt sind Unternehmen, die in einem Monat einen Umsatzeinbruch von mindestens 30 Prozent im Vergleich zum Referenzmonat im Jahr 2019 erlitten haben. Die bisherige Unterscheidung „von Schließung betroffen/nicht von Schließung betroffen“ entfällt, ebenso wie der Nachweis von Umsatzeinbrüchen außerhalb des Förderzeitraums.

Antragsberechtigt sind Unternehmen mit einem Jahresumsatz von bis zu 750 Millionen Euro in Deutschland. Bislang waren es bis zu 500 Millionen Euro. Damit haben auch größere mittelständische Unternehmen Zugang zu dieser Hilfe.

Der Förderzeitraum umfasst den November 2020 bis Juni 2021.

 

Höhe der Überbrückungshilfe III

Für alle Varianten gilt, dass Zuschüsse zu den monatlichen betrieblichen Fixkosten abhängig von der Höhe des Umsatzrückgangs gegenüber dem Vergleichszeitraum in 2019 erstattet werden:

Die Überbrückungshilfe erstattet einen Anteil in Höhe von

  • 40 Prozent der förderfähigen Fixkosten bei Umsatzeinbruch ≥ 30 Prozent und < 50 Prozent
  • 60 Prozent der förderfähigen Fixkosten bei Umsatzeinbruch ≥ 50 Prozent und ≤ 70 Prozent
  • 90 Prozent der förderfähigen Fixkosten bei Umsatzeinbruch > 70 Prozent

Der Förderhöchstbetrag pro Monat beträgt 1,5 Millionen Euro.

Förderfähige Fixkosten

Zu den Kosten, die erstattet werden können, zählen insbesondere:

  • Mieten und Pachten,
  • Finanzierungskosten,
  • Abschreibungen bis zu einer Höhe von 50 Prozent,
  • bauliche Modernisierungs-, Renovierungs- oder Umbaumaßnahmen, für Hygienemaßnahmen bis zu 20.000 Euro,
  • Marketing- und Werbekosten
  • verderbliche Ware und Saisonware der Wintersaison 2020/2021
  • Lager- und Transportkosten für den Zeitraum Dezember 2020 bis Juni 2021

Antragstellung

Anträge können elektronisch durch prüfende Dritte über die Überbrückungshilfe-Plattform gestellt werden. Prüfende Dritte sind Steuerberaterinnen und Steuerberater, Wirtschaftsprüferinnen und Wirtschaftsprüfer, vereidigte Buchprüferinnen und Buchprüfer oder Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte. Die Kosten werden bezuschusst.

Die Überbrückungshilfe III kann ab sofort beantragt werden. Die Antragsfrist endet am 31. August 2021.

Weitergehende Informationen zur Überbrückungshilfe III und der Dezemberhilfe gibt es auf der Überbrückungshilfe-Plattform des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie.

Neustarthilfe

Mit der Neustarthilfe werden Soloselbständige unterstützt, deren wirtschaftliche Tätigkeit im Förderzeitraum 1. Januar bis 30. Juni 2021 Corona-bedingt eingeschränkt ist. Sie ergänzt die bestehenden Sicherungssysteme, wie z.B. die Grundsicherung. Die Neustarthilfe wird nicht auf die Leistungen der Grundsicherung angerechnet.

Voraussetzungen

Soloselbständige aller Branchen, die

  • ihre selbstständige Tätigkeit als freiberuflich Tätige oder Gewerbetreibende im Haupterwerb ausüben,
  • weniger als eine Vollzeit-Angestellte oder einen Vollzeit-Angestellten beschäftigen,
  • bei einem deutschen Finanzamt für steuerliche Zwecke erfasst sind,
  • keine Fixkosten in der Überbrückungshilfe III geltend gemacht haben oder geltend machen und
  • ihre selbständige Geschäftstätigkeit vor dem 1. Mai 2020 aufgenommen haben.

Derzeit können nur natürliche Personen einen Antrag auf Neustarthilfe stellen, die ihre selbständigen Umsätze als freiberuflich Tätige oder als Gewerbetreibende für die Berechnung der Neustarthilfe zugrunde legen.

Förderung

Der Förderzeitraum für die Neustarthilfe ist Januar bis Juni 2021. Die Neustarthilfe beträgt einmalig 50 Prozent eines sechsmonatigen Referenzumsatzes, der auf Basis des Jahresumsatzes 2019 berechnet wird, maximal aber 7.500 Euro, und wird in einem Betrag ausgezahlt.

Antragsstellung

Soloselbstständige, die die einmalige Neustarthilfe beantragen, müssen ihre Anträge direkt auf direktantrag.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de stellen und dazu das von der Steuererklärung bekannte ELSTER-Zertifikat nutzen. Die Auszahlung der Neustarthilfe erfolgt in der Regel wenige Tage nach Antragstellung. Die Antragsfrist endet am 31. August 2021.

Weitere Informationen zur Neustarthilfe und ausführliche FAQs finden Sie HIER

Novemberhilfe

Die außerordentliche Wirtschaftshilfe für den Monat November 2020 bietet eine weitere zentrale Unterstützung für Unternehmen, Betriebe, Selbständige, Vereine und Einrichtungen, die von den aktuellen Corona-Einschränkungen besonders betroffen sind.

Antragsberechtigt sind:

  • Alle Unternehmen (auch öffentliche), Betriebe, Selbständige, Vereine und Einrichtungen, die auf Grundlage der erlassenen Schließungsverordnungen den Geschäftsbetrieb einstellen mussten (direkt betroffene Unternehmen).
  • Alle Unternehmen, die nachweislich und regelmäßig 80 Prozent ihrer Umsätze mit direkt von den oben genannten Maßnahmen betroffenen Unternehmen erzielen (indirekt betroffene Unternehmen).
  • Unternehmen, die regelmäßig 80 Prozent ihrer Umsätze durch Lieferungen und Leistungen im Auftrag direkt von den Maßnahmen betroffener Unternehmen über Dritte (zum Beispiel Veranstaltungsagenturen) erzielen. Diese Unternehmen müssen zweifelsfrei nachweisen, dass sie wegen der Schließungsverordnungen einen Umsatzeinbruch von mehr als 80 Prozent im November 2020 erleiden.
  • Verbundene Unternehmen, wenn mehr als 80 Prozent des verbundweiten Gesamtumsatzes auf direkt oder indirekt betroffene Verbundunternehmen entfällt.
  • Beherbergungsbetriebe und Veranstaltungsstätten werden als direkt betroffene Unternehmen angesehen.

Nähere Bestimmungen dazu, insbesondere zur Nachweispflicht, werden in den Vollzugshinweisen geregelt.

Förderung

Mit der Novemberhilfe werden Zuschüsse in Höhe von 75 Prozent des entsprechenden Umsatzes im November 2019 gewährt, tageweise anteilig für die Dauer des Corona-bedingten Lockdowns.
Soloselbstständige können als Vergleichsumsatz alternativ den durchschnittlichen Monatsumsatz im Jahre 2019 zugrunde legen. Bei Antragsberechtigten, die nach dem 31. Oktober 2019 ihre Geschäftstätigkeit aufgenommen haben, kann als Vergleichsumsatz der Monatsumsatz im Oktober 2020 oder der monatliche Durchschnittsumsatz seit Gründung gewählt werden.

Anrechnung erhaltener Leistungen

Andere staatliche Leistungen, die für den Förderzeitraum November 2020 gezahlt werden, werden angerechnet. Das gilt vor allem für Leistungen wie Überbrückungshilfe oder Kurzarbeitergeld.

Antragstellung

Anträge können ab sofort über die bundeseinheitliche IT-Plattform der Überbrückungshilfe gestellt werden. Die elektronische Antragstellung muss hierbei durch einen Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, vereidigten Buchprüfer oder Rechtsanwalt erfolgen.

Zur Antragsstellung

Soloselbständige sind bis zu einem Förderhöchstsatz von 5.000 Euro unter besonderen Identifizierungspflichten direkt antragsberechtigt, sofern sie bisher noch keinen Antrag auf Überbrückungshilfe gestellt haben. Als Voraussetzung hierfür benötigen sie ein ELSTER-Zertifikat.

Soloselbständige erhalten die beantragte Förderung direkt in voller Höhe. Zum ELTER-Portal.

Die Antragstellung der Novemberhilfe erfolgt unabhängig von der Überbrückungshilfe und ist bis zum 30. April 2021 möglich.

Abschlagszahlung

Ab Ende November werden für Unternehmen Abschlagszahlungen gewährt. Seit 11. Dezember beträgt die Höchstgrenze der Abschlagszahlungen bei Anträgen über Prüfende Dritte 50.000 Euro. Antragsteller, die bereits eine auf 10.000 Euro gedeckelte Abschlagszahlung erhalten haben, werden eine weitere Abschlagszahlung bis zum Höchstbetrag von 50.000 Euro erhalten.

Das Verfahren der Abschlagszahlung umfasst folgende Punkte:

  1. Unternehmen erhalten einen Abschlag in Höhe von bis zu 50 Prozent ihrer beantragten Summe (max. 50.000 Euro).
  2. Die Antragstellung für Unternehmen erfolgt über einen prüfenden Dritten.
  3. Die Antragstellung und Auszahlung erfolgt online.
  4. Die Antragstellung startet in der letzten Novemberwoche 2020 (voraussichtlich 25. November 2020).
  5. Erste Auszahlungen der Abschlagszahlungen erfolgen ab Ende November 2020.

Das Verfahren der regulären Auszahlung der Novemberhilfen wird parallel vorbereitet und finalisiert, damit es unmittelbar im Anschluss an die Abschlagszahlungen gestartet werden kann.

Dezemberhilfe

Mit der Dezemberhilfe werden analog wie bei der Novemberhilfe im Grundsatz erneut Zuschüsse von bis zu 75 Prozent des Umsatzes aus Dezember 2019 anteilig für die Tage der Schließungen im Dezember 2020 gewährt. Die Antragstellung ist bis zum 30.04.2021 HIER möglich.

 

Junge Menschen und Familien unterstützten

  • Familien sind besonders von den pandemiebedingten Einschränkungen betroffen. Pro Kind wird auf das Kindergeld ein einmaliger Kinderbonus von 150 Euro gewährt. Dieser Bonus wird mit dem steuerlichen Kinderfreibetrag vergleichbar dem Kindergeld verrechnet. Er wird nicht auf die Grundsicherung angerechnet. Der Kinderbonus soll im Mai 2021 ausgezahlt werden.
  • Auf Grund des höheren Betreuungsaufwand gerade für Alleinerziehende in Zeiten von Corona und den damit verursachten Aufwendungen wird befristet auf 2Jahre der Entlastungsbeitrag für Alleinerziehende von derzeit 1.908 Euro auf 4.008 Euro für die Jahre 2020 und 2021 angehoben und damit mehr als verdoppelt.
    Die Befristung wird aufgehoben, so dass die Erhöhung auch ab dem Jahr 2022 fort gilt.
  • KMU, die ihr Ausbildungsplatzangebot 2020 im Vergleich zu den drei Vorjahren nicht verringern, erhalten für jeden neu geschlossenen Ausbildungsvertrag eine einmalige Prämie in Höhe von 2.000 Euro, die nach Ende der Probezeit ausgezahlt wird. Solche Unternehmen, die das Angebot sogar erhöhen, erhalten für die zusätzlichen Ausbildungsverträge 3.000 Euro. KMU, die ihre Ausbildungsaktivität trotz Corona-Belastungen fortsetzen und Ausbilder sowie Auszubildende nicht in Kurzarbeit bringen, können eine Förderung erhalten.
    Weitere Informationen zum Bundesprogramm finden Sie HIER

Alle Punkte des Konjunkturpaketes finden Sie HIER.
Alle aktuellen Informationen zum Konjunkturpaket finden Sie HIER

Förderung von Unternehmensberatungen

Aufgrund der derzeitigen Situation bzgl. Corona hat die Bundesregierung das Förderprogramm „Förderung unternehmerischen Know-hows“ auf 100% ausgeweitet. Das bekannte Zuschussprogramm ist ein Programm bei dem KMU Beratungsleistungen von einer Unternehmensberatung zu wirtschaftlichen, organisatorischen und finanziellen Themen beauftragen können.

Diese Beratung ist für Unternehmen und Kleinstunternehmen bzw. Einzelunternehmen aus Handel, Handwerk und Freie Berufe, die von der Corona Situation betroffen sind.

Ab sofort können Sie einen Antrag für Beratungen, die bis zu einem Beratungswert von 4.000,00 Euro für Corona-betroffene KMU einschließlich Freiberufler ohne Eigenanteil gefördert werden, beim BAFA stellen. Zur Antragsstellung

Der Weg zum passenden Förderprogramm

Über die Förderdatenbank des Bundes erhalten Sie einen guten Überblick über die Förderprogramm des Bundes, der Länder und der EU. Nutzen Sie die Suchfunktion und durchforsten Sie das aktuelle Förderangebot – passgenau für Ihr Vorhaben.

 

 

Hilfen der Länder

EU-Kommission billigt Kreditprogramme der Bundesländer

Die EU-Kommission hat die Kreditnotprogramme der deutschen Bundesländer in der Coronavirus-Krise genehmigt.
Damit können nun auch die regionalen Förderbanken spezielle Niedrigzinsdarlehen nach dem Vorbild der bundeseigenen KfW vergeben. Der Weg für eine sofortige Umsetzung der Kreditprogramme ist frei. Neben dem KfW-Sonderprogramm ist das ein weiterer wichtiger Baustein, um den Unternehmern einen schnellen Zugang zu mehr Liquidität zu ermöglichen.

Die Förderbanken der Länder wollen ergänzend ähnliche Programme auflegen, um plötzlich in Not geratenen Firmen dringend nötige Investitionen und Betriebsmittel zu bezahlen.

 

Baden-Württemberg

Ab sofort können Anträge für die Überbrückungshilfe nur HIER online gestellt werden.
Bitte beachten Sie, dass ausschließlich Steuerberater, Wirtschaftsprüfer und vereidigte Buchprüfer berechtigt sind, Anträge zu stellen. Hierfür ist vor der Antragsstellung eine einmalige Registrierung im System notwendig.

Da der Bund Lebenshaltungskosten oder einen Unternehmerlohn bei den förderfähigen Kosten ausschließt, stockt das Land Baden-Württemberg die Überbrückungshilfe durch einen fiktiven Unternehmerlohn in Höhe von bis zu 1.180 Euro pro Monat in Abhängigkeit vom individuellen Umsatzrückgang auf.

Wie bereits in der ersten Phase kann die ergänzende Förderung über die Antragsplattform des Bundes beantragt werden.

Ein fiktiver Unternehmerlohn wird mit Festbeträgen wie folgt gewährt:

  • 590 Euro bei Umsatzeinbruch zwischen 30 Prozent und unter 50 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat
  • 830 Euro bei Umsatzeinbruch zwischen 50 Prozent und 70 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat
  • 1.180 Euro bei Umsatzeinbruch von mehr als 70 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat

Eine Übersicht aller finanzieller Hilfen im Land Baden-Württemberg finden Sie HIER.

 

Bayern

Die Bearbeitung der Überbrückungshilfen erfolgt in Bayern durch die IHK für München und Oberbayern. Ab sofort können Anträge für die Überbrückungshilfe nur HIER online gestellt werden.

Bitte beachten Sie, dass ausschließlich Steuerberater, Wirtschaftsprüfer und vereidigte Buchprüfer berechtigt sind, Anträge zu stellen. Hierfür ist vor der Antragsstellung eine einmalige Registrierung im System notwendig. Alle wichtigen Informationen erhalten Sie HIER

Für die Unternehmen und Soloselbständigen in Bayern, die schon vor dem am 2. November 2020 beginnenden bundesweiten Lockdown von einem Lockdown auf Kreisebene betroffen waren (Berchtesgadener Land, Rottal-Inn, Augsburg und Rosenheim) wird die Novemberhilfe durch ein Landesprogramm, die „Bayerische Lockdown-Hilfe“, ergänzt.

Eine Übersicht aller finanzieller Hilfen in Bayern finden Sie HIER

Berlin

Ab sofort können Anträge für die Überbrückungshilfe nur HIER online gestellt werden.

Bitte beachten Sie, dass ausschließlich Steuerberater, Wirtschaftsprüfer und vereidigte Buchprüfer berechtigt sind, Anträge zu stellen. Hierfür ist vor der Antragsstellung eine einmalige Registrierung im System notwendig.

Das Land Berlin unterstützt gemeinsam mit dem Bund Start-ups und kleine mittelständische Unternehmen in Berlin, die infolge der Corona-Krise in Schwierigkeiten geraten sind. Die Mittel in Höhe von maximal 800.000 EUR je Unternehmen bzw. Unternehmensgruppe werden je nach Einzelfall über einen von drei Finanzierungswegen vergeben. Weitere Informationen dazu finden Sie HIER

Zur Abmilderung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie legt das Land Berlin zahlreiche Wirtschaftsförderprogramme neben der Überbrückungshilfe auf. Alle wichtigen Informationen zu den Maßnahmen finden Sie HIER

Für den Beantragungszeitraum des Bundesprogramms Corona Überbrückungshilfe für kleine und mittelständische Unternehmen wird die Antragstellung für den Sofortzuschuss der Soforthilfe V ausgesetzt. Bis auf Weiteres können Sie sich daher nur für den Tilgungszuschuss registrieren.

Voraussetzungen

Die besonders hart von der Corona-Krise betroffenen kleinen und mittleren Unternehmen der Berliner Wirtschaft mit über 10 und bis zu 100 Beschäftigten können Tilgungszuschüsse zum KfW-Schnellkredit 2020 oder einem Kredit aus dem KfW-Sonderprogramm 2020 beantragen – Soforthilfeprogramm V. Weitere Informationen zu den Vorrausetzungen und einen ausführlichen FAQ-Katalog findet sich auf den Seiten der Investitionsbank Berlin

 

Höhe der Soforthilfe

  • Sofern Ihr Unternehmen bereits einen KfW-Schnellkredit 2020 oder einem Kredit aus dem KfW-Sonderprogramm 2020 beantragt hat, kann ein Tilgungszuschuss bis zu 20% der Darlehenssumme beantragt werden.
  • Die Höhe der Soforthilfezuschüsse beträgt in der Regel bis zu 25.000 EUR. (derzeit ausgesetzt)
  • In begründeten Ausnahmefällen können Zuschüsse auch über 25.000 EUR gewährt werden. Bei einem Soforthilfeantrag über 25.000 EUR wird in jedem Fall eine Tiefenprüfung des tatsächlichen Liquiditätsbedarfs über die gesamte beantragte Soforthilfe anhand einzureichender Unterlagen durchgeführt. (derzeit ausgesetzt)

Antragstellung

Die Antragstellung ist vom 18.05.2020 bis 30.06.2021 ausschließlich online möglich. Für Tilgungszuschüsse ist vorerst nur eine Registrierung mit dem Antragsformular möglich.

Die Antragstellung pausiert täglich zwischen 18:00 und 9:00 Uhr sowie am Wochenende und an Feiertagen. Neuanmeldungen an die Warteschlange sind trotzdem jederzeit möglich.

 

Brandenburg

Ab sofort können Anträge für die Überbrückungshilfe nur HIER online gestellt werden

Bitte beachten Sie, dass ausschließlich Steuerberater, Wirtschaftsprüfer und vereidigte Buchprüfer berechtigt sind, Anträge zu stellen. Hierfür ist vor der Antragsstellung eine einmalige Registrierung im System notwendig.

Eine Übersicht aller Fördermöglichkeiten finden Sie HIER.

 

Bremen – Bremerhaven

Ab sofort können Anträge für die Überbrückungshilfe nur HIER online gestellt werden.

Bitte beachten Sie, dass ausschließlich Steuerberater, Wirtschaftsprüfer und vereidigte Buchprüfer berechtigt sind, Anträge zu stellen. Hierfür ist vor der Antragsstellung eine einmalige Registrierung im System notwendig.

Alle wichtigen Informationen erhalten Sie HIER (Bremen) bzw. HIER (Bremerhaven).

 

Hamburg

Ab sofort können Anträge für die Überbrückungshilfe nur HIER online gestellt werden.

Bitte beachten Sie, dass ausschließlich Steuerberater, Wirtschaftsprüfer und vereidigte Buchprüfer berechtigt sind, Anträge zu stellen. Hierfür ist vor der Antragsstellung eine einmalige Registrierung im System notwendig.

Die wichtigsten Unterstützungsangebote der Stadt Hamburg finden Sie HIER

Hessen

Ab sofort können Anträge für die Überbrückungshilfe nur HIER online gestellt werden.

Bitte beachten Sie, dass ausschließlich Steuerberater, Wirtschaftsprüfer und vereidigte Buchprüfer berechtigt sind, Anträge zu stellen. Hierfür ist vor der Antragsstellung eine einmalige Registrierung im System notwendig.

Notfallkasse
Hilfe für Unternehmen sowie Bürgerinnen und Bürger, die bisher nicht über andere Programme unterstützt werden konnten. Bis zu 100.000 Euro einmalige Zuwendung zur Abwendung der pandemiebedingten Härte. Voraussetzung ist u.a., dass Leistungen aus anderen Corona-Programmen nicht möglich sind.

Anträge können ausschließlich online beim Regierungspräsidium (RP) Kassel gestellt werden: Hier geht es zum RP Kassel.

Mehr Details zur Notfallkasse und anderen Fördermitteln des Landes Hessen finden Sie HIER

 

Mecklenburg-Vorpommern

Ab sofort können Anträge für die Überbrückungshilfe nur HIER online gestellt werden.

Bitte beachten Sie, dass ausschließlich Steuerberater, Wirtschaftsprüfer und vereidigte Buchprüfer berechtigt sind, Anträge zu stellen. Hierfür ist vor der Antragsstellung eine einmalige Registrierung im System notwendig.

 

Niedersachsen

Ab sofort können Anträge für die Überbrückungshilfe nur HIER online gestellt werden.

Bitte beachten Sie, dass ausschließlich Steuerberater, Wirtschaftsprüfer und vereidigte Buchprüfer berechtigt sind, Anträge zu stellen. Hierfür ist vor der Antragsstellung eine einmalige Registrierung im System notwendig.

Neustart Niedersachsen

Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft oder des Handwerks mit Sitz oder Betriebsstätte in Niedersachsen, die vor dem 01.03.2020 gegründet worden sind und nach den wirtschaftlichen Einbrüchen durch die Covid-19-Pandemie die Realisierung eines Investitionsvorhabens in Niedersachsen planen, können die Förderung „Neustart Niedersachen Investition“ beantragen. Mit dieser Förderung können Unternehmen für alle anfallenden Ausgaben einen nicht rückzahlbaren Zuschuss erhalten.
Weitere Informationen dazu finden sie HIER

Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, die von der Covid-19-Pandemie betroffen sind und notwendige Innovationstätigkeiten nicht verschieben wollen, haben mit der Förderung „Neustart Niedersachen Innovation“ die Möglichkeit Unterstützung für Forschungs- und Entwicklungsvorhaben zu erhalten. Die Förderung soll das wirtschaftliche Risiko reduzieren, um verbesserte oder neue Produkte, Produktionsverfahren oder Dienstleistungen zu entwickeln.
Weitere Informationen dazu finden sie HIER

Nordrhein-Westphalen

Ab sofort können Anträge für die Überbrückungshilfe nur HIER online gestellt werden.

Bitte beachten Sie, dass ausschließlich Steuerberater, Wirtschaftsprüfer und vereidigte Buchprüfer berechtigt sind, Anträge zu stellen. Hierfür ist vor der Antragsstellung eine einmalige Registrierung im System notwendig.

NRW Überbrückungshilfe Plus
Seitens des Landes Nordrhein-Westfalen wird das Bundesprogramm durch die NRW Überbrückungshilfe Plus ergänzt. Diese stellt zusätzliche Hilfen für Solo-Selbstständige, Freiberufler und im Unternehmen tätige Inhaber von Einzelunternehmen und Personengesellschaften mit höchstens 50 Mitarbeitern in Nordrhein-Westfalen bereit.

Es handelt sich dabei um eine branchenübergreifende Wirtschaftsförderungsleistung (fiktiver Unternehmerlohn). Sie erhalten, sofern Sie die Antragsvoraussetzungen der Überbrückungshilfe II des Bundes erfüllen, eine zusätzliche Förderung i. H. v. 1.000 Euro pro Monat für maximal vier Monate im Zeitraum September bis Dezember 2020 (maximal 4.000 Euro).
Eine ausführliche FAQ finden Sie HIER

Alle Hilfsangebote der IHKs in NRW finden Sie HIER

 

Rheinland-Pfalz

Ab sofort können Anträge für die Überbrückungshilfe nur HIER online gestellt werden.
Bitte beachten Sie, dass ausschließlich Steuerberater, Wirtschaftsprüfer und vereidigte Buchprüfer berechtigt sind, Anträge zu stellen. Hierfür ist vor der Antragsstellung eine einmalige Registrierung im System notwendig.

Eine Übersicht aller Fördermöglichkeiten Rheinland-Pfalz finden Sie HIER

 

Saarland

Ab sofort können Anträge für die Überbrückungshilfe nur HIER online gestellt werden.

Bitte beachten Sie, dass ausschließlich Steuerberater, Wirtschaftsprüfer und vereidigte Buchprüfer berechtigt sind, Anträge zu stellen. Hierfür ist vor der Antragsstellung eine einmalige Registrierung im System notwendig.

Eine Übersicht aller Fördermöglichkeiten Saarland finden Sie HIER

Sachsen

Ab sofort können Anträge für die Überbrückungshilfe nur HIER online gestellt werden.

Bitte beachten Sie, dass ausschließlich Steuerberater, Wirtschaftsprüfer und vereidigte Buchprüfer berechtigt sind, Anträge zu stellen. Hierfür ist vor der Antragsstellung eine einmalige Registrierung im System notwendig.

Eine Übersicht der Fördermöglichkeiten in Sachen finden Sie HIER

Sachsen-Anhalt

Ab sofort können Anträge für die Überbrückungshilfe nur HIER online gestellt werden.

Bitte beachten Sie, dass ausschließlich Steuerberater, Wirtschaftsprüfer und vereidigte Buchprüfer berechtigt sind, Anträge zu stellen. Hierfür ist vor der Antragsstellung eine einmalige Registrierung im System notwendig.

 

Schleswig-Holstein

Ab sofort können Anträge für die Überbrückungshilfe nur HIER online gestellt werden.

Bitte beachten Sie, dass ausschließlich Steuerberater, Wirtschaftsprüfer und vereidigte Buchprüfer berechtigt sind, Anträge zu stellen. Hierfür ist vor der Antragsstellung eine einmalige Registrierung im System notwendig.

Die SH-Finanzierungsinitiative ist beendet.

Eine Übersicht der aktuellen Fördermöglichkeiten in Schleswig-Holstein finden Sie HIER

 

Thüringen

Ab sofort können Anträge für die Überbrückungshilfe nur HIER online gestellt werden.

Bitte beachten Sie, dass ausschließlich Steuerberater, Wirtschaftsprüfer und vereidigte Buchprüfer berechtigt sind, Anträge zu stellen. Hierfür ist vor der Antragsstellung eine einmalige Registrierung im System notwendig.

Mit Thüringen-Invest unterstützt das Land kleine und mittlere Unternehmen bei Investitionen mit Zuschüssen von bis zu 30 Prozent. Dieses Förderprogramm und alle weiteren Zuschussmöglichkeiten Thüringens finden Sie HIER.

Weitere Fördermöglichkeiten der Länder

Baden-Württemberg

Liquiditätskredit der Förderbank Baden-Württemberg (L-Bank)

  • Liquiditätskredit für Betriebsübernahmen, Konsolidierungen und Betriebsmittelfinanzierungen
  • Für Unternehmen und Freiberufler mit maximal 500 Beschäftigten
  • ab 10.000 und bis zu 5 Millionen Euro Kredithöhe, in Sonderfällen auch höhere Kredite nicht ausgeschlossen
  • bis zu 10 Jahre Laufzeit und je nach Kredit mehrere Jahre tilgungsfrei
  • Sondertilgung ohne Vorfälligkeitsentschädigung möglich
  • Beantragung bei der Hausbank
  • Weitere Informationen finden Sie HIER
  • Hotline Wirtschaftsförderung: 0711 1 22 2345
  • Hotline Bürgschaften: 0711 122 2999
  • Hotline Landwirtschaftsförderung: 0711 122 2666

 

Bürgschaftsbank Baden-Württemberg

  • erweiterte und verbesserte Fördermöglichkeiten
  • Für gewerbliche Unternehmen und Freie Berufe nach KMU-Definition
  • Bürgschaftsobergrenze: 2,5 Mio. Euro
  • Bürgschaftsquote: 50-80 Prozent
  • Entscheidungszeiten passend nach Bürgschaftsbetrag innerhalb von 3 bis maximal 15 Tagen
  • Voraussetzung: grundsätzlich tragfähiges Geschäftsmodell und vorhandene Kapitaldienstfähigkeit in 2019
  • Antragstellung: über die Hausbank
  • Anfrage: über ermoeglicher.de

Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau

  • kostenlose „Krisenberatung Corona“ ab 15. Mai
  • für Unternehmen mit bis zu 250 Mitarbeitern
  • Alle Informationen und Beratungsstellen: HIER

 

Bayern

LfA Förderbank Bayern

Unterstützung durch Liquiditätshilfen und Risikoentlastung. Kredite werden durch Hausbank beantragt und gezahlt.
Einen Überblick über die Programme der LfA finden Sie HIER

 

Universalkredit

  • für Angehörige der Freien Berufe und Unternehmen mit einem jährlichen Gesamtumsatz bis maximal 500 Millionen Euro
  • Wird genehmigt für: Umschuldung von Verbindlichkeiten (kurzfristige), Betriebsmittelbedarf, Investitionen und Warenlager
  • maximal 10 Mio. Euro pro Projekt
  • erleichtertes Bearbeitungs- und Antragsverfahren für Haftungsfreistellung bis 500.000 Euro
  • Haftungsfreistellung bis zu 80 Prozent möglich

 

Bürgschaften

  • Mittelständische Unternehmen und Freiberufler sind antragsberechtigt
  • Maximaler Bürgschaftssatz gestiegen: 80 Prozent des Kreditbetrages
  • Übernahme von Bürgschaften bis zu einer Höhe von 5 Millionen Euro

 

Akutkredit

  • für KMU
  • bis 2 Millionen Euro
  • Konsolidierungsanlass durch Zustimmung der Hausbank genügt, kein Konsolidierungskonzept nötig

 

Bürgschaftsbank Bayern

  • Erhöhung der Bürgschaftsobergrenze auf 2,5 Millionen Euro (vorher 1,25 Millionen Euro)
  • Höhere Bürgschaftsquote, nun 80 Prozent, vorher 70 Prozent
  • Corona-Servicenummer: 089 54 58 57 13

 

Berlin

Investitionsbank Berlin (IBB)

  • Überbrückungskredite
  • Laufzeit für Rettungsbeihilfen: 2 Jahre
  • Rettungskredit: 500.000 Euro (zinslos)
  • Umstrukturierungskredit: 1 Million Euro
  • Hilfe beantragen können Unternehmen, die älter als 3 Jahre sind
  • Alle Angebote der IBB finden Sie HIER

 

BürgschaftsBank Berlin

  • Erhöhung der Bürgschaftsobergrenze auf 2,5 Millionen Euro (vorher 1,25 Millionen Euro)
  • Schriftliche Schilderung der Auswirkungen von Corona auf die Firma
  • Geschäftsmodell musste bereits vor Corona-Krise wirtschaftlich tragfähig sein, um Hilfe zu erhalten
  • Voraussetzung: gute Eigenkapital- und Ertragslage
  • benötigte Unterlagen: auf der Website der BBB
  • Anfrage über die Hausbank oder über ermoeglicher.de

 

Brandenburg

Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB)

  • ILB-Mikrokredit Brandenburg: Kredit für Betriebsmittel für KMU bis 25.000 Euro ohne erforderliche Sicherheiten
  • Anpassung des Konsolidierungs- und Standortsicherungsprogramms: Rettungskredite für Unternehmen, die länger als 3 Jahre am Markt sind
  • Hotline ab Mittwoch: 0331 660 2211
  • E-Mail für die Corona-Hilfe: beratung@ilb.de

 

Wirtschaftsförderung Land Brandenburg (WFBB)

  • hilft Unternehmen mit mehr als 100 Erwerbstätigen
  • Schilderung des persönlichen Anliegen über den Fragebogen  und den ausgefüllten Fragebogen an info@wfbb.de
  • Hilfe gibt es auch telefonisch: Hotline: 0331 730 61 222

 

Bremen

Bürgschaftsbank Bremen

  • Erhöhung der Bürgschaftsobergrenze auf 2,5 Millionen Euro
  • Schnelle Genehmigung innerhalb von Tagen von Anträgen bis zu einer Summe von 250.000 Euro
  • Anfrage an die Hausbank oder alternativ an das Finanzierungsportal ermoeglicher.de stellen

 

Hamburg

BG Hamburg – Bürgschaftsgemeinschaft Hamburg GmbH

  • Erhöhung der Bürgschaftsobergrenze auf 2,5 Millionen Euro (vorher 1,25 Millionen Euro)
  • Schnellere Bewilligung von Bürgschaften bis 250.000 Euro
  • Ausweitung der Fördermöglichkeiten für Betriebsmittelkredite
  • Mitwirkungen der Hausbank erforderlich
  • Krisen-Hotline: 040 611 700 100
  • Weitere Informationen finden Sie auf der Website

 

Hessen

Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen (WIBank)

  • Kredite zwischen 25.000 und 150.000 Euro für KMU (bis zu 25 Mitarbeiter) und Freiberufler ohne Sicherheiten von der Bank
  • Betriebsmittelkredite von bis zu 1 Million Euro für KMU mit bis zu 250 Mitarbeitern und 50 Millionen Euro Umsatz
  • Bürgschaftsobergrenze bei 1,25 Millionen Euro
  • Express-Bürgschaften für Darlehen bis 312.500 Euro mit 80 Prozent Bürgschaftsquote
  • Weitere Infos finden Sie auf der Website der WIBank

 

Bürgschaftsbank Hessen

  • Anfragen über das Finanzierungsportal ermoeglicher.de
  • bis 1,25 Millionen Euro an Bürgschaften mit einer Bürgschaftsquote von 80 Prozent
  • Express-Bürgschaften für Kredite bis 300.000 Euro (Bürgschaftsquote: 60 Prozent) im Schnellverfahren
  • Bürgschaftsbank Hessen arbeitet eng mit der Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen zusammen, um die obigen Hilfen bereitzustellen
  • Passende Ansprechpartner hier
  • Corona-Hotline: 0611 1507 77

 

Mecklenburg-Vorpommern

Bürgschaftsbank M-V

  • Erhöhung der Bürgschaftsobergrenze auf 2,5 Millionen Euro (vorher 1,25 Millionen Euro)
  • Schnellverfahren bei Bürgschaften von KMU
  • Express-Liquidität bis 625 TEUR

 

Niedersachsen

NBank

  • Liquiditätskredit für KMU mit weniger als 250 Mitarbeitern
  • Darlehensbetrag: 5.000 Euro bis 50.000 Euro, Darlehenslaufzeit beträgt 10 Jahre
  • Antragstellung über das Kundenportal der NBank
  • Hotline: 0511 30031-33 oder via Mail: beratung@nbank.de
  • Alle Informationen zum Liquiditätskredit finden Sie hier

 

Niedersächsische Bürgschaftsbank

  • Betriebsmittelkredite (erweiterte Förderung)
  • Anhebung der Bürgschaftsobergrenze auf 2,5 Millionen Euro (vorher 1,25 Millionen Euro)
  • Bei einem Darlehensvolumen von 300.000 Euro: schnellere Bewilligung von Bürgschaften bis 240.000 Euro innerhalb weniger Tage

 

Rheinland-Pfalz

Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB)

 

Bürgschaftsbank Rheinland-Pfalz

  • Anhebung der Bürgschaftsobergrenze auf 2,5 Millionen Euro (vorher 1,25 Millionen Euro)
  • andere Kernbedingungen wie die Bürgschaftsquote bleiben unverändert
  • Für Bürgschaften bis 250.000 Euro: Schaffung einer Eigenkompetenz

 

Saarland

SIKB

  • Notprogramm “Sofort-Kredit-Saarland”
  • Antragsstellung über die SIKB in Kooperation mit der Hausbank
  • Stundungsraten für Unternehmen möglich
  • Bei den “Startkapital-Krediten” bittet die SIKB, vorerst auf Einzelanträge zu verzichten
  • Checkliste für benötigte Unterlagen
  • Weitere Informationen HIER

 

Sachsen

Bürgschaftsbank Sachsen

  • Anhebung der Bürgschaftsobergrenze auf 2,5 Millionen Euro (vorher 2,0 Millionen Euro)
  • Maximale Bürgschaftshöhe: 500.000 Euro bei 80 Prozent
  • Verbesserung der Optionen zur Förderung für Betriebsmittelkredite
  • Express-Bürgschaften mit Bewilligung innerhalb eines Banktages

 

Sachsen-Anhalt

Investitionsbank Sachsen-Anhalt (IB)

  • Unterstützung bei Stundungen, Antrag lässt sich schnell und ohne Forderung weiterer Unterlagen über einen Musterantrag ausfüllen
  • Verzicht auf Vollstreckungen
  • Mittelstands- und Gründungsdarlehen bleiben weiterhin bestehen
  • Eine Übersicht finden Sie HIER
  • Corona-Hotline: 0800 56 007 57

 

Schleswig-Holstein

Mittelstands-Sicherungsfonds

  • bei Liquiditätsengpässen oder existenzgefährdender Wirtschaftssituation
  • zinslose, tilgungsfreie Darlehen bis 750.000 Euro möglich
  • Erhöhung des Mittelstandskredits auf 10 Millionen Euro

 

Investitionsbank Schleswig-Holstein

  • Liquiditätshilfen und zinsfreie Stundungen
  • Anfragen sollten als E-Mail gestellt werden

Bürgschaftsbank Schleswig-Holstein

  • Anhebung der Bürgschaftsobergrenze auf 2,5 Millionen Euro (vorher 1,25 Millionen Euro)
  • Verbesserung der Optionen zur Förderung für Betriebsmittelkredite
  • Schnellere Bewilligung von Bürgschaften als Corona-Soforthilfe bis 250.000 Euro

 

Thüringen

Thüringer Aufbaubank

  • maximaler Kreditbetrag von 1 Million Euro auf 2 Millionen Euro angehoben
  • alle Branchen können Darlehen beantragen, auch Freiberufler, zuvor eingeschränkt
  • Unternehmenshotline: 0800 534 56 76

 

Bürgschaftsbank Thüringen

  • BBT-basis- und BBT-express-Programm auf 250.000 Euro erhöht
  • Klassisches Bürgschaftsprogramm auf 2,5 Millionen Euro Bürgschaftshöhe gestuft
  • schnellere Entscheidungsprozesse

 

Steuerliche Hilfsmaßnahmen

Um Unternehmen und Beschäftigte in der Corona-Pandemie zu unterstützen, erhalten sie vielfältige steuerliche Hilfen.
Alle Informationen dazu HIER.

Steuerstundungen

Wer steuerpflichtig ist und nachweisen kann, von Corona stark betroffen zu sein, darf einen Antrag auf Steuerstundung stellen. Eine plausible Begründung ist beispielsweise, Angehöriger einer gebeutelten Branche wie Gastronomie oder Tourismus zu sein.
Alle Informationen dazu HIER

Wichtige Informationen:

  • Lassen Sie sich von Ihrem Steuerberater bei der Antragstellung unterstützen.
  • Steuervorauszahlungen können leichter herabgesetzt werden, wenn vorauszusehen ist, dass Ihre Einkünfte wahrscheinlich geringer sein werden.
  • Kleine und mittelständische Unternehmen dürfen erwartete Verluste mit bereits für 2019 geleisteten Steuervorauszahlungen verrechnen.
  • Auf Vollstreckungsmaßnahmen wird bis zum 31. Dezember 2020 verzichtet, wenn Sie als Steuerschuldner unmittelbar von der Corona-Krise betroffen seid.

Zinsfrei stunden lassen sich Corona folgende Steuern, die Sie als Unternehmer in Bezug auf das Finanzamt betreffen:

  • Umsatzsteuer
  • Einkommensteuer
  • Körperschaftsteuer

Den Antrag konnten Unternehmen bis zum 31. Dezember 2020 bei ihrem Finanzamt stellen. Die Finanzämter bieten dazu online ein entsprechendes Antragsformular an. Für 2021 werden weitere Erleichterungen grundsätzlich mit Antrag zum 31. März 2021 und Stundungen bis 30. Juni 2021 sowie für Anschlussstundungen weitere Verlängerungen gewährt.

An die Bewilligung der Stundung sind dabei keine strengen Anforderungen zu stellen. Unternehmen müssen darlegen, dass sie unmittelbar betroffen sind. Den Wert entstandener Schäden müssen sie aber nicht im Einzelnen belegen. Damit wird die Liquidität der Steuerpflichtigen unterstützt, indem der Zeitpunkt der Steuerzahlung hinausgeschoben wird.

Anpassung und Erstattung von Vorauszahlungen

Unternehmen, Selbstständige und Freiberufler können die Höhe ihrer Vorauszahlungen auf die Einkommen- und Körperschaftsteuer anpassen lassen. Gleiches gilt für den Messbetrag für Zwecke der Gewerbesteuer-Vorauszahlungen. Hierfür können Sie bei ihrem Finanzamt einen Antrag stellen. Sobald klar ist, dass die Einkünfte der Steuerpflichtigen im laufenden Jahr voraussichtlich geringer sein werden als vor der Corona-Pandemie erwartet, werden die Steuervorauszahlungen unkompliziert und schnell herabgesetzt. Bereits für 2020 geleistete Vorauszahlungen auf die Einkommen- und Körperschaftsteuer können zudem auf Antrag erstattet werden. Bis zum 31. Dezember 2021 können Steuerpflichtige unter Darlegung ihrer Verhältnisse Anträge auf Anpassung der Vorauszahlungen auf die Einkommen- und Körperschaftsteuer 2021 stellen.

Steuerfreistellung von Aufstockungen des Kurzarbeitergeldes

Viele Arbeitgeber stocken das Kurzarbeitergeld ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf; manche auf der Grundlage eines Tarifvertrags, andere freiwillig. Dies mildert soziale Härten ab. Das Bundeskabinett hat beschlossen, dass solche Aufstockungen bis zu einer Höhe von 80 Prozent des Gehalts steuerfrei bleiben und nicht mehr wie bisher als steuerpflichtiger Arbeitslohn gelten. Die Steuerfreiheit gilt für Lohnzahlungszeiträume, die nach dem 29. Februar 2020 beginnen und vor dem 1. Januar 2022 enden.

Anpassung und Erstattung von Vorauszahlungen

Unternehmen, Selbstständige und Freiberufler können die Höhe ihrer Vorauszahlungen auf die Einkommen- und Körperschaftsteuer anpassen lassen. Gleiches gilt für den Messbetrag für Zwecke der Gewerbesteuer-Vorauszahlungen. Hierfür können Sie bei ihrem Finanzamt einen Antrag stellen. Sobald klar ist, dass die Einkünfte der Steuerpflichtigen im laufenden Jahr voraussichtlich geringer sein werden als vor der Corona-Pandemie erwartet, werden die Steuervorauszahlungen unkompliziert und schnell herabgesetzt. Bereits für 2020 geleistete Vorauszahlungen auf die Einkommen- und Körperschaftsteuer können zudem auf Antrag erstattet werden. Bis zum 31. Dezember 2021 können Steuerpflichtige unter Darlegung ihrer Verhältnisse Anträge auf Anpassung der Vorauszahlungen auf die Einkommen- und Körperschaftsteuer 2021 stellen.

Home-Office-Pauschale

Mit der Homeoffice-Pauschale als Teil des Arbeitnehmer-Pauschbetrags wird für die Jahre 2020 und 2021 eine unbürokratische steuerliche Berücksichtigung der Heimarbeit ermöglicht.

Die Neuregelung sieht einen pauschalen Abzug von 5 Euro/Tag, maximal 600 Euro im Jahr – das entspricht 120 Heimarbeitstagen – als Betriebsausgaben oder Werbungskosten vor. Die Pauschale wird nur für die Tage gewährt, an denen ausschließlich zu Hause gearbeitet wurde.

Fahrtkosten (z.B. Entfernungspauschale) sind für diese Tage grundsätzlich nicht abziehbar; Aufwendungen für eine Jahreskarte für öffentliche Verkehrsmittel, wenn diese in Erwartung der Benutzung für den Weg zur Arbeit erworben wurde, sind davon unabhängig abziehbar. Die Homeoffice-Pauschale wird zudem auf den Werbungskostenpauschbetrag angerechnet.

Corona-Bonus an Arbeitnehmer

Die Möglichkeit zur steuerfreien Auszahlung eines Corona-Bonus – zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn – wird bis zum 30. Juni 2021 verlängert. Die Ausdehnung des Zeitraums führt nicht dazu, dass im ersten Halbjahr 2021 nochmals 1.500 Euro steuerfrei – zusätzlich zu bereits im Jahr 2020 steuerfreien 1.500 Euro – ausgezahlt werden dürften. Vielmehr können Arbeitgeber aber motiviert sein, ihren Mitarbeitern nach dem Jahreswechsel erstmals einen Corona-Bonus zukommen zu lassen.

Steuerlicher Verlustrücktrag

Der geltende steuerliche Verlustrücktrag wird für die Jahre 2020 und 2021 auf maximal 10 Mio. Euro bzw. 20 Mio. Euro (bei Zusammenveranlagung) angehoben. Das schafft in der Krise die notwendige Liquidität und ist bürokratiearm zu verwalten.

Mehrwertsteuersenkung Gastronomie

Gastronomiebetriebe sind von der COVID19-Krise besonders betroffen. Die Mehrwertsteuer für Speisen in der Gastronomie wird daher über den 30. Juni hinaus befristet bis zum 31. Dezember 2022 auf den ermäßigten Steuersatz von 7% gesenkt.

 

Kurzarbeit

Wenn Unternehmen aufgrund der weltweiten Krankheitsfälle durch das Corona-Virus Kurzarbeit anordnen und es dadurch zu Entgeltausfällen kommt, können betroffene Beschäftigte Kurzarbeitergeld erhalten. Diese Leistung muss vom Arbeitgeber beantragt werden.

 

Voraussetzung

Unternehmen bekommen in dieser besonderen Situation Unterstützung, damit sie Entlassungen vermeiden und sie zusammen mit ihren Beschäftigten nach der Krise unmittelbar wieder durchstarten können. Dazu werden die Voraussetzungen für den Bezug von Kurzarbeitergeld erleichtert:

  • Es reicht, wenn 10 Prozent der Beschäftigten eines Betriebes von Arbeitsausfall betroffen sind, damit ein Unternehmen Kurzarbeit beantragen kann. Sonst muss mindestens ein Drittel der Beschäftigten betroffen sein.
  • Sozialversicherungsbeiträge werden bei Kurzarbeit von der Bundesagentur für Arbeit vollständig erstattet.
  • Kurzarbeitergeld ist auch für Beschäftigte in Zeitarbeit möglich.
  • In Betrieben, in denen Vereinbarungen zu Arbeitszeitschwankungen genutzt werden, wird auf den Aufbau negativer Arbeitszeitkonten verzichtet.

Diese Erleichterungen werden rückwirkend zum 1. März in Kraft treten und auch rückwirkend ausgezahlt. Ansprechpartnerin ist die Agentur für Arbeit vor Ort.

 

Antragsstellung

Betriebe, die aufgrund der Auswirkungen der Corona-Pandemie Kurzarbeitergeld beantragen möchten, müssen die Kurzarbeit zuvor bei der zuständigen Agentur für Arbeit melden. Diese prüft dann, ob die Voraussetzungen für die Leistung erfüllt sind.

Hat die zuständige Arbeitsagentur festgestellt, dass das Unternehmen die Voraussetzungen erfüllt, kann es Kurzarbeitergeld ebenfalls online beantragen.

 

Höhe des Kurzarbeitergelds

Das Kurzarbeitergeld berechnet sich nach dem Netto-Entgeltausfall. Beschäftigte in Kurzarbeit erhalten grundsätzlich 60 Prozent des pauschalierten Netto-Entgelts. Lebt mindestens ein Kind mit im Haushalt, beträgt das Kurzarbeitergeld 67 Prozent des ausgefallenen pauschalierten Nettoentgelts. Die maximale gesetzliche Bezugsdauer wurde von regulär 12 auf 24 Monate verlängert. Kurzarbeitergeld-Rechner

Aufstockung des Kurzarbeitergelds: Das Kurzarbeitergeld wird für diejenigen, die Kurzarbeitergeld für ihre um mindestens 50 Prozent reduzierte Arbeitszeit beziehen, ab dem vierten Monat des Bezugs auf 70 Prozent (bzw. 77 Prozent für Haushalte mit Kindern) und ab dem siebten Monat des Bezuges auf 80 Prozent (bzw. 87 Prozent für Haushalte mit Kindern) des pauschalierten Netto-Entgelts erhöht, längstens bis 31. Dezember 2021.

Sonderregelung: Hinzuverdienst erleichtert

Wegen der Corona-Krise können jetzt Kurzarbeiter leichter hinzuverdienen, um Einkommenseinbußen zu vermeiden. Die bislang geltenden Zuverdienstgrenzen wurden angehoben. Ab dem 1. Mai ist es möglich, in allen Berufen bis zur vollen Höhe des bisherigen Monatseinkommens hinzuzuverdienen, ohne dass das Kurzarbeitergeld gekürzt wird. Die Sonderregelung für Kurzarbeiter gilt bis zum Ende des Jahres.
Von den bestehenden befristeten Hinzuverdienstmöglichkeiten wird die Regelung, dass geringfügig entlohnte Beschäftigungen (Minijobs bis 450 Euro) generell anrechnungsfrei sind, bis 31.12.2021 verlängert.

KfW-Corona-Hilfe

Wenn Sie als Unternehmen, Selbstständiger oder Freiberufler durch die Corona-Krise in finanzielle Schieflage geraten sind und einen Kredit benötigen, dann können Sie ab sofort bei Ihrer Bank oder Sparkasse einen Kredit für Investitionen und Betriebsmittel beantragen, sofern Sie bis zum 31.12.2019 nicht in Schwierig­keiten waren.

 

KfW-Unternehmerkredit

Für Unternehmen, die länger als 5 Jahre am Markt sind.

Wenn Sie einen Kredit für Investitionen und Betriebs­mittel beantragen, über­nimmt die KfW einen Teil des Risikos Ihrer Bank.

  • Für große Unternehmen (mehr als 250 Mitarbeiter, mehr als 50 Mio. Euro Umsatz od. 43 Mio. Euro Bilanzsumme)bis zu 80 % Risiko­übernahme
  • Für kleine und mittlere Unternehmen (KMU bis zu 250 Mitarbeitern und bis zu 50 Mio. Euro Umsatz)bis zu 90 % Risiko­übernahme

 

Das erhöht Ihre Chance, eine Kredit­zusage zu erhalten.

 

Sie können je Unternehmensgruppe bis zu 1 Mrd. Euro beantragen. Der Kredit­höchstbetrag ist begrenzt auf:

  • 25 % des Jahres­umsatzes 2019 oder
  • das doppelte der Lohn­kosten von 2019 oder
  • den aktuellen Finanzierungs­bedarf für die nächsten 18 Monate bei kleinen und mittleren Unter­nehmen bzw. 12 Monate bei großen Unter­nehmen oder
  • 50 % der Gesamt­verschuldung Ihres Unter­nehmens bei Krediten über 25 Mio. Euro.

Die aktuellen Zins­sätze finden Sie auf der Produkt­seite. Zum KfW-Unternehmerkredit

 

ERP-Gründerkredit – Universell

Für junge Unternehmen, die weniger als 5 Jahre auf dem Markt sind

 

Wenn Ihr Unternehmen mindestens 3 Jahre am Markt aktiv ist bzw. zwei Jahres­abschlüsse vorweisen kann, können Sie einen Kredit für Investitionen und Betriebs­mittel beantragen. Dabei übernimmt die KfW einen Teil des Risikos Ihrer Bank. Das erhöht Ihre Chance, eine Kredit­zusage zu erhalten.

  • Für große Unternehmen (mehr als 250 Mitarbeiter, mehr als 50 Mio. Euro Umsatz od. 43 Mio. Euro Bilanzsumme)bis zu 80 % Risiko­übernahme
  • Für kleine und mittlere Unternehmen (KMU bis zu 250 Mitarbeitern und bis zu 50 Mio. Euro Umsatz)bis zu 90 % Risiko­übernahme

 

Sie können je Unternehmensgruppe bis zu 1 Mrd. Euro beantragen. Der Kredit­höchst­betrag ist begrenzt auf:

  • 25 % des Jahresumsatzes 2019 oder
  • das doppelte der Lohnkosten von 2019 oder
  • den aktuellen Finanzierungs­bedarf für die nächsten 18 Monate bei kleinen und mittleren Unter­nehmen bzw. 12 Monate bei großen Unter­nehmen oder
  • 50% der Gesamt­verschuldung Ihres Unter­nehmens bei Krediten über 25 Mio. Euro.

 

Die aktuellen Zinssätze finden Sie auf der Produkt­seite. Zum ERP-Gründerkredit – Universell

 

KfW-Schnellkredit 2020

Der neue KfW-Schnellkredit richtet sich an Unternehmen mit mehr als 10 Mitarbeitern.
Für Anschaffungen (Investitionen) und laufende Kosten (Betriebsmittel) können Unternehmen ab sofort den neuen KfW-Schnellkredit 2020 beantragen. Der Kredit wird zu 100 % abgesichert durch eine Garantie des Bundes. Das erhöht Ihre Chance deutlich, eine Kreditzusage zu erhalten.

  • Förderkredit für Anschaffungen und laufende Kosten
  • für Unternehmen mit mehr als 10 Mitarbeitern, die mindestens seit Januar 2019 am Markt sind
  • Max. Kreditbetrag: bis zu 25% des Jahresumsatzes 2019 pro Unternehmensgruppe
    • Unternehmen mit bis zu 10 Beschäftigten erhalten max. 300.000 Euro
    • Unternehmen mit bis zu 50 Beschäftigten erhalten max. 500.000 Euro
    • Unternehmen mit mehr als 50 Beschäftigten erhalten max. 800.000 Euro
  • Zinssatz von aktuell 3,00 % p.a.
  • 10 Jahre Laufzeit, 2 Jahre keine Tilgung
  • 100 % Risikoübernahme durch die KfW
  • keine Risikoprüfung durch Ihre Bank
  • Voraussetzung: Sie haben im Durchschnitt der Jahre 2017 bis 2019 oder im Jahr 2019 einen Gewinn erzielt (bzw. seit Sie am Markt aktiv sind, falls der Zeitraum kürzer ist)

Zum KfW-Schnellkredit 2020

 

KfW-Sonderprogramm – Direktbeteiligung für Konsortialfinanzierung

Die KfW beteiligt sich an Konsortial­finanzierungen für Investitionen und Betriebs­mittel von mittel­ständischen und großen Unter­nehmen. Hierbei über­nimmt die KfW bis zu 80% des Risikos, jedoch maximal 50 % der Gesamt­verschuldung. Das erhöht Ihre Chance, eine individuell strukturierte und pass­genaue Konsortial­finanzierung zu erhalten.

 

Der KfW-Risikoanteil beträgt mindestens 25 Mio. Euro und ist begrenzt auf

  • 25 % des Jahresumsatzes 2019 oder
  • das doppelte der Lohnkosten von 2019 oder
  • den aktuellen Finanzierungsbedarf für die nächsten 12 Monate.

 

Optional können alle am Konsortium teilnehmenden Banken von der KfW refinanziert werden.

 

Wenn Sie eine Kredit­bürgschaft nutzen möchten, wenden Sie sich bitte an die Bürgschaftsbank Ihres Bundeslandes.

 

Zur Direktbeteiligung für Konsortialfinanzierungen

 

Grundsicherung

Die Bundesregierung sorgt jetzt mit zusätzlichen 3 Milliarden Euro dafür, dass Selbstständige leichter Zugang zur Grundsicherung erhalten. Damit können Lebensunterhalt und Unterkunft in der Krise trotz Verdienstausfall gesichert werden – der Verbleib in der eigenen Wohnung wird also gesichert. Antragstellerinnen und Antragsteller auf Grundsicherung müssen in den nächsten Monaten weder Vermögensverhältnisse offenlegen noch ihr Vermögen antasten.

Die Regelungen zum vereinfachten Zugang zu den Grundsicherungssystemen werden 31.12.2021 verlängert. Damit die Leistungen sehr schnell ausgezahlt werden können, werden Anträge auf Grundsicherung vorläufig bewilligt. Die Bedürftigkeitsprüfung erfolgt erst nachträglich.

Weitere Informationen der Bundesagentur für Arbeit zur Grundsicherung finden Sie hier.

Coronazuschuss

Erwachsene Grundsicherungsempfänger erhalten aufgrund der durch die COVID-19- Pandemie ihnen entstehenden Mehraufwendungen eine einmalige Sonderzahlung in Höhe von 150 Euro.

 

Go-digital

https://www.innovation-beratung-foerderung.de/INNO/Navigation/DE/go-digital/go-digital.html 

Das Förderprogramm „go-digital“ unterstützt kleine und mittlere Unternehmen (KMU) und Handwerksbetriebe, die ihre Geschäftsprozesse mithilfe digitaler Lösungen optimieren wollen. Dabei stehen ihnen vom Bundesministerium für Wirtschaft autorisierte Beratungsunternehmen zur Seite, die sie bei der Umsetzung innovativer Maßnahmen zum Auf- bzw. Ausbau moderner IT-Systeme fachlich beraten und begleiten. Diese Beratungsunternehmen entlasten die Betriebe von allen Formalitäten – vom Antrag auf Fördermittel bis zum Nachweis der Verwendung.

 

Welche Leistungen

Die drei Module „Digitalisierte Geschäftsprozesse“, „Digitale Markterschließung“ und „IT-Sicherheit“ wurden um die Einrichtung von Homeoffice-Arbeitsplätzen ergänzt. Der neue Förderbaustein deckt unterschiedliche Leistungen ab: von der individuellen Beratung bis hin zur Umsetzung der Homeoffice-Lösungen wie beispielsweise der Einrichtung spezifischer Software und der Konfiguration existierender Hardware.

 

Voraussetzungen

Von der Förderung können rechtlich selbstständige Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft einschließlich des Handwerks mit technologischem Potenzial mit weniger als 100 Beschäftigten und einem Vorjahresumsatz oder einer Vorjahresbilanz von höchstens 20 Millionen Euro profitieren. Bei einem maximalen Beratertagessatz von 1.100 Euro beträgt der Förderumfang maximal 30 Tage.

 

Vorgehensweise

Unternehmen und Handwerksbetriebe, die von der Förderung profitieren wollen, müssen zunächst ein autorisiertes Beratungsunternehmen in ihrer Region suchen und mit ihm einen Beratervertrag abschließen. Von diesem Punkt an übernimmt das Beratungsunternehmen alle weiteren Schritte für die Unternehmen: von der Beantragung der Förderung über die Umsetzung passgenauer und sicherer Maßnahmen bis hin zur Einrichtung von Homeoffice-Arbeitsplätzen.

 

Entschädigung bei Verdienstausfall wegen Kinderbetreuung

In das Infektionsschutzgesetz ist ein Entschädigungsanspruch für Verdienstausfälle bei behördlicher Schließung von Schulen und Kitas aufgenommen worden. Ziel der Entschädigungsregelung ist die Abmilderung von Verdienstausfällen, die erwerbstätige Sorgeberechtigte von Kindern bis zum 12. Lebensjahr erleiden, wenn sie ihre Kinder aufgrund der Schließung selbst betreuen müssen und daher ihrer beruflichen Tätigkeit nicht nachgehen können. Voraussetzung ist, dass die Betroffenen keine anderweitige zumutbare Betreuung (z. B. durch den anderen Elternteil oder die Notbetreuung in den Einrichtungen) realisieren können. Risikogruppen wie z. B. die Großeltern des Kindes müssen dazu nicht herangezogen werden.

Es wird eine Entschädigung in Höhe von 67 Prozent des Nettoeinkommens, maximal jedoch 2016 Euro im Monat gewährt. Das Bundeskabinett hat am 20.05.2020 beschlossen, den Anspruch auf 10 Wochen pro Elternteil und 20 Wochen für Alleinerziehende auszuweiten. Der Anspruch gilt nur, wenn die Eltern „keine anderweitig zumutbare Betreuung“ finden können. Zudem gilt diese Regelung nicht für Erwerbstätige, die Kurzarbeitergeld beziehen oder die „vorübergehend bezahlt fernbleiben“ können, beispielsweise durch den Abbau von Überstunden.
Mehr Informationen dazu hier.
Des Weiteren will der Bund gesetzlich regeln, dass das Kinderkrankengeld im Jahr 2021 für 10 zusätzliche Tage pro Elternteil (20 zusätzliche Tage für Alleinerziehende) gewährt wird. Der Anspruch soll auch für die Fälle gelten, in denen eine Betreuung des Kindes zu Hause erforderlich wird, weil die Schule oder der Kindergarten bzw. die Klasse oder Gruppe pandemiebedingt geschlossen ist oder die Präsenzpflicht im Unterricht ausgesetzt bzw. der Zugang zum Kinderbetreuungsangebot eingeschränkt wurde.

Entschädigung bei Quarantäne

Selbstständige, die unter Quarantäne gestellt und deshalb nicht in der Lage sind ihrer üblichen Tätigkeit nachzukommen, können dank des Infektionsschutzgesetzes Entschädigungszahlungen erhalten. Ermittelt werden Zahlungen auf Grundlage des Einkommens aus dem letzten Jahr. Auch können Betriebsausgaben, wie z. B. Mietzahlungen für die Praxis oder das Büro geltend gemacht und in angemessener Höhe erstattet werden. Ansprechpartner für diese Kosten ist das zuständige Gesundheitsamt.

 

Maßgeschneiderte Unterstützung für Start-ups

Die Bundesregierung hat am 1. April 2020 ein spezielles Maßnahmenpaket für Start-ups mit einem Volumen von zwei Milliarden Euro beschlossen. Damit werden die bereits bestehenden Unterstützungsprogramme um ein Maßnahmenpaket ergänzt, das speziell auf die Bedürfnisse von Start-ups zugeschnitten ist. Start-ups haben darüber hinaus grundsätzlich auch Zugang zu allen Unterstützungsmaßnahmen des Corona-Hilfspakets. Jedoch passen klassische Kreditinstrumente häufig nicht auf die Bedürfnisse junger Start-ups.

Das Maßnahmenpaket umfasst insbesondere folgende Elemente, die schrittweise umgesetzt werden:

  • Öffentlichen Wagniskapitalinvestoren auf Dachfonds- und auf Fondsebene (z.B. KfW Capital, Europäischer Investitionsfonds, High-Tech Gründerfonds, coparion) sollen kurzfristig zusätzliche öffentliche Mittel zur Verfügung gestellt werden, die im Rahmen der Ko-Investition zusammen mit privaten Investoren für Finanzierungsrunden von Start-ups eingesetzt werden können.
  • Die Dachfondsinvestoren KfW Capital und Europäischer Investitionsfonds (EIF) sollen perspektivisch mit zusätzlichen öffentlichen Mitteln in die Lage versetzt werden, Anteile von ausfallenden Fondsinvestoren zu übernehmen.
  • Für junge Start-ups ohne Wagniskapitalgeber im Gesellschafterkreis und kleine Mittelständler soll die Finanzierung mit Wagniskapital und Eigenkapital-ersetzenden Finanzierungsformen erleichtert werden.

Parallel zur Umsetzung des Maßnahmenpakets stimmt die Bundesregierung weiter die Ausgestaltung des Zukunftsfonds für Start-ups ab, der mittelfristig den Weg aus der Krise unterstützen soll.

Ob und wie Ihr Bundesland dieses Maßnahmenpaket umsetzt, prüfen Sie bitte über die Förderdatenbank des BMWi. Geben Sie dazu einfach „Start-up“ und Ihre Postleitzahl ein.

Über diese Förderdatenbank des Bundes erhalten Sie auch einen Überblick über weitere Förderprogramm des Bundes, der Länder und der EU. Nutzen Sie die Suchfunktion und durchforsten Sie das aktuelle Förderangebot – passgenau für Ihr Vorhaben.

 

 

Rechtsverordnungen und Bußgelder der Bundesländer

 

Baden-Württemberg

Alle aktuellen Verordnungen des Landes finden Sie HIER
Den entsprechenden Bußgeldkatalog finden Sie HIER

Bayern

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Berlin

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Brandenburg

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Bremen

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Hamburg

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Hessen

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Mecklenburg-Vorpommern

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Niedersachsen

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Nordrhein-Westfalen

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Rheinland-Pfalz

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Saarland

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Sachsen

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Sachsen-Anhalt

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Schleswig-Holstein

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Thüringen

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Der Praxis-Check „Sicher und gesund durch die Pandemie“ der VBG

Durch die Lockerungen der „Corona-Maßnahmen“ nach dem Lockdown kehrt langsam ein Arbeitsalltag zurück – jedoch müssen neue Routinen erlernt werden. Der Praxis-Check „Sicher und gesund durch die Pandemie“ übersetzt den Arbeitsschutzstandard COVID 19 für kleine Unternehmen. Er bietet praktische Anleitung zur Prüfung, welche Schutzmaßnahmen erforderlich sind und enthält konkrete Vorschläge, wie diese Maßnahmen umgesetzt werden können. Mit der schriftlichen Bearbeitung des „Corona-Praxis-Check“, kommt man gleichzeitig der geforderten Aktualisierung der Gefährdungsbeurteilung nach.

Für Mitgliedsbetriebe der VBG mit bis zu 10 Beschäftigten gibt es dafür zwei Möglichkeiten:

  1. Im KPZ-Portal ist dieses Modul integriert im PRAXIS-CHECK und steht somit allen im Portal registrierten Unternehmen zur Verfügung. Im Portal können die Maßnahmen bequem online dokumentiert werden.
    Werden im KPZ-Portal von der Unternehmerin / dem Unternehmer die erforderlichen Schritte durchgeführt, dann werden auch spezielle, unternehmensspezifische Arbeitsschutzfragen telefonisch und per E-Mail kompetent, schnell und kostenfrei durch Arbeitsschutzexperten (Betriebsarzt/Betriebsärztin und Fachkräfte für Arbeitssicherheit) beantwortet.
  1. Der Corona-Praxis-Check wird außerdem auf der Seite Arbeitsschutz in Kleinbetrieben zum Download angeboten. In diesem Fall wird das ausgedruckte Dokument (hand-)schriftlich bearbeitet und ergänzt damit die bisherige Gefährdungsbeurteilung.

Alle Fragen hierzu und auch generell zu Sicherheit und Gesundheit beantwortet Ihnen gerne:

Frau Eleanor Lang
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