Aktuelle Corona-Förderinformationen: Mit Links für die Antragstellung für jedes Bundesland

Die Bundesregierung hat ein großes und umfangreiches Hilfspaket für Unternehmer zusammengestellt. Durch die Anzahl der unterschiedlichen Fördermethoden und der Tatsache, dass die Mittel oft über das jeweilige Bundesland abgerufen werden müssen, ist die Informationslage oft schwierig und schlicht unübersichtlich. Das wollen wir ändern und haben die Förderinstrumente nach Bundesland gegliedert und Ihnen auch gleich die jeweilige Antragsstelle verlinkt. Viel Erfolg!

Das BMWi warnt:

Warnung vor Phishing-Mails: Erneut kursieren E-Mails mit einem falschen Antragsformular für eine Corona-„Überbrückungshilfe Teil 3“ der Bundesregierung für Unternehmen. Öffnen Sie diese E-Mails nicht! Nutzen Sie ausschließlich die Antragsformulare dieser Seite.

Warnung vor Telefonbetrug: Ein Sprachcomputer meldet sich telefonisch bei Ihnen und gibt sich als Finanzverwaltung aus. Um über Coronahilfe informiert zu werden, soll eine Nummer eingegeben werden. Gehen Sie nicht auf solche Anrufe ein, sondern beenden Sie das Gespräch unverzüglich.

PS: Wenn Sie weitere Informationen haben, dann freuen wir uns, wenn Sie uns diese mitteilen, damit diese Seite stets aktuell und umfassend bleibt. Danke!

Das Konjunkturpaket 2020

Die Konjunktur stärken
Wirtschaftliche und soziale Härten abfedern
Junge Menschen und Familien unterstützen
Förderung von Unternehmensberatungen
Der Weg zum passenden Förderprogramm

Hilfen der Länder

Baden-Württemberg; Bayern; Berlin; Brandenburg; Bremen-Bremerhaven; Hamburg; Hessen; Mecklenburg-Vorpommern; Niedersachsen; Nordrhein-Westphalen; Rheinland-Pfalz; Saarland; Sachsen; Sachsen-Anhalt; Schleswig-Holstein; Thüringen

Weitere Fördermöglichkeiten der Länder

Baden-Württemberg; Bayern; Berlin; Brandenburg; Bremen; Hamburg; Hessen; Mecklenburg-Vorpommern; Niedersachsen; Rheinland-Pfalz; Saarland; Sachsen; Sachsen-Anhalt; Schleswig-Holstein; Thüringen

Steuerliche Hilfsmaßnahmen

Kurzarbeit

KfW-Corona-Hilfe

Grundsicherung

go-digital

Entschädigung bei Verdienstausfall wegen Kinderbetreuung

Entschädigung bei Quarantäne

Maßgeschneiderte Unterstützung für Start-ups

Rechtsverordnungen und Bußgelder der Bundesländer

Der Praxis-Check „Sicher und gesund durch die Pandemie“ der VBG

 

 

Das Konjunkturpaket 2020

Um Familien, Unternehmen und Kommunen darin zu unterstützen, die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie besser zu bewältigen, bringt die Bundesregierung ein umfassendes Konjunkturpaket auf den Weg. Der Koalitionsausschuss hat sich dafür auf Eckpunkte verständigt. Mit dem Konjunkturpaket sollen auch private und öffentliche Investitionen angeschoben und die technologische Modernisierung befördert werden.

Deutschland wird kurzfristig in einem Konjunktur- und Krisenbewältigungspaket

Die Konjunktur stärken

  • Unternehmen werden zur Förderung ihrer wirtschaftlichen Erholung mit gezielten Maßnahmen im Zweiten Corona-Steuerhilfegesetz unterstützt.
  • Durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie steigen die Ausgaben in allen Sozialversicherungen. Um eine Steigerung der Lohnnebenkosten zu verhindern, werden im Rahmen einer „Sozialgarantie 2021“ die Sozialversicherungsbeiträge bei maximal 40% stabilisiert
  • Außerdem sollen Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen bei den Stromkosten entlastet werden. Dafür wird EEG-Umlage zur Förderung von Ökostrom-Anlagen ab 2021 über Zuschüsse aus dem Bundeshaushalt abgesenkt werden.
  • Als steuerlicher Investitionsanreiz wird eine degressive Abschreibung für Abnutzung (AfA) mit dem Faktor 2,5 gegenüber der derzeit geltenden AfA und maximal 25% Prozent pro Jahr für bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens in den Steuerjahren 2020 und 2021 eingeführt.
  • Das Körperschaftssteuerrecht wird modernisiert: u.a. durch ein Optionsmodell zur Körperschaftsteuer für Personengesellschaften und die Anhebung des Ermäßigungsfaktors bei Einkünften aus Gewerbebetrieb auf das Vierfache des Gewerbesteuer-Messbetrags.

Wirtschaftliche und soziale Härten abfedern

Zur Sicherung der wirtschaftlichen Existenz von kleinen und mittelständischen Unternehmen, die durch Corona-bedingte vollständige oder teilweise Schließungen oder Auflagen erhebliche Umsatzausfälle erleiden.

Überbrückungshilfe III

Für die von den zusätzlichen Schließungs-Entscheidungen vom 13. Dezember 2020 erfassten Unternehmen werden Zuschüsse zu den Fixkosten gezahlt. Die bis Ende Juni 2021 geltende Überbrückungshilfe III wird entsprechend angepasst und nochmals verbessert. Die geltende Überbrückungshilfe III wurde bis zum 30. September 2021 verlängert.

Voraussetzungen

Antrags- und förderberechtigt sind Unternehmen, die in einem Monat einen Umsatzeinbruch von mindestens 30 Prozent im Vergleich zum Referenzmonat im Jahr 2019 erlitten haben. Die bisherige Unterscheidung „von Schließung betroffen/nicht von Schließung betroffen“ entfällt, ebenso wie der Nachweis von Umsatzeinbrüchen außerhalb des Förderzeitraums.

Antragsberechtigt sind Unternehmen mit einem Jahresumsatz von bis zu 750 Millionen Euro in Deutschland. Bislang waren es bis zu 500 Millionen Euro. Damit haben auch größere mittelständische Unternehmen Zugang zu dieser Hilfe. Ab sofort können auch Startups, die bis zum 31. Oktober 2020 gegründet worden sind, die Überbrückungshilfe beantragen.

Der Förderzeitraum umfasst den November 2020 bis September 2021.

Höhe der Überbrückungshilfe III

Für alle Varianten gilt, dass Zuschüsse zu den monatlichen betrieblichen Fixkosten abhängig von der Höhe des Umsatzrückgangs gegenüber dem Vergleichszeitraum in 2019 erstattet werden:

Die Überbrückungshilfe erstattet einen Anteil in Höhe von

  • 40 Prozent der förderfähigen Fixkosten bei Umsatzeinbruch ≥ 30 Prozent und < 50 Prozent
  • 60 Prozent der förderfähigen Fixkosten bei Umsatzeinbruch ≥ 50 Prozent und ≤ 70 Prozent
  • Bis zu 100 Prozent der förderfähigen Fixkosten bei Umsatzeinbruch > 70 Prozent

Der Förderhöchstbetrag pro Monat beträgt 1,5 Millionen Euro.

Förderfähige Fixkosten

Zu den Kosten, die erstattet werden können, zählen insbesondere:

  • Mieten und Pachten,
  • Finanzierungskosten,
  • Abschreibungen bis zu einer Höhe von 50 Prozent,
  • bauliche Modernisierungs-, Renovierungs- oder Umbaumaßnahmen, für Hygienemaßnahmen bis zu 20.000 Euro,
  • Marketing- und Werbekosten
  • verderbliche Ware und Saisonware der Wintersaison 2020/2021
  • Lager- und Transportkosten für den Zeitraum Dezember 2020 bis Juni 2021

Antragstellung

Anträge können elektronisch durch prüfende Dritte über die Überbrückungshilfe-Plattform gestellt werden. Prüfende Dritte sind Steuerberaterinnen und Steuerberater, Wirtschaftsprüferinnen und Wirtschaftsprüfer, vereidigte Buchprüferinnen und Buchprüfer oder Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte. Die Kosten werden bezuschusst.

Die Überbrückungshilfe III kann ab sofort beantragt werden. Erstanträge und Änderungsanträge können bis zum 31. Oktober 2021 gestellt werden.

Weitergehende Informationen zur Überbrückungshilfe III gibt es auf der Überbrückungshilfe-Plattform des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie.

Eigenkapitalzuschuss (zusätzliche zur Fixkostenerstattung)

Alle Unternehmen, die in mindestens drei Monaten seit November 2020 einen Umsatzeinbruch von jeweils mehr als 50 Prozent erlitten haben, erhalten einen Eigenkapitalzuschuss. Der Eigenkapitalzuschuss wird zusätzlich zur regulären Förderung der Überbrückungshilfe III gewährt.

Der Eigenkapitalzuschuss zur Substanzstärkung beträgt bis zu 40 Prozent des Betrags, den ein Unternehmen für die förderfähigen Fixkosten erstattet bekommt. Der Eigenkapitalzuschuss ist gestaffelt und steigt an, je länger Unternehmen einen Umsatzeinbruch von mindestens 50 Prozent erlitten haben. Für die einzelnen Monate ergeben sich folgende Fördersätze:

Monate mit Umsatzeinbruch ≥ 50 Prozent

1. und 2. Monat – Kein Zuschlag
3. Monat – 25 Prozent Zuschlag
4. Monat – 35 Prozent Zuschlag
5. und jeder weitere Monat – 40 Prozent Zuschlag

Die Antragsstellung erfolgt mit dem Antrag zur Überbrückungshilfe III. Eine ausführliche FAQ zur Überbrückungshilfe III finden Sie HIER.
Die Beantragung ist ab sofort auch per Änderungsantrag bis 31.10.2021 möglich.

 

Überbrückungshilfe III Plus

Die Bundesregierung verlängert die Überbrückungshilfe III Plus über den 30. September hinaus bis zum 31. Dezember 2021. Inhaltlich ist das Programm weitgehend deckungsgleich mit der Überbrückungshilfe III. Auch in der Überbrückungshilfe III Plus sind nur Unternehmen mit einem Corona-bedingten Umsatzeinbruch von mindestens 30 Prozent antragsberechtigt. Das neue Programm wird ebenfalls durch die prüfenden Dritten über das Corona-Portal des Bundes beantragt.

Neu im Programm der Überbrückungshilfe III Plus ist:

  • Unternehmen, die im Zuge der Wiedereröffnung Personal aus der Kurzarbeit zurückholen, neu einstellen oder anderweitig die Beschäftigung erhöhen, erhalten wahlweise zur bestehenden Personalkostenpauschale eine Personalkostenhilfe („Restart-Prämie“) als Zuschuss zu den dadurch steigenden Personalkosten. Sie erhalten auf die Differenz der tatsächlichen Personalkosten im Fördermonat Juli 2021 zu den Personalkosten im Mai 2021 einen Zuschuss von 60 Prozent. Im August beträgt der Zuschuss noch 40 Prozent und im September 20 Prozent. Die Restart-Prämie läuft planmäßig zum 30.September aus.
  • Ersetzt werden künftig Anwalts- und Gerichtskosten von bis zu 20.000 Euro pro Monat für die insolvenzabwendende Restrukturierung von Unternehmen in einer drohenden Zahlungsunfähigkeit.

Die Antragsfrist für Erstanträge zum Förderzeitraum Juli bis Dezember endet am 31. Dezember 2021. Alle Antragsteller, die bereits eine Bewilligung oder Teilbewilligung der Überbrückungshilfe III Plus für den Förderzeitraum Juli bis September erhalten haben, können Änderungsanträge zum Förderzeitraum Oktober bis Dezember bis zum 31. Dezember 2021 stellen.
Die Antragstellung erfolgt über die bekannte Plattform ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de.

Neustarthilfe

Mit der Neustarthilfe werden Soloselbständige und kleine Kapitalgesellschaften unterstützt, deren wirtschaftliche Tätigkeit im Förderzeitraum 1. Januar bis 30. Juni 2021 Corona-bedingt eingeschränkt ist. Sie ergänzt die bestehenden Sicherungssysteme, wie z.B. die Grundsicherung. Die Neustarthilfe wird nicht auf die Leistungen der Grundsicherung angerechnet.

Voraussetzungen

Bei der Antragstellung Neustarthilfe gelten unterschiedliche Antragskriterien für die verschiedenen Gruppen

Für Soloselbständige  mit oder ohne Personengesellschaften aller Branchen gilt, dass sie

  • ihre selbstständige Tätigkeit als freiberuflich Tätige oder Gewerbetreibende im Haupterwerb ausüben,
  • weniger als eine Vollzeit-Angestellte oder einen Vollzeit-Angestellten beschäftigen,
  • bei einem deutschen Finanzamt für steuerliche Zwecke erfasst sind,
  • keine Fixkosten in der Überbrückungshilfe III geltend gemacht haben oder geltend machen und
  • ihre selbständige Geschäftstätigkeit vor dem 1. Mai 2020 aufgenommen haben.

Für Ein-Personen-Kapitalgesellschaften gilt, dass die Kapitalgesellschaft

  • den überwiegenden Teil ihrer Umsätze aus Tätigkeiten erzielt, die bei einer natürlichen Person als freiberufliche oder gewerbliche Tätigkeiten gelten würden,
  • zu 100 Prozent von ihrem Gesellschafter gehalten wird,
  • der Gesellschafter mindestens 20 Stunden pro Woche für die Gesellschaft arbeitet,
  • höchstens eine Teilzeitkraft beschäftigt, bei einem deutschen Finanzamt gemeldet ist,
  • die Überbrückungshilfe nicht in Anspruch genommen hat und
  • vor dem 1. Mai 2020 gegründet wurde.

Seit 30. März 2021 können auch Mehr-Personen-Kapitalgesellschaften die Neustarthilfe beantragen. Eine Mehr-Personen-Kapitalgesellschaft ist antragsberechtigt, wenn sie

  • den überwiegenden Teil ihrer Umsätze aus Tätigkeiten erzielt, die bei einer natürlichen Person als freiberufliche oder gewerbliche Tätigkeiten gelten würden,
  • von einem ihrer Gesellschafter zu mindestens 25 Prozent gehalten wird und dieser Gesellschafter mindestens 20 Stunden pro Woche für die Gesellschaft arbeitet,
  • höchstens eine Teilzeitkraft beschäftigt, bei einem deutschen Finanzamt gemeldet ist,
  • die Überbrückungshilfe nicht in Anspruch genommen hat und
  • vor dem 1. Mai 2020 gegründet wurde.

Derzeit können nur natürliche Personen einen Antrag auf Neustarthilfe stellen, die ihre selbständigen Umsätze als freiberuflich Tätige oder als Gewerbetreibende für die Berechnung der Neustarthilfe zugrunde legen.

Förderung

Der Förderzeitraum für die Neustarthilfe ist Januar bis Juni 2021. Die Neustarthilfe beträgt einmalig 50 Prozent eines sechsmonatigen Referenzumsatzes, der auf Basis des Jahresumsatzes 2019 berechnet wird. Davon werden einmalig 50 Prozent als Neustarthilfe ausgezahlt – maximal bis 7.500 Euro für Soloselbständige und Ein-Personen-Kapitalgesellschaften und maximal 30.000 Euro für Mehr-Personen-Kapitalgesellschaften.

Die Neustarthilfe für Soloselbstständige erhöht sich mit der Verlängerung des Programms von bis zu 1.250 Euro pro Monat für den Zeitraum von Januar bis Juni 2021 auf bis zu 1.500 Euro pro Monat für den Zeitraum von Juli bis September 2021. Für den gesamten Förderzeitraum von Januar bis September 2021 können Soloselbstständige somit bis zu 12.000 Euro bekommen.

Antragsstellung

Soloselbstständige, die die einmalige Neustarthilfe beantragen, müssen ihre Anträge direkt auf direktantrag.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de stellen und dazu das von der Steuererklärung bekannte ELSTER-Zertifikat nutzen. Die Auszahlung der Neustarthilfe erfolgt in der Regel wenige Tage nach Antragstellung. Die Antragsfrist endet am 31. Oktober 2021.

Weitere Informationen zur Neustarthilfe und ausführliche FAQs finden Sie HIER

Neustarthilfe Plus

Mit dem neuen Programm werden weiterhin Soloselbstständige, Kapitalgesellschaften, Genossenschaften bei der Bewältigung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie unterstützt. Die Neustarthilfe Plus schließt mit höheren Vorschüssen an die Neustarthilfe an und umfasst den Förderzeitraum 1. Juli – 30. September und 1. Oktober – 31. Dezember 2021. Der Vorschuss (Betriebskostenpauschale) wurde auf maximal 4.500 Euro pro Monat für Soloselbstständige und Ein-Personen-Kapitalgesellschaften und auf bis zu 18.000 Euro für Mehr-Personen-Kapitalgesellschaften und Genossenschaften erhöht.

Die Antragsfrist endet für beide Zeiträume am 31. Dezember 2021.
Wichtig: Die beiden Förderzeiträume müssen separat beantragt werden.

Weitere Informationen und ausführliche FAQ’s finden Sie HIER. Die FAQ werden überarbeitet und zeitnah veröffentlicht. Nach Anpassung des Programms kann die Antragstellung über die bekannte Plattform erfolgen.

 

Härtefallhilfen

Die Härtefallhilfen sind ein zusätzliches Angebot an die Unternehmen. Sie ergänzen die bisherigen Hilfen des Bundes und der Länder in der Corona-Pandemie. Mit den Härtefallhilfen können die Länder auf Grundlage von Einzelfallprüfungen die Unternehmen unterstützen, die aufgrund von speziellen Fallkonstellationen unter den bestehenden umfassenden Hilfsprogrammen von Bund und Ländern nicht berücksichtigt sind, deren wirtschaftliche Existenz aber infolge der Corona-Pandemie bedroht wird.

Voraussetzung:

Antragsberechtigt sind grundsätzlich Unternehmen und Selbstständige, die eine Corona-bedingte erhebliche finanzielle Härte erlitten haben. Das jeweilige Bundesland legt die zu erbringenden Angaben zur Antragsberechtigung des Antragstellenden in Anlehnung an die Überbrückungshilfen III fest.

Förderung:

Die Höhe der Unterstützungsleistung orientiert sich grundsätzlich an den förderfähigen Tatbeständen der bisherigen Unternehmenshilfen des Bundes, d. h. insbesondere an den förderfähigen Fixkosten. Die Härtefallhilfe sollte im Regelfall 100.000 Euro nicht übersteigen. Der Förderzeitraum wurde bis September 2021 verlängert.

Antragsstellung:

Die Antragstellung erfolgt bei den Ländern und grundsätzlich über „prüfende Dritte“. Die zuständige Bewilligungsstelle der Länder entscheidet über die Art und Höhe der Hilfe in eigener Regie unter Billigkeitsgesichtspunkten im Rahmen der verfügbaren Mittel. Jedes Land richtet dazu einen geeigneten Entscheidungsmechanismus, beispielsweise eine „Härtefallkommission“ ein.
Den Start für die Antragstellung auf Härtefallhilfe legen die Länder selbst fest.

Weitere Informationen und Antragsmöglichkeiten in Ihrem Bundesland finden Sie HIER
Seit dem 13. Oktober 2021 können Anträge auch für den Zeitraum November 2020 bis Dezember 2021 gestellt werden. Die Länder informieren in ihren FAQs über das Verfahren und den Bearbeitungsstart.

 

Junge Menschen und Familien unterstützten

  • Kinder und Jugendlichen sollen nach der Corona-Pandemie schnell wieder aufholen und Versäumtes nachholen können. Das gilt nicht nur für den Lernstoff, sondern auch für ihr soziales Leben: Sie sollen Zeit haben für Freunde, Sport und Freizeit und die Unterstützung bekommen, die sie und ihre Familien jetzt brauchen. Deshalb hat die Bundesregierung das Aktionsprogramm „Aufholen nach Corona für Kinder und Jugendliche“ beschlossen. Weitere Informationen zum Aufholprogramm finden Sie HIER
  • Auf Grund des höheren Betreuungsaufwand gerade für Alleinerziehende in Zeiten von Corona und den damit verursachten Aufwendungen wird befristet auf 2Jahre der Entlastungsbeitrag für Alleinerziehende von derzeit 1.908 Euro auf 4.008 Euro für die Jahre 2020 und 2021 angehoben und damit mehr als verdoppelt.
    Die Befristung wird aufgehoben, so dass die Erhöhung auch ab dem Jahr 2022 fort gilt.
  • KMU, die von der Corona-Krise in erheblichen Umfang betroffen sind, ihr Ausbildungsplatzangebot im Vergleich zu den drei Vorjahren nicht verringern, können für jeden neu geschlossenen Ausbildungsvertrag einen einmaligen Zuschuss in Form der Ausbildungsprämie erhalten. Alternativ gibt es die Ausbildungsprämie plus, wenn Sie die Anzahl der Ausbildungsplätze in Ihrem Betrieb erhöhen. Beide Zuschüsse werden nach der erfolgreich abgeschlossenen Probezeit ausgezahlt.
    Weitere Informationen zum Bundesprogramm finden Sie HIER

Alle Punkte des Konjunkturpaketes finden Sie HIER.
Alle aktuellen Informationen zum Konjunkturpaket finden Sie HIER

Förderung von Unternehmensberatungen

Aufgrund der derzeitigen Situation bzgl. Corona hat die Bundesregierung das Förderprogramm „Förderung unternehmerischen Know-hows“ auf 100% ausgeweitet. Das bekannte Zuschussprogramm ist ein Programm bei dem KMU Beratungsleistungen von einer Unternehmensberatung zu wirtschaftlichen, organisatorischen und finanziellen Themen beauftragen können.

Diese Beratung ist für Unternehmen und Kleinstunternehmen bzw. Einzelunternehmen aus Handel, Handwerk und Freie Berufe, die von der Corona Situation betroffen sind.

Ab sofort können Sie einen Antrag für Beratungen, die bis zu einem Beratungswert von 4.000,00 Euro für Corona-betroffene KMU einschließlich Freiberufler ohne Eigenanteil gefördert werden, beim BAFA stellen. Zur Antragsstellung

Der Weg zum passenden Förderprogramm

Über die Förderdatenbank des Bundes erhalten Sie einen guten Überblick über die Förderprogramm des Bundes, der Länder und der EU. Nutzen Sie die Suchfunktion und durchforsten Sie das aktuelle Förderangebot – passgenau für Ihr Vorhaben.

 

 

Hilfen der Länder

Baden-Württemberg

Ab sofort können Anträge für die Überbrückungshilfe nur HIER online gestellt werden.
Bitte beachten Sie, dass ausschließlich Steuerberater, Wirtschaftsprüfer und vereidigte Buchprüfer berechtigt sind, Anträge zu stellen. Hierfür ist vor der Antragsstellung eine einmalige Registrierung im System notwendig.

NEU: Die Landesregierung hat den Weg für Härtefallhilfen (und die Fortführung des fiktiven Unternehmerlohns) geebnet. Damit wird eine wesentliche Förderlücke in der Überbrückungshilfe III aus Landesmitteln geschlossen. Der fiktive Unternehmerlohn kann auf Antrag pauschal in Höhe von 1.000 € pro Monat gewährt werden.

Ab sofort kann die Härtefallhilfe HIER beantragt werden.

Die Ergänzung des fiktiven Unternehmerlohns im Antragsverfahren für die Überbrückungshilfe III steht ab sofort zur Verfügung.

Der fiktive Unternehmer lohnt wird mit der Überbrückungshilfe III Plus bis Ende September verlängert. Die Ergänzung des fiktiven Unternehmerlohns im Antragsverfahren für die Überbrückungshilfe III Plus wird voraussichtlich im September 2021 zur Verfügung stehen. Weitere Informationen finden Sie HIER

Eine Übersicht aller finanzieller Hilfen im Land Baden-Württemberg finden Sie HIER.

 

Bayern

Die Bearbeitung der Überbrückungshilfen erfolgt in Bayern durch die IHK für München und Oberbayern. Ab sofort können Anträge für die Überbrückungshilfe nur HIER online gestellt werden.

Bitte beachten Sie, dass ausschließlich Steuerberater, Wirtschaftsprüfer und vereidigte Buchprüfer berechtigt sind, Anträge zu stellen. Hierfür ist vor der Antragsstellung eine einmalige Registrierung im System notwendig. Alle wichtigen Informationen erhalten Sie HIER

NEU: Die Härtefallhilfe ergänzt ab sofort die bestehenden Corona-Hilfsprogramme des Bundes und der Länder. Antragsberechtigt sind Unternehmen und Selbständige, die Corona-bedingt eine erhebliche finanzielle Härte erlitten haben. Die Programmabwicklung erfolgt durch die IHK für München und Oberbayern auf der Grundlage von Empfehlungen einer Härtefallkommission.

Das Antragsportal und die FAQs zur Härtefallhilfe finden Sie HIER

Die Bayrische Lockdown-Hilfe (Oktoberhilfe) ist beendet.

Eine Übersicht aller finanzieller Hilfen in Bayern finden Sie HIER

Berlin

Ab sofort können Anträge für die Überbrückungshilfe nur HIER online gestellt werden.

Bitte beachten Sie, dass ausschließlich Steuerberater, Wirtschaftsprüfer und vereidigte Buchprüfer berechtigt sind, Anträge zu stellen. Hierfür ist vor der Antragsstellung eine einmalige Registrierung im System notwendig.

Das Land Berlin unterstützt gemeinsam mit dem Bund Start-ups und kleine mittelständische Unternehmen in Berlin, die infolge der Corona-Krise in Schwierigkeiten geraten sind. Die Mittel in Höhe von maximal 800.000 EUR je Unternehmen bzw. Unternehmensgruppe werden je nach Einzelfall über einen von drei Finanzierungswegen vergeben. Anträge auf Coronahilfen für Start-ups können bis einschließlich 31.10.2021 gestellt werden. Weitere Informationen dazu finden Sie HIER

NEU: Unternehmen, die von den Folgen der Pandemie betroffen sind und aus anderen Hilfsprogrammen nicht hinreichend oder keine Unterstützung erhalten haben, können einen Antrag auf Härtefallhilfen stellen. Die Förderhöhe darf 100.000 Euro nicht übersteigen. Es gilt eine Bagatellgrenze von 500 Euro.
Alle Informationen zum Programm und zur Antragstellung finden Sie HIER

NEU: Das Land Berlin unterstützt Berliner Soloselbständige und Kleinstunternehmen mit max. 5 Beschäftigten für einen besseren Start aus dem Lockdown. Dabei werden für Soloselbständige die vom Bund gewährten Zuschüsse um weitere 25% auf maximal 7.500 EUR insgesamt erhöht. KMU können bis zu 6.000 EUR zusätzlichen Zuschuss erhalten.
Die IBB schreibt die Antragsberechtigten an, sofern diese Mittel aus der Neustarthilfe des Bundes oder Überbrückungshilfe III erhalten haben.
Die Neustarthilfe Berlin startete für Soloselbständige am 17.05.2021, für die Zielgruppe KMU am 25.05.2021. Das Zuschussprogramm endet am 31.10.2021. Nähere Informationen finden Sie HIER

Zur Abmilderung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie legt das Land Berlin zahlreiche Wirtschaftsförderprogramme neben der Überbrückungshilfe auf. Alle wichtigen Informationen zu den Maßnahmen finden Sie HIER

Informationen zu den aktiven Förderungen finden Sie HIER

 

Brandenburg

Ab sofort können Anträge für die Überbrückungshilfe nur HIER online gestellt werden

Bitte beachten Sie, dass ausschließlich Steuerberater, Wirtschaftsprüfer und vereidigte Buchprüfer berechtigt sind, Anträge zu stellen. Hierfür ist vor der Antragsstellung eine einmalige Registrierung im System notwendig.

NEU: Die Härtefallhilfen unterstützen Unternehmen, die infolge der Corona-Pandemie in Not geraten sind, im besonderen Einzelfall. Sie richten sich speziell an solche Unternehmen, bei denen die bestehenden Corona-Hilfen des Bundes, der Länder und der Kommunen nicht greifen.

Eine Förderung ist für die Monate November 2020 bis Juni 2021 möglich. Die Antragstellung ist ab sofort bis zum 31. Dezember 2021 HIER möglich und erfolgt über prüfende Dritte.

Eine Übersicht aller Fördermöglichkeiten finden Sie HIER.

 

Bremen – Bremerhaven

Ab sofort können Anträge für die Überbrückungshilfe nur HIER online gestellt werden.

Bitte beachten Sie, dass ausschließlich Steuerberater, Wirtschaftsprüfer und vereidigte Buchprüfer berechtigt sind, Anträge zu stellen. Hierfür ist vor der Antragsstellung eine einmalige Registrierung im System notwendig.

NEU:  Der Antrag für Härtefallhilfe im Land Bremen kann ausschließlich über einen prüfenden Dritten gestellt werden. Weitere Informationen finden Sie HIER.

Alle wichtigen Informationen erhalten Sie HIER (Bremen) bzw. HIER (Bremerhaven).

 

Hamburg

Ab sofort können Anträge für die Überbrückungshilfe nur HIER online gestellt werden.

Bitte beachten Sie, dass ausschließlich Steuerberater, Wirtschaftsprüfer und vereidigte Buchprüfer berechtigt sind, Anträge zu stellen. Hierfür ist vor der Antragsstellung eine einmalige Registrierung im System notwendig.

Corona-Härtefallfonds für Soloselbstständige

Unternehmerinnen und Unternehmer, die bislang aus den unterschiedlichsten Gründen keine Corona-Hilfen erhalten haben, haben Anspruch auf den Härtefallfonds. Voraussetzung für die Hilfe ist eine wirtschaftliche Existenzbedrohung, ein Firmensitz in Hamburg und die Zuständigkeit eines Hamburger Finanzamts.

Soloselbstständige können von Mitte Mai bis Ende September direkt bis zu 7.500 Euro Nothilfe beantragen, wobei die Förderung maximal 50 Prozent des Referenzumsatzes beträgt. Für alle weiteren Unternehmen und Soloselbstständige mit höherem Förderbedarf ist die Zuwendung in der Regel auf 100.000 Euro begrenzt. In diesem Fall muss der Antrag jedoch über eine Fachkraft wie einen Steuerberater erfolgen.

Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Antragsstellung finden Sie HIER

Die wichtigsten Unterstützungsangebote der Stadt Hamburg finden Sie HIER

Hessen

Ab sofort können Anträge für die Überbrückungshilfe nur HIER online gestellt werden.

Bitte beachten Sie, dass ausschließlich Steuerberater, Wirtschaftsprüfer und vereidigte Buchprüfer berechtigt sind, Anträge zu stellen. Hierfür ist vor der Antragsstellung eine einmalige Registrierung im System notwendig.

Liquiditätshilfe – Härtefallfazilität
Hilfe für Unternehmen sowie Bürgerinnen und Bürger, die bisher nicht über andere Programme unterstützt werden konnten. Bis zu 100.000 Euro einmalige Zuwendung zur Abwendung der pandemiebedingten Härte. Voraussetzung ist u.a., dass Leistungen aus anderen Corona-Programmen nicht möglich sind.

Anträge können ausschließlich online beim Regierungspräsidium (RP) Kassel gestellt werden: Hier geht es zum RP Kassel.
Weitere Details und andere Fördermittel des Landes Hessen finden Sie HIER

 

Mecklenburg-Vorpommern

Ab sofort können Anträge für die Überbrückungshilfe nur HIER online gestellt werden.

Bitte beachten Sie, dass ausschließlich Steuerberater, Wirtschaftsprüfer und vereidigte Buchprüfer berechtigt sind, Anträge zu stellen. Hierfür ist vor der Antragsstellung eine einmalige Registrierung im System notwendig.

NEU: Trotz umfassender wirtschaftlicher Hilfen, kann es dennoch in besonderen Fallkonstellationen dazu kommen, dass die bestehenden Hilfsprogramme bisher nicht greifen konnten. Mit dem Härtefallfonds hat das Land die Möglichkeit, Unternehmen mit Sitz und Betriebstätte in Mecklenburg-Vorpommern, die besonders hart von der Corona-Pandemie betroffen sind, im Einzelfall zu unterstützen.

Informationen, Formulare und den Antrag können Sie HIER runterladen.

 

Niedersachsen

Ab sofort können Anträge für die Überbrückungshilfe nur HIER online gestellt werden.

Bitte beachten Sie, dass ausschließlich Steuerberater, Wirtschaftsprüfer und vereidigte Buchprüfer berechtigt sind, Anträge zu stellen. Hierfür ist vor der Antragsstellung eine einmalige Registrierung im System notwendig.

NEU:  Der Antrag für Härtefallhilfe im Land Bremen kann ausschließlich über einen prüfenden Dritten gestellt werden. Weitere Informationen finden Sie HIER.

Das Programm Neustart Niedersachsen ist beendet

Nordrhein-Westphalen

Ab sofort können Anträge für die Überbrückungshilfe nur HIER online gestellt werden.

Bitte beachten Sie, dass ausschließlich Steuerberater, Wirtschaftsprüfer und vereidigte Buchprüfer berechtigt sind, Anträge zu stellen. Hierfür ist vor der Antragsstellung eine einmalige Registrierung im System notwendig.

NEU: Unternehmen und Selbstständige in Existenznot, die von bestehenden Hilfsprogrammen ausgeschlossen sind, können die Härtefallhilfe beantragen. Die Förderhöhe beläuft sich auf maximal 100 000 Euro und orientiert sich an den förderfähigen Fixkosten. Über die Vergabe entscheidet eine Härtefallkommission.
Weitere Informationen und den Antrag finden Sie HIER

NRW Überbrückungshilfe Plus endete mit der Antragsfrist der Überbrückungshilfe 2

Alle Hilfsangebote der IHKs in NRW finden Sie HIER

 

Rheinland-Pfalz

Ab sofort können Anträge für die Überbrückungshilfe nur HIER online gestellt werden.
Bitte beachten Sie, dass ausschließlich Steuerberater, Wirtschaftsprüfer und vereidigte Buchprüfer berechtigt sind, Anträge zu stellen. Hierfür ist vor der Antragsstellung eine einmalige Registrierung im System notwendig.

NEU: Unternehmen, die in ihrer Existenz bedroht sind, und die von den bestehenden Hilfsprogrammen von Bund, Ländern und Kommunen nicht erfasst sind, können Anträge auf Härtefallhilfen von Bund und Ländern stellen. Die Anträge müssen wie die Überbrückungshilfe über prüfende Dritte eingereicht werden.

Informationen zu den Härtefallhilfen von Bund und Ländern sowie die Antragsvoraussetzungen finden Sie HIER

Eine Übersicht aller Fördermöglichkeiten Rheinland-Pfalz finden Sie HIER

 

Saarland

Ab sofort können Anträge für die Überbrückungshilfe nur HIER online gestellt werden.

Bitte beachten Sie, dass ausschließlich Steuerberater, Wirtschaftsprüfer und vereidigte Buchprüfer berechtigt sind, Anträge zu stellen. Hierfür ist vor der Antragsstellung eine einmalige Registrierung im System notwendig.

NEU: Die Antragsstellung für die Härtefallhilfe Saarland ist ab sofort möglich. Die Härtefallhilfen richten sich speziell an solche Unternehmen, bei denen die bestehenden Corona-Hilfen des Bundes, der Länder und der Kommunen nicht greifen, zum Beispiel die Überbrückungshilfen oder die November-/Dezemberhilfen.

Weitere Informationen, FAQs und Antragsstellung finden Sie HIER

Eine Übersicht aller Fördermöglichkeiten Saarland finden Sie HIER

Sachsen

Ab sofort können Anträge für die Überbrückungshilfe nur HIER online gestellt werden.

Bitte beachten Sie, dass ausschließlich Steuerberater, Wirtschaftsprüfer und vereidigte Buchprüfer berechtigt sind, Anträge zu stellen. Hierfür ist vor der Antragsstellung eine einmalige Registrierung im System notwendig.

NEU:  Der Antrag für Härtefallhilfe im Land Bremen kann ausschließlich über einen prüfenden Dritten gestellt werden. Weitere Informationen finden Sie HIER.

Eine Übersicht der Fördermöglichkeiten in Sachen finden Sie HIER

Sachsen-Anhalt

Ab sofort können Anträge für die Überbrückungshilfe nur HIER online gestellt werden.

Bitte beachten Sie, dass ausschließlich Steuerberater, Wirtschaftsprüfer und vereidigte Buchprüfer berechtigt sind, Anträge zu stellen. Hierfür ist vor der Antragsstellung eine einmalige Registrierung im System notwendig.

NEU: Die Härtefallhilfen ergänzen die bisherigen Corona-Hilfen für Unternehmen und Selbständige. Wer aufgrund von speziellen Fallkonstellationen unter den bestehenden umfassenden Hilfsprogrammen von Bund und Ländern nicht berücksichtigt und dennoch infolge der Corona-Pandemie in der wirtschaftlichen Existenz bedroht ist, kann diese Hilfen beantragen. Die Voraussetzungen werden im Einzelfall geprüft.

Der Antrag ist durch einen prüfenden Dritten im Namen des Antragsstellenden HIER zu stellen

 

Schleswig-Holstein

Ab sofort können Anträge für die Überbrückungshilfe nur HIER online gestellt werden.

Bitte beachten Sie, dass ausschließlich Steuerberater, Wirtschaftsprüfer und vereidigte Buchprüfer berechtigt sind, Anträge zu stellen. Hierfür ist vor der Antragsstellung eine einmalige Registrierung im System notwendig.

NEU: Der Antrag für Härtefallhilfe im Land Bremen kann ausschließlich über einen prüfenden Dritten gestellt werden. Weitere Informationen finden Sie HIER.

Die SH-Finanzierungsinitiative ist beendet.

Eine Übersicht der aktuellen Fördermöglichkeiten in Schleswig-Holstein finden Sie HIER

 

Thüringen

Ab sofort können Anträge für die Überbrückungshilfe nur HIER online gestellt werden.

Bitte beachten Sie, dass ausschließlich Steuerberater, Wirtschaftsprüfer und vereidigte Buchprüfer berechtigt sind, Anträge zu stellen. Hierfür ist vor der Antragsstellung eine einmalige Registrierung im System notwendig.

NEU: Die Härtefallhilfen ergänzen die bisherigen Corona-Hilfen für Unternehmen und Selbständige. Wer aufgrund von speziellen Fallkonstellationen unter den bestehenden umfassenden Hilfsprogrammen von Bund und Ländern nicht berücksichtigt und dennoch infolge der Corona-Pandemie in der wirtschaftlichen Existenz bedroht ist, kann diese Hilfen beantragen. Die Voraussetzungen werden im Einzelfall geprüft. Die Richtlinie des Freistaates Thüringen über die Gewährung finden Sie HIER
Den Link zur Antragstellung finden Sie HIER

Mit Thüringen-Invest unterstützt das Land kleine und mittlere Unternehmen bei Investitionen mit Zuschüssen von bis zu 30 Prozent. Dieses Förderprogramm und alle weiteren Zuschussmöglichkeiten Thüringens finden Sie HIER.

Weitere Fördermöglichkeiten der Länder

Baden-Württemberg

Liquiditätskredit der Förderbank Baden-Württemberg (L-Bank)

  • Die Programmvariante Liquiditätskredit Plus mit Tilgungszuschuss entfällt ab 01.10.2021. Weitere Informationen finden Sie HIER

 

Bürgschaftsbank Baden-Württemberg

  • erweiterte und verbesserte Fördermöglichkeiten
  • Für gewerbliche Unternehmen und Freie Berufe nach KMU-Definition
  • Bürgschaftsobergrenze: 2,5 Mio. Euro
  • Bürgschaftsquote: 50-80 Prozent
  • Entscheidungszeiten passend nach Bürgschaftsbetrag innerhalb von 3 bis maximal 15 Tagen
  • Voraussetzung: grundsätzlich tragfähiges Geschäftsmodell und vorhandene Kapitaldienstfähigkeit in 2019
  • Antragstellung: über die Hausbank
  • Anfrage: über ermoeglicher.de

Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau

  • kostenlose „Krisenberatung Corona“ ab 15. Mai
  • für Unternehmen mit bis zu 250 Mitarbeitern
  • Alle Informationen und Beratungsstellen: HIER

 

Bayern

LfA Förderbank Bayern

Unterstützung durch Liquiditätshilfen und Risikoentlastung. Kredite werden durch Hausbank beantragt und gezahlt.
Einen Überblick über die Programme der LfA finden Sie HIER

 

Universalkredit

  • für Angehörige der Freien Berufe und Unternehmen mit einem jährlichen Gesamtumsatz bis maximal 500 Millionen Euro
  • Wird genehmigt für: Umschuldung von Verbindlichkeiten (kurzfristige), Betriebsmittelbedarf, Investitionen und Warenlager
  • maximal 10 Mio. Euro pro Projekt
  • erleichtertes Bearbeitungs- und Antragsverfahren für Haftungsfreistellung bis 500.000 Euro
  • Haftungsfreistellung bis zu 80 Prozent möglich

 

Bürgschaften

  • Mittelständische Unternehmen und Freiberufler sind antragsberechtigt
  • Maximaler Bürgschaftssatz gestiegen: 80 Prozent des Kreditbetrages
  • Übernahme von Bürgschaften bis zu einer Höhe von 5 Millionen Euro

 

Akutkredit

  • für KMU
  • bis 2 Millionen Euro
  • Konsolidierungsanlass durch Zustimmung der Hausbank genügt, kein Konsolidierungskonzept nötig

 

Bürgschaftsbank Bayern

  • Erhöhung der Bürgschaftsobergrenze auf 2,5 Millionen Euro (vorher 1,25 Millionen Euro)
  • Höhere Bürgschaftsquote, nun 80 Prozent, vorher 70 Prozent
  • Corona-Servicenummer: 089 54 58 57 13

 

Berlin

Investitionsbank Berlin (IBB)

  • Überbrückungskredite
  • Laufzeit für Rettungsbeihilfen: 2 Jahre
  • Rettungskredit: 500.000 Euro (zinslos)
  • Umstrukturierungskredit: 1 Million Euro
  • Hilfe beantragen können Unternehmen, die älter als 3 Jahre sind
  • Alle Angebote der IBB finden Sie HIER

 

BürgschaftsBank Berlin

  • Erhöhung der Bürgschaftsobergrenze auf 2,5 Millionen Euro (vorher 1,25 Millionen Euro)
  • Schriftliche Schilderung der Auswirkungen von Corona auf die Firma
  • Geschäftsmodell musste bereits vor Corona-Krise wirtschaftlich tragfähig sein, um Hilfe zu erhalten
  • Voraussetzung: gute Eigenkapital- und Ertragslage
  • benötigte Unterlagen: auf der Website der BBB
  • Anfrage über die Hausbank oder über ermoeglicher.de

 

Brandenburg

Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB)

  • ILB-Mikrokredit Brandenburg: Kredit für Betriebsmittel für KMU bis 25.000 Euro ohne erforderliche Sicherheiten
  • Anpassung des Konsolidierungs- und Standortsicherungsprogramms: Rettungskredite für Unternehmen, die länger als 3 Jahre am Markt sind
  • Hotline ab Mittwoch: 0331 660 2211
  • E-Mail für die Corona-Hilfe: beratung@ilb.de

 

Wirtschaftsförderung Land Brandenburg (WFBB)

  • hilft Unternehmen mit mehr als 100 Erwerbstätigen
  • Schilderung des persönlichen Anliegen über den Fragebogen  und den ausgefüllten Fragebogen an info@wfbb.de
  • Hilfe gibt es auch telefonisch: Hotline: 0331 730 61 222

 

Bremen

Bürgschaftsbank Bremen

  • Erhöhung der Bürgschaftsobergrenze auf 2,5 Millionen Euro
  • Schnelle Genehmigung innerhalb von Tagen von Anträgen bis zu einer Summe von 250.000 Euro
  • Anfrage an die Hausbank oder alternativ an das Finanzierungsportal ermoeglicher.de stellen

 

Hamburg

BG Hamburg – Bürgschaftsgemeinschaft Hamburg GmbH

  • Erhöhung der Bürgschaftsobergrenze auf 2,5 Millionen Euro (vorher 1,25 Millionen Euro)
  • Schnellere Bewilligung von Bürgschaften bis 250.000 Euro
  • Ausweitung der Fördermöglichkeiten für Betriebsmittelkredite
  • Mitwirkungen der Hausbank erforderlich
  • Krisen-Hotline: 040 611 700 100
  • Weitere Informationen finden Sie auf der Website

 

Hessen

Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen (WIBank)

  • Kredite zwischen 25.000 und 150.000 Euro für KMU (bis zu 25 Mitarbeiter) und Freiberufler ohne Sicherheiten von der Bank
  • Betriebsmittelkredite von bis zu 1 Million Euro für KMU mit bis zu 250 Mitarbeitern und 50 Millionen Euro Umsatz
  • Bürgschaftsobergrenze bei 1,25 Millionen Euro
  • Express-Bürgschaften für Darlehen bis 312.500 Euro mit bis zu 90 Prozent Bürgschaftsquote
  • Weitere Infos finden Sie auf der Website der WIBank

 

Bürgschaftsbank Hessen

  • Anfragen über das Finanzierungsportal ermoeglicher.de
  • bis 1,25 Millionen Euro an Bürgschaften mit einer Bürgschaftsquote von 80 Prozent
  • Express-Bürgschaften für Kredite bis 300.000 Euro (Bürgschaftsquote: 60 Prozent) im Schnellverfahren
  • Bürgschaftsbank Hessen arbeitet eng mit der Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen zusammen, um die obigen Hilfen bereitzustellen
  • Passende Ansprechpartner hier
  • Corona-Hotline: 0611 1507 77

 

Mecklenburg-Vorpommern

Bürgschaftsbank M-V

  • Erhöhung der Bürgschaftsobergrenze auf 2,5 Millionen Euro (vorher 1,25 Millionen Euro)
  • Schnellverfahren bei Bürgschaften von KMU
  • Express-Liquidität bis 625 TEUR

 

Niedersachsen

NBank

  • Liquiditätskredit für KMU ist ausgelaufen

Niedersächsische Bürgschaftsbank

  • Betriebsmittelkredite (erweiterte Förderung)
  • Anhebung der Bürgschaftsobergrenze auf 2,5 Millionen Euro (vorher 1,25 Millionen Euro)
  • Bei einem Darlehensvolumen von 300.000 Euro: schnellere Bewilligung von Bürgschaften bis 240.000 Euro innerhalb weniger Tage

 

Rheinland-Pfalz

Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB)

 

Bürgschaftsbank Rheinland-Pfalz

  • Anhebung der Bürgschaftsobergrenze auf 2,5 Millionen Euro (vorher 1,25 Millionen Euro)
  • andere Kernbedingungen wie die Bürgschaftsquote bleiben unverändert
  • Für Bürgschaften bis 250.000 Euro: Schaffung einer Eigenkompetenz

 

Saarland

SIKB

  • Notprogramm “Sofort-Kredit-Saarland”
  • Antragsstellung über die SIKB in Kooperation mit der Hausbank
  • Stundungsraten für Unternehmen möglich
  • Bei den “Startkapital-Krediten” bittet die SIKB, vorerst auf Einzelanträge zu verzichten
  • Checkliste für benötigte Unterlagen
  • Weitere Informationen HIER

 

Sachsen

Bürgschaftsbank Sachsen

  • Anhebung der Bürgschaftsobergrenze auf 2,5 Millionen Euro (vorher 2,0 Millionen Euro)
  • Maximale Bürgschaftshöhe: 500.000 Euro bei 80 Prozent
  • Verbesserung der Optionen zur Förderung für Betriebsmittelkredite
  • Express-Bürgschaften mit Bewilligung innerhalb eines Banktages

 

Sachsen-Anhalt

Investitionsbank Sachsen-Anhalt (IB)

  • IB-Konjunkturdarlehen für KMU
  • für Investitionen, Auftragsvorfinanzierung, Liquiditätssicherung
  • Mittelstands- und Gründungsdarlehen bleiben weiterhin bestehen
  • Eine Übersicht finden Sie HIER
  • Corona-Hotline: 0800 56 007 57

 

Schleswig-Holstein

Mittelstands-Sicherungsfonds

  • bei Liquiditätsengpässen oder existenzgefährdender Wirtschaftssituation
  • zinslose, tilgungsfreie Darlehen bis 750.000 Euro möglich
  • Erhöhung des Mittelstandskredits auf 10 Millionen Euro

 

Investitionsbank Schleswig-Holstein

  • Liquiditätshilfen und zinsfreie Stundungen
  • Anfragen sollten als E-Mail gestellt werden

Bürgschaftsbank Schleswig-Holstein

  • Anhebung der Bürgschaftsobergrenze auf 2,5 Millionen Euro (vorher 1,25 Millionen Euro)
  • Verbesserung der Optionen zur Förderung für Betriebsmittelkredite
  • Schnellere Bewilligung von Bürgschaften als Corona-Soforthilfe bis 250.000 Euro

 

Thüringen

Thüringer Aufbaubank

  • maximaler Kreditbetrag von 1 Million Euro auf 2 Millionen Euro angehoben
  • alle Branchen können Darlehen beantragen, auch Freiberufler, zuvor eingeschränkt
  • Unternehmenshotline: 0800 534 56 76

 

Bürgschaftsbank Thüringen

  • BBT-basis- und BBT-express-Programm auf 250.000 Euro erhöht
  • Klassisches Bürgschaftsprogramm auf 2,5 Millionen Euro Bürgschaftshöhe gestuft
  • schnellere Entscheidungsprozesse

 

Steuerliche Hilfsmaßnahmen

Um Unternehmen und Beschäftigte in der Corona-Pandemie zu unterstützen, erhalten sie vielfältige steuerliche Hilfen.
Alle Informationen dazu HIER.

Steuerstundungen

Wer steuerpflichtig ist und nachweisen kann, von Corona stark betroffen zu sein, darf einen Antrag auf Steuerstundung stellen. Eine plausible Begründung ist beispielsweise, Angehöriger einer gebeutelten Branche wie Gastronomie oder Tourismus zu sein.
Alle Informationen dazu HIER

Wichtige Informationen:

  • Lassen Sie sich von Ihrem Steuerberater bei der Antragstellung unterstützen.
  • Steuervorauszahlungen können leichter herabgesetzt werden, wenn vorauszusehen ist, dass Ihre Einkünfte wahrscheinlich geringer sein werden. Anträge auf Anpassung der Vorauszahlungen können bis zum 31. Dezember 2021 beim Finanzamt gestellt werden.
  • Kleine und mittelständische Unternehmen dürfen erwartete Verluste mit bereits für 2019 geleisteten Steuervorauszahlungen verrechnen.

Für 2021 wurdenweitere Erleichterungen grundsätzlich mit Antrag zum 31. März 2021 und Stundungen bis 30. Juni 2021 sowie für Anschlussstundungen weitere Verlängerungen gewährt. Stundungszinsen werden nicht erhoben.

An die Bewilligung der Stundung sind dabei keine strengen Anforderungen zu stellen. Unternehmen müssen darlegen, dass sie unmittelbar betroffen sind. Den Wert entstandener Schäden müssen sie aber nicht im Einzelnen belegen. Damit wird die Liquidität der Steuerpflichtigen unterstützt, indem der Zeitpunkt der Steuerzahlung hinausgeschoben wird.

Anpassung und Erstattung von Vorauszahlungen

Unternehmen, Selbstständige und Freiberufler können die Höhe ihrer Vorauszahlungen auf die Einkommen- und Körperschaftsteuer anpassen lassen. Gleiches gilt für den Messbetrag für Zwecke der Gewerbesteuer-Vorauszahlungen. Hierfür können Sie bei ihrem Finanzamt einen Antrag stellen. Sobald klar ist, dass die Einkünfte der Steuerpflichtigen im laufenden Jahr voraussichtlich geringer sein werden als vor der Corona-Pandemie erwartet, werden die Steuervorauszahlungen unkompliziert und schnell herabgesetzt. Bereits für 2020 geleistete Vorauszahlungen auf die Einkommen- und Körperschaftsteuer können zudem auf Antrag erstattet werden. Bis zum 31. Dezember 2021 können Steuerpflichtige unter Darlegung ihrer Verhältnisse Anträge auf Anpassung der Vorauszahlungen auf die Einkommen- und Körperschaftsteuer 2021 stellen.

Steuerfreistellung von Aufstockungen des Kurzarbeitergeldes

Viele Arbeitgeber stocken das Kurzarbeitergeld ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf; manche auf der Grundlage eines Tarifvertrags, andere freiwillig. Dies mildert soziale Härten ab. Das Bundeskabinett hat beschlossen, dass solche Aufstockungen bis zu einer Höhe von 80 Prozent des Gehalts steuerfrei bleiben und nicht mehr wie bisher als steuerpflichtiger Arbeitslohn gelten. Die Steuerfreiheit gilt für Lohnzahlungszeiträume, die nach dem 29. Februar 2020 beginnen und vor dem 1. Januar 2022 enden.

Anpassung und Erstattung von Vorauszahlungen

Unternehmen, Selbstständige und Freiberufler können die Höhe ihrer Vorauszahlungen auf die Einkommen- und Körperschaftsteuer anpassen lassen. Gleiches gilt für den Messbetrag für Zwecke der Gewerbesteuer-Vorauszahlungen. Hierfür können Sie bei ihrem Finanzamt einen Antrag stellen. Sobald klar ist, dass die Einkünfte der Steuerpflichtigen im laufenden Jahr voraussichtlich geringer sein werden als vor der Corona-Pandemie erwartet, werden die Steuervorauszahlungen unkompliziert und schnell herabgesetzt. Bereits für 2020 geleistete Vorauszahlungen auf die Einkommen- und Körperschaftsteuer können zudem auf Antrag erstattet werden. Bis zum 31. Dezember 2021 können Steuerpflichtige unter Darlegung ihrer Verhältnisse Anträge auf Anpassung der Vorauszahlungen auf die Einkommen- und Körperschaftsteuer 2021 stellen.

Home-Office-Pauschale

Mit der Homeoffice-Pauschale als Teil des Arbeitnehmer-Pauschbetrags wird für die Jahre 2020 und 2021 eine unbürokratische steuerliche Berücksichtigung der Heimarbeit ermöglicht.

Die Neuregelung sieht einen pauschalen Abzug von 5 Euro/Tag, maximal 600 Euro im Jahr – das entspricht 120 Heimarbeitstagen – als Betriebsausgaben oder Werbungskosten vor. Die Pauschale wird nur für die Tage gewährt, an denen ausschließlich zu Hause gearbeitet wurde.

Fahrtkosten (z.B. Entfernungspauschale) sind für diese Tage grundsätzlich nicht abziehbar; Aufwendungen für eine Jahreskarte für öffentliche Verkehrsmittel, wenn diese in Erwartung der Benutzung für den Weg zur Arbeit erworben wurde, sind davon unabhängig abziehbar. Die Homeoffice-Pauschale wird zudem auf den Werbungskostenpauschbetrag angerechnet.

Corona-Bonus an Arbeitnehmer

Die Möglichkeit zur steuerfreien Auszahlung eines Corona-Bonus – zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn – wird bis zum 31. März 2022 verlängert Es bleibt aber bei der Höchstgrenze von 1500 Euro. Das heißt: Wer im Jahr 2020 bereits 1500 Euro als Corona-Bonus von seinem Arbeitgeber erhalten hat, kann 2021 oder 2022 nicht nochmals eine steuerfreie Auszahlung bekommen. Hat ein Unternehmen seinen Beschäftigten 2020 einen Corona-Bonus von 1000 Euro gezahlt, kann jetzt bis zum 31. März 2022 nochmals ein Bonus von 500 Euro gewährt werden. Wurde 2020 kein Corona-Bonus gewährt, darf bis 31. März 2022 der Höchstbetrag ausgeschöpft werden.

Wichtig zu wissen: Wer zwei oder mehr Dienstverhältnisse bei jeweils einem anderen Arbeitgeber hat, darf den Corona-Bonus von bis zu 1500 Euro für jedes Dienstverhältnis erhalten, auch innerhalb eines Kalenderjahres.

Steuerlicher Verlustrücktrag

Der geltende steuerliche Verlustrücktrag wird für die Jahre 2020 und 2021 auf maximal 10 Mio. Euro bzw. 20 Mio. Euro (bei Zusammenveranlagung) angehoben. Das schafft in der Krise die notwendige Liquidität und ist bürokratiearm zu verwalten.

Mehrwertsteuersenkung Gastronomie

Gastronomiebetriebe sind von der COVID19-Krise besonders betroffen. Die Mehrwertsteuer für Speisen in der Gastronomie wird daher über den 30. Juni hinaus befristet bis zum 31. Dezember 2022 auf den ermäßigten Steuersatz von 7% gesenkt.

 

Kurzarbeit

Wenn Unternehmen aufgrund der weltweiten Krankheitsfälle durch das Corona-Virus Kurzarbeit anordnen und es dadurch zu Entgeltausfällen kommt, können betroffene Beschäftigte Kurzarbeitergeld erhalten. Diese Leistung muss vom Arbeitgeber beantragt werden.

 

Voraussetzung

Unternehmen bekommen in dieser besonderen Situation Unterstützung, damit sie Entlassungen vermeiden und sie zusammen mit ihren Beschäftigten nach der Krise unmittelbar wieder durchstarten können. Dazu werden die Voraussetzungen für den Bezug von Kurzarbeitergeld erleichtert. Die folgenden erleichterten Voraussetzungen für Kurzarbeitergeld gelten bis zum 31. Dezember 2021:

  • Es reicht, wenn 10 Prozent der Beschäftigten eines Betriebes von Arbeitsausfall betroffen sind, damit ein Unternehmen Kurzarbeit beantragen kann. Sonst muss mindestens ein Drittel der Beschäftigten betroffen sein.
  • Sozialversicherungsbeiträge werden bei Kurzarbeit von der Bundesagentur für Arbeit vollständig erstattet.
  • Kurzarbeitergeld ist auch für Beschäftigte in Zeitarbeit möglich.
  • In Betrieben, in denen Vereinbarungen zu Arbeitszeitschwankungen genutzt werden, wird auf den Aufbau negativer Arbeitszeitkonten verzichtet.
  • Die Bezugsdauer des Kurzarbeitergeldes ist für Betriebe, die bis zum 31. Dezember 2020 Kurzarbeit eingeführt haben, auf bis zu 24 Monate, längstens bis zum 31. Dezember 2021, verlängert.
  • Bis zum 30. September 2021 werden die Beiträge zur Sozialversicherung während der Kurzarbeit an die Arbeitgeber in voller Höhe erstattet. Für Betriebe, die bis dahin Kurzarbeit eingeführt haben, werden die Sozialversicherungsbeiträge anschließend bis Dezember 2021 hälftig von der Bundesagentur für Arbeit erstattet.

Diese Erleichterungen traten rückwirkend zum 1. März 2020 in Kraft und wurden auch rückwirkend ausgezahlt. Ansprechpartnerin ist die Agentur für Arbeit vor Ort.

Antragsstellung

Betriebe, die aufgrund der Auswirkungen der Corona-Pandemie Kurzarbeitergeld beantragen möchten, müssen die Kurzarbeit zuvor bei der zuständigen Agentur für Arbeit melden. Diese prüft dann, ob die Voraussetzungen für die Leistung erfüllt sind.

Hat die zuständige Arbeitsagentur festgestellt, dass das Unternehmen die Voraussetzungen erfüllt, kann es Kurzarbeitergeld ebenfalls online beantragen.

 

Höhe des Kurzarbeitergelds

Das Kurzarbeitergeld berechnet sich nach dem Netto-Entgeltausfall. Beschäftigte in Kurzarbeit erhalten grundsätzlich 60 Prozent des pauschalierten Netto-Entgelts. Lebt mindestens ein Kind mit im Haushalt, beträgt das Kurzarbeitergeld 67 Prozent des ausgefallenen pauschalierten Nettoentgelts. Die maximale gesetzliche Bezugsdauer wurde von regulär 12 auf 24 Monate verlängert. Kurzarbeitergeld-Rechner

Aufstockung des Kurzarbeitergelds: Das Kurzarbeitergeld wird für diejenigen, die Kurzarbeitergeld für ihre um mindestens 50 Prozent reduzierte Arbeitszeit beziehen, ab dem vierten Monat des Bezugs auf 70 Prozent (bzw. 77 Prozent für Haushalte mit Kindern) und ab dem siebten Monat des Bezuges auf 80 Prozent (bzw. 87 Prozent für Haushalte mit Kindern) des pauschalierten Netto-Entgelts erhöht, längstens bis 31. Dezember 2021.

Sonderregelung: Hinzuverdienst erleichtert

Wegen der Corona-Krise können jetzt Kurzarbeiter leichter hinzuverdienen, um Einkommenseinbußen zu vermeiden. Bei einer geringfügigen Beschäftigung, die während des Bezugs von Kurzarbeitergeld aufgenommen wird, wird der Verdienst bis zum 31.12.2021 nicht auf das Kurzarbeitergeld angerechnet.

Nebenbeschäftigungen und Minijobs, die bereits vor der Kurzarbeit bestanden haben, werden ebenfalls nicht auf das Kurzarbeitergeld angerechnet.

KfW-Corona-Hilfe

Wenn Sie als Unternehmen, Selbstständiger oder Freiberufler durch die Corona-Krise in finanzielle Schieflage geraten sind und einen Kredit benötigen, dann können Sie ab sofort bei Ihrer Bank oder Sparkasse einen Kredit für Investitionen und Betriebsmittel beantragen, sofern Sie bis zum 31.12.2019 nicht in Schwierig­keiten waren. Die Bundesregierung verlängert das KfW-Sonderprogramm bis zum 31. Dezember 2021.

 

KfW-Unternehmerkredit

Für Unternehmen, die länger als 5 Jahre am Markt sind.

Wenn Sie einen Kredit für Investitionen und Betriebs­mittel beantragen, über­nimmt die KfW einen Teil des Risikos Ihrer Bank.

  • Für große Unternehmen (mehr als 250 Mitarbeiter, mehr als 50 Mio. Euro Umsatz od. 43 Mio. Euro Bilanzsumme)bis zu 80 % Risiko­übernahme
  • Für kleine und mittlere Unternehmen (KMU bis zu 250 Mitarbeitern und bis zu 50 Mio. Euro Umsatz)bis zu 90 % Risiko­übernahme

 

Das erhöht Ihre Chance, eine Kredit­zusage zu erhalten.

 

Sie können je Unternehmensgruppe bis zu 1 Mrd. Euro beantragen. Der Kredit­höchstbetrag ist begrenzt auf:

  • 25 % des Jahres­umsatzes 2019 oder
  • das doppelte der Lohn­kosten von 2019 oder
  • den aktuellen Finanzierungs­bedarf für die nächsten 18 Monate bei kleinen und mittleren Unter­nehmen bzw. 12 Monate bei großen Unter­nehmen oder
  • 50 % der Gesamt­verschuldung Ihres Unter­nehmens bei Krediten über 25 Mio. Euro.

Die aktuellen Zins­sätze finden Sie auf der Produkt­seite. Zum KfW-Unternehmerkredit

 

ERP-Gründerkredit – Universell

Für junge Unternehmen, die weniger als 5 Jahre auf dem Markt sind

 

Wenn Ihr Unternehmen mindestens 3 Jahre am Markt aktiv ist bzw. zwei Jahres­abschlüsse vorweisen kann, können Sie einen Kredit für Investitionen und Betriebs­mittel beantragen. Dabei übernimmt die KfW einen Teil des Risikos Ihrer Bank. Das erhöht Ihre Chance, eine Kredit­zusage zu erhalten.

      • Für große Unternehmen (mehr als 250 Mitarbeiter, mehr als 50 Mio. Euro Umsatz od. 43 Mio. Euro Bilanzsumme)bis zu 80 % Risiko­übernahme
      • Für kleine und mittlere Unternehmen (KMU bis zu 250 Mitarbeitern und bis zu 50 Mio. Euro Umsatz)bis zu 90 % Risiko­übernahme

 

Sie können je Unternehmensgruppe bis zu 1 Mrd. Euro beantragen. Der Kredit­höchst­betrag ist begrenzt auf:

      • 25 % des Jahresumsatzes 2019 oder
      • das doppelte der Lohnkosten von 2019 oder
      • den aktuellen Finanzierungs­bedarf für die nächsten 18 Monate bei kleinen und mittleren Unter­nehmen bzw. 12 Monate bei großen Unter­nehmen oder
      • 50% der Gesamt­verschuldung Ihres Unter­nehmens bei Krediten über 25 Mio. Euro.

 

Die aktuellen Zinssätze finden Sie auf der Produkt­seite. Zum ERP-Gründerkredit – Universell

 

KfW-Schnellkredit 2020

Der neue KfW-Schnellkredit richtet sich an Unternehmen mit mehr als 10 Mitarbeitern.
Für Anschaffungen (Investitionen) und laufende Kosten (Betriebsmittel) können Unternehmen ab sofort den neuen KfW-Schnellkredit 2020 beantragen. Der Kredit wird zu 100 % abgesichert durch eine Garantie des Bundes. Das erhöht Ihre Chance deutlich, eine Kreditzusage zu erhalten.

      • Förderkredit für Anschaffungen und laufende Kosten
      • für Unternehmen mit mehr als 10 Mitarbeitern, die mindestens seit Januar 2019 am Markt sind
      • Max. Kreditbetrag: bis zu 25% des Jahresumsatzes 2019 pro Unternehmensgruppe
        • Unternehmen mit bis zu 10 Beschäftigten erhalten max. 675.000 Euro
        • Unternehmen mit bis zu 50 Beschäftigten erhalten max. 1,125 Millionen Euro
        • Unternehmen mit mehr als 50 Beschäftigten erhalten max. 1,8 Millionen Euro
      • Zinssatz von aktuell 3,00 % p.a.
      • 10 Jahre Laufzeit, 2 Jahre keine Tilgung
      • 100 % Risikoübernahme durch die KfW
      • keine Risikoprüfung durch Ihre Bank
      • Voraussetzung: Sie haben im Durchschnitt der Jahre 2017 bis 2019 oder im Jahr 2019 einen Gewinn erzielt (bzw. seit Sie am Markt aktiv sind, falls der Zeitraum kürzer ist)

Zum KfW-Schnellkredit 2020

 

KfW-Sonderprogramm – Direktbeteiligung für Konsortialfinanzierung

Die KfW beteiligt sich an Konsortial­finanzierungen für Investitionen und Betriebs­mittel von mittel­ständischen und großen Unter­nehmen. Hierbei über­nimmt die KfW bis zu 80% des Risikos, jedoch maximal 50 % der Gesamt­verschuldung. Das erhöht Ihre Chance, eine individuell strukturierte und pass­genaue Konsortial­finanzierung zu erhalten.

 

Der KfW-Risikoanteil beträgt mindestens 25 Mio. Euro und ist begrenzt auf

      • 25 % des Jahresumsatzes 2019 oder
      • das doppelte der Lohnkosten von 2019 oder
      • den aktuellen Finanzierungsbedarf für die nächsten 12 Monate.

 

Optional können alle am Konsortium teilnehmenden Banken von der KfW refinanziert werden.

 

Wenn Sie eine Kredit­bürgschaft nutzen möchten, wenden Sie sich bitte an die Bürgschaftsbank Ihres Bundeslandes.

 

Zur Direktbeteiligung für Konsortialfinanzierungen

 

Grundsicherung

Die Bundesregierung sorgt jetzt mit zusätzlichen 3 Milliarden Euro dafür, dass Selbstständige leichter Zugang zur Grundsicherung erhalten. Damit können Lebensunterhalt und Unterkunft in der Krise trotz Verdienstausfall gesichert werden – der Verbleib in der eigenen Wohnung wird also gesichert. Antragstellerinnen und Antragsteller auf Grundsicherung müssen in den nächsten Monaten weder Vermögensverhältnisse offenlegen noch ihr Vermögen antasten.

Die Regelungen zum vereinfachten Zugang zu den Grundsicherungssystemen werden 31.12.2021 verlängert. Damit die Leistungen sehr schnell ausgezahlt werden können, werden Anträge auf Grundsicherung vorläufig bewilligt. Die Bedürftigkeitsprüfung erfolgt erst nachträglich.

Weitere Informationen der Bundesagentur für Arbeit zur Grundsicherung finden Sie hier.

Go-digital

https://www.innovation-beratung-foerderung.de/INNO/Navigation/DE/go-digital/go-digital.html 

Das Förderprogramm „go-digital“ unterstützt kleine und mittlere Unternehmen (KMU) und Handwerksbetriebe, die ihre Geschäftsprozesse mithilfe digitaler Lösungen optimieren wollen. Dabei stehen ihnen vom Bundesministerium für Wirtschaft autorisierte Beratungsunternehmen zur Seite, die sie bei der Umsetzung innovativer Maßnahmen zum Auf- bzw. Ausbau moderner IT-Systeme fachlich beraten und begleiten. Diese Beratungsunternehmen entlasten die Betriebe von allen Formalitäten – vom Antrag auf Fördermittel bis zum Nachweis der Verwendung.

Die go-digital-Richtlinie läuft planmäßig zum 31. Dezember 2021 aus.

 

Welche Leistungen

Die drei Module „Digitalisierte Geschäftsprozesse“, „Digitale Markterschließung“ und „IT-Sicherheit“ wurden um die Einrichtung von Homeoffice-Arbeitsplätzen ergänzt. Der neue Förderbaustein deckt unterschiedliche Leistungen ab: von der individuellen Beratung bis hin zur Umsetzung der Homeoffice-Lösungen wie beispielsweise der Einrichtung spezifischer Software und der Konfiguration existierender Hardware.

 

Voraussetzungen

Von der Förderung können rechtlich selbstständige Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft einschließlich des Handwerks mit technologischem Potenzial mit weniger als 100 Beschäftigten und einem Vorjahresumsatz oder einer Vorjahresbilanz von höchstens 20 Millionen Euro profitieren. Bei einem maximalen Beratertagessatz von 1.100 Euro beträgt der Förderumfang maximal 30 Tage.

 

Vorgehensweise

Unternehmen und Handwerksbetriebe, die von der Förderung profitieren wollen, müssen zunächst ein autorisiertes Beratungsunternehmen in ihrer Region suchen und mit ihm einen Beratervertrag abschließen. Von diesem Punkt an übernimmt das Beratungsunternehmen alle weiteren Schritte für die Unternehmen: von der Beantragung der Förderung über die Umsetzung passgenauer und sicherer Maßnahmen bis hin zur Einrichtung von Homeoffice-Arbeitsplätzen.

 

Entschädigung bei Verdienstausfall wegen Kinderbetreuung

In das Infektionsschutzgesetz ist ein Entschädigungsanspruch für Verdienstausfälle bei behördlicher Schließung von Schulen und Kitas aufgenommen worden. Ziel der Entschädigungsregelung ist die Abmilderung von Verdienstausfällen, die erwerbstätige Sorgeberechtigte von Kindern bis zum 12. Lebensjahr erleiden, wenn sie ihre Kinder aufgrund der Schließung selbst betreuen müssen und daher ihrer beruflichen Tätigkeit nicht nachgehen können. Voraussetzung ist, dass die Betroffenen keine anderweitige zumutbare Betreuung (z. B. durch den anderen Elternteil oder die Notbetreuung in den Einrichtungen) realisieren können. Risikogruppen wie z. B. die Großeltern des Kindes müssen dazu nicht herangezogen werden.

Es wird eine Entschädigung in Höhe von 67 Prozent des Nettoeinkommens, maximal jedoch 2016 Euro im Monat gewährt. Das Bundeskabinett hat am 20.05.2020 beschlossen, den Anspruch auf 10 Wochen pro Elternteil und 20 Wochen für Alleinerziehende auszuweiten. Der Anspruch gilt nur, wenn die Eltern „keine anderweitig zumutbare Betreuung“ finden können. Zudem gilt diese Regelung nicht für Erwerbstätige, die Kurzarbeitergeld beziehen oder die „vorübergehend bezahlt fernbleiben“ können, beispielsweise durch den Abbau von Überstunden.
Mehr Informationen dazu hier.
Das Kinderkrankengeld wird im Jahr 2021 für 10 zusätzliche Tage pro Elternteil (20 zusätzliche Tage für Alleinerziehende) gewährt. Der Anspruch gilt auch für die Fälle, in denen eine Betreuung des Kindes zu Hause erforderlich ist, weil die Schule oder der Kindergarten bzw. die Klasse oder Gruppe pandemiebedingt geschlossen ist oder die Präsenzpflicht im Unterricht ausgesetzt bzw. der Zugang zum Kinderbetreuungsangebot eingeschränkt wurde. Weitere Informationen dazu finden Sie HIER

Entschädigung bei Quarantäne

Selbstständige, die unter Quarantäne gestellt und deshalb nicht in der Lage sind ihrer üblichen Tätigkeit nachzukommen, können dank des Infektionsschutzgesetzes Entschädigungszahlungen erhalten. Ermittelt werden Zahlungen auf Grundlage des Einkommens aus dem letzten Jahr. Auch können Betriebsausgaben, wie z. B. Mietzahlungen für die Praxis oder das Büro geltend gemacht und in angemessener Höhe erstattet werden. Ansprechpartner für diese Kosten ist das zuständige Gesundheitsamt.

 

Maßgeschneiderte Unterstützung für Start-ups

Die Bundesregierung hat am 1. April 2020 ein spezielles Maßnahmenpaket für Start-ups mit einem Volumen von zwei Milliarden Euro beschlossen. Damit werden die bereits bestehenden Unterstützungsprogramme um ein Maßnahmenpaket ergänzt, das speziell auf die Bedürfnisse von Start-ups zugeschnitten ist. Start-ups haben darüber hinaus grundsätzlich auch Zugang zu allen Unterstützungsmaßnahmen des Corona-Hilfspakets. Jedoch passen klassische Kreditinstrumente häufig nicht auf die Bedürfnisse junger Start-ups.

Das Maßnahmenpaket umfasst insbesondere folgende Elemente, die schrittweise umgesetzt werden:

      • Öffentlichen Wagniskapitalinvestoren auf Dachfonds- und auf Fondsebene (z.B. KfW Capital, Europäischer Investitionsfonds, High-Tech Gründerfonds, coparion) sollen kurzfristig zusätzliche öffentliche Mittel zur Verfügung gestellt werden, die im Rahmen der Ko-Investition zusammen mit privaten Investoren für Finanzierungsrunden von Start-ups eingesetzt werden können.
      • Die Dachfondsinvestoren KfW Capital und Europäischer Investitionsfonds (EIF) sollen perspektivisch mit zusätzlichen öffentlichen Mitteln in die Lage versetzt werden, Anteile von ausfallenden Fondsinvestoren zu übernehmen.
      • Für junge Start-ups ohne Wagniskapitalgeber im Gesellschafterkreis und kleine Mittelständler soll die Finanzierung mit Wagniskapital und Eigenkapital-ersetzenden Finanzierungsformen erleichtert werden.

Parallel zur Umsetzung des Maßnahmenpakets stimmt die Bundesregierung weiter die Ausgestaltung des Zukunftsfonds für Start-ups ab, der mittelfristig den Weg aus der Krise unterstützen soll.

Ob und wie Ihr Bundesland dieses Maßnahmenpaket umsetzt, prüfen Sie bitte über die Förderdatenbank des BMWi. Geben Sie dazu einfach „Start-up“ und Ihre Postleitzahl ein.

Über diese Förderdatenbank des Bundes erhalten Sie auch einen Überblick über weitere Förderprogramm des Bundes, der Länder und der EU. Nutzen Sie die Suchfunktion und durchforsten Sie das aktuelle Förderangebot – passgenau für Ihr Vorhaben.

 

 

Rechtsverordnungen und Bußgelder der Bundesländer

 

Baden-Württemberg

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Bayern

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Berlin

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Brandenburg

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Bremen

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Hamburg

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Hessen

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Mecklenburg-Vorpommern

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Niedersachsen

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Nordrhein-Westfalen

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Rheinland-Pfalz

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Saarland

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Sachsen

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Sachsen-Anhalt

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Schleswig-Holstein

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Thüringen

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Der Praxis-Check „Sicher und gesund durch die Pandemie“ der VBG

Durch die Lockerungen der „Corona-Maßnahmen“ nach dem Lockdown kehrt langsam ein Arbeitsalltag zurück – jedoch müssen neue Routinen erlernt werden. Der Praxis-Check „Sicher und gesund durch die Pandemie“ übersetzt den Arbeitsschutzstandard COVID 19 für kleine Unternehmen. Er bietet praktische Anleitung zur Prüfung, welche Schutzmaßnahmen erforderlich sind und enthält konkrete Vorschläge, wie diese Maßnahmen umgesetzt werden können. Mit der schriftlichen Bearbeitung des „Corona-Praxis-Check“, kommt man gleichzeitig der geforderten Aktualisierung der Gefährdungsbeurteilung nach.

Für Mitgliedsbetriebe der VBG mit bis zu 10 Beschäftigten gibt es dafür zwei Möglichkeiten:

      1. Im KPZ-Portal ist dieses Modul integriert im PRAXIS-CHECK und steht somit allen im Portal registrierten Unternehmen zur Verfügung. Im Portal können die Maßnahmen bequem online dokumentiert werden.
        Werden im KPZ-Portal von der Unternehmerin / dem Unternehmer die erforderlichen Schritte durchgeführt, dann werden auch spezielle, unternehmensspezifische Arbeitsschutzfragen telefonisch und per E-Mail kompetent, schnell und kostenfrei durch Arbeitsschutzexperten (Betriebsarzt/Betriebsärztin und Fachkräfte für Arbeitssicherheit) beantwortet.
      1. Der Corona-Praxis-Check wird außerdem auf der Seite Arbeitsschutz in Kleinbetrieben zum Download angeboten. In diesem Fall wird das ausgedruckte Dokument (hand-)schriftlich bearbeitet und ergänzt damit die bisherige Gefährdungsbeurteilung.

Alle Fragen hierzu und auch generell zu Sicherheit und Gesundheit beantwortet Ihnen gerne:

Frau Eleanor Lang
VBG – Ihre gesetzliche Unfallversicherung
Tel.: (07141) 919-359
Mobil: 0175 265 9941
Fax (07141) 919-350
E-Mail: eleanor.lang@vbg.de
Homepage: www.vbg.de

Besonders engagiert: Die Fördermitglieder

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