Aktuelle Corona-Förderinformationen: Mit Links für die Antragstellung für jedes Bundesland

Die Bundesregierung hat ein großes und umfangreiches Hilfspaket für Unternehmer zusammengestellt. Durch die Anzahl der unterschiedlichen Fördermethoden und der Tatsache, dass die Mittel oft über das jeweilige Bundesland abgerufen werden müssen, ist die Informationslage oft schwierig und schlicht unübersichtlich. Das wollen wir ändern und haben die Förderinstrumente nach Bundesland gegliedert und Ihnen auch gleich die jeweilige Antragsstelle verlinkt. Viel Erfolg!

Das BMWi warnt:

Warnung vor Phishing-Mails: Erneut kursieren E-Mails mit einem falschen Antragsformular für eine Corona-„Überbrückungshilfe Teil 3“ der Bundesregierung für Unternehmen. Öffnen Sie diese E-Mails nicht! Nutzen Sie ausschließlich die Antragsformulare dieser Seite.

Warnung vor Telefonbetrug: Ein Sprachcomputer meldet sich telefonisch bei Ihnen und gibt sich als Finanzverwaltung aus. Um über Coronahilfe informiert zu werden, soll eine Nummer eingegeben werden. Gehen Sie nicht auf solche Anrufe ein, sondern beenden Sie das Gespräch unverzüglich.

PS: Wenn Sie weitere Informationen haben, dann freuen wir uns, wenn Sie uns diese mitteilen, damit diese Seite stets aktuell und umfassend bleibt. Danke!

Das Konjunkturpaket 2020

Die Konjunktur stärken
Wirtschaftliche und soziale Härten abfedern
Junge Menschen und Familien unterstützen
Entschädigung bei Verdienstausfall wegen Kinderbetreuung
Förderung von Unternehmensberatungen
Der Weg zum passenden Förderprogramm

Hilfen der Länder

Baden-Württemberg; Bayern; Berlin; Brandenburg; Bremen-Bremerhaven; Hamburg; Hessen; Mecklenburg-Vorpommern; Niedersachsen; Nordrhein-Westphalen; Rheinland-Pfalz; Saarland; Sachsen; Sachsen-Anhalt; Schleswig-Holstein; Thüringen

Weitere Fördermöglichkeiten der Länder

Baden-Württemberg; Bayern; Berlin; Brandenburg; Bremen; Hamburg; Hessen; Mecklenburg-Vorpommern; Niedersachsen; Rheinland-Pfalz; Saarland; Sachsen; Sachsen-Anhalt; Schleswig-Holstein; Thüringen

Steuerliche Hilfsmaßnahmen

Kurzarbeit

KfW-Corona-Hilfe

Grundsicherung

go-digital

Entschädigung bei Quarantäne

Maßgeschneiderte Unterstützung für Start-ups

Rechtsverordnungen und Bußgelder der Bundesländer

Der Praxis-Check „Sicher und gesund durch die Pandemie“ der VBG

 

 

Das Konjunkturpaket 2020

Um Familien, Unternehmen und Kommunen darin zu unterstützen, die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie besser zu bewältigen, bringt die Bundesregierung ein umfassendes Konjunkturpaket auf den Weg. Der Koalitionsausschuss hat sich dafür auf Eckpunkte verständigt. Mit dem Konjunkturpaket sollen auch private und öffentliche Investitionen angeschoben und die technologische Modernisierung befördert werden.

Deutschland wird kurzfristig in einem Konjunktur- und Krisenbewältigungspaket

Die Konjunktur stärken

  • Unternehmen werden zur Förderung ihrer wirtschaftlichen Erholung mit gezielten Maßnahmen im Zweiten Corona-Steuerhilfegesetz unterstützt.
  • Durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie steigen die Ausgaben in allen Sozialversicherungen. Um eine Steigerung der Lohnnebenkosten zu verhindern, werden im Rahmen einer „Sozialgarantie 2021“ die Sozialversicherungsbeiträge bei maximal 40% stabilisiert
  • Außerdem sollen Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen bei den Stromkosten entlastet werden. Dafür wird EEG-Umlage zur Förderung von Ökostrom-Anlagen ab 2021 über Zuschüsse aus dem Bundeshaushalt abgesenkt werden.
  • Als steuerlicher Investitionsanreiz wird eine degressive Abschreibung für Abnutzung (AfA) mit dem Faktor 2,5 gegenüber der derzeit geltenden AfA und maximal 25% Prozent pro Jahr für bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens in den Steuerjahren 2020 und 2021 eingeführt.
  • Das Körperschaftssteuerrecht wird modernisiert: u.a. durch ein Optionsmodell zur Körperschaftsteuer für Personengesellschaften und die Anhebung des Ermäßigungsfaktors bei Einkünften aus Gewerbebetrieb auf das Vierfache des Gewerbesteuer-Messbetrags.

Wirtschaftliche und soziale Härten abfedern

Zur Sicherung der wirtschaftlichen Existenz von kleinen und mittelständischen Unternehmen, die durch Corona-bedingte vollständige oder teilweise Schließungen oder Auflagen erhebliche Umsatzausfälle erleiden.

Ab Januar bis Ende März 2022 wird die Überbrückungshilfe III Plus als Überbrückungshilfe IV, bei weitestgehend gleichen Zugangsvoraussetzungen, fortgeführt.

Überbrückungshilfe IV

Ab Januar bis Ende März 2022 wird die Überbrückungshilfe III Plus als Überbrückungshilfe IV, bei weitestgehend gleichen Zugangsvoraussetzungen, fortgeführt.

Grundlegende Antragsvoraussetzung ist weiterhin ein durch Corona bedingter Umsatzrückgang von 30 Prozent im Vergleich zum Referenzzeitraum 2019. Der maximale Fördersatz der förderfähigen Fixkosten beträgt 90 Prozent bei einem Umsatzrückgang von über 70 Prozent. Auch die umfassenden förderfähigen Kostenpositionen bleiben weitgehend unverändert. So können weiterhin die Kosten für Miete, Pacht, Zinsaufwendungen für Kredite, Ausgaben für Instandhaltung, Versicherungen usw. geltend gemacht werden. Kostenpositionen, wie Modernisierungs- oder Renovierungsausgaben sind künftig keine förderfähigen Kostenpositionen mehr.

Zusätzliche Unterstützung erhalten pandemiebedingt besonders schwer von Schließungen betroffene Unternehmen durch einen modifizierten und verbesserten Eigenkapitalzuschuss.

Unternehmen, die infolge von Corona-Regelungen wegen Unwirtschaftlichkeit freiwillig geschlossen haben, können zeitlich befristet zunächst vom 1. bis 31. Januar 2022 Überbrückungshilfe IV beantragen.

Die Überbrückungshilfe IV kann ab sofort über einen prüfenden Dritten beantragt werden. Die Antragsfrist für Erstanträge endet am 30. April 2022.
Weitere Informationen und ausführliche FAQs finden Sie HIER

Überbrückungshilfe III Plus

Die Bundesregierung hat die Überbrückungshilfe III Plus bis zum 31. Dezember 2021 verlängert.

Voraussetzungen

Auch in der Überbrückungshilfe III Plus sind nur Unternehmen mit einem Corona-bedingten Umsatzeinbruch von mindestens 30 Prozent antragsberechtigt. Antragsberechtigt sind Unternehmen mit einem Jahresumsatz von bis zu 750 Millionen Euro in Deutschland.

Der Förderzeitraum umfasst Juli bis Dezember 2021.

Höhe der Überbrückungshilfe III Plus

Es werden Zuschüsse zu den monatlichen betrieblichen Fixkosten abhängig von der Höhe des Umsatzrückgangs gegenüber dem Vergleichszeitraum in 2019 erstattet:

  • 40 Prozent der förderfähigen Fixkosten bei Umsatzeinbruch ≥ 30 Prozent und < 50 Prozent
  • 60 Prozent der förderfähigen Fixkosten bei Umsatzeinbruch ≥ 50 Prozent und ≤ 70 Prozent
  • Bis zu 100 Prozent der förderfähigen Fixkosten bei Umsatzeinbruch > 70 Prozent

Der Förderhöchstbetrag pro Monat beträgt 1,5 Millionen Euro.

Eine ausführliche Auflistung der förderfähigen Fixkosten finden Sie HIER

Für Unternehmen, Soloselbständige und selbständige Angehörige der Freien Berufe im Haupterwerb mit einem monatlichen Umsatzeinbruch von mindestens 50 Prozent innerhalb des Zeitraums von November 2020 bis Dezember 2021 werden folgende Aufschläge auf die Überbrückungshilfe III Plus im jeweiligen Monat des Erreichens der Schwelle gewährt:

  • und 2. Monat – Kein Zuschlag
  • Monat – 25 Prozent Zuschlag
  • Monat – 35 Prozent Zuschlag
  • und jeder weitere Monat – 40 Prozent Zuschlag

Neu im Programm ist:

  • Unternehmen, die im Zuge der Wiedereröffnung Personal aus der Kurzarbeit zurückholen, neu einstellen oder anderweitig die Beschäftigung erhöhen, erhalten wahlweise zur bestehenden Personalkostenpauschale eine Personalkostenhilfe („Restart-Prämie“) als Zuschuss zu den dadurch steigenden Personalkosten. Sie erhalten auf die Differenz der tatsächlichen Personalkosten im Fördermonat Juli 2021 zu den Personalkosten im Mai 2021 einen Zuschuss von 60 Prozent. Im August beträgt der Zuschuss noch 40 Prozent und im September 20 Prozent. Die Restart-Prämie lief planmäßig zum 30.September aus.
  • Ersetzt werden künftig Anwalts- und Gerichtskosten von bis zu 20.000 Euro pro Monat für die insolvenzabwendende Restrukturierung von Unternehmen in einer drohenden Zahlungsunfähigkeit.

Antragstellung

Die Antragsfrist für Erst- und Änderungsanträge zum Förderzeitraum Juli bis Dezember 2021 endet am 31. Dezember 2021. Alle Antragsteller, die bereits eine Bewilligung oder Teilbewilligung der Überbrückungshilfe III Plus für den Förderzeitraum Juli bis September erhalten haben, können Änderungsanträge zum Förderzeitraum Oktober bis Dezember bis zum 31. Dezember 2021 stellen.

Die Antragstellung erfolgt über die bekannte Plattform ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de.
Das neue Programm wird ebenfalls durch die prüfenden Dritten über das Corona-Portal des Bundes beantragt.

Weitere Informationen zur Überbrückungshilfe II Plus und ausführliche FAQs finden Sie HIER.

Neustarthilfe 2022

Für den Zeitraum Januar bis Ende März 2022 wird die bewährte Neustarthilfe fortgeführt. Mit der Neustarthilfe 2022 können Soloselbständige weiterhin pro Monat bis zu 1.500 Euro an direkten Zuschüssen erhalten, insgesamt für den verlängerten Förderzeitraum also bis zu 4.500 Euro, Mehr-Personen-Kapitalgesellschaften und Genossenschaften im gesamten Bezugszeitraum bis zu 18.000 €.

Den Antrag können Sie zunächst nur selbst stellen. In wenigen Wochen wird es auch die Möglichkeit der Antragstellung über prüfende Dritte geben.

Die Antragsfrist für Erstanträge endet am 30. April 2022.

Weitere Informationen und ausführliche FAQs finden Sie HIER

Neustarthilfe Plus

Mit dem neuen Programm werden weiterhin Soloselbstständige, Kapitalgesellschaften, Genossenschaften bei der Bewältigung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie unterstützt. Die Neustarthilfe Plus schließt mit höheren Vorschüssen an die Neustarthilfe an und umfasst den Förderzeitraum 1. Juli – 30. September und 1. Oktober bis 31. Dezember 2021. Für den Zeitraum Januar bis Ende März 2022 wurde die Neustarthilfe Plus erneut verlängert.

Voraussetzungen

Um antragsberechtigt zu sein, müssen Sie:

  • selbständig tätig sein, also freiberuflich arbeiten oder ein Gewerbe betreiben (ggf. inklusive ihrer anteiligen selbständigen Einkünfte aus einer Personengesellschaft),
  • ihre Selbständigkeit im Haupterwerb ausüben, d.h. hieraus mindestens 51 Prozent ihrer Einkünfte beziehen,
  • höchstens eine Teilzeitkraft beschäftigen,
  • bei einem deutschen Finanzamt gemeldet sein,
  • die Überbrückungshilfe III Plus nicht in Anspruch genommen haben und
  • schon vor dem 1. November 2020 selbständig tätig gewesen sein.

Für Kapitalgesellschaften und Genossenschaften gibt es darüber hinaus weitere spezifische Bedingungen. Diese finden Sie HIER

Höhe der Förderung

Der Vorschuss (Betriebskostenpauschale) beträgt maximal 4.500 Euro pro Monat für Soloselbstständige und Ein-Personen-Kapitalgesellschaften und bis zu 18.000 Euro für Mehr-Personen-Kapitalgesellschaften und Genossenschaften.

Antragsstellung

Soloselbstständige können ihre Anträge direkt auf direktantrag.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de stellen und dazu das von der Steuererklärung bekannte ELSTER-Zertifikat nutzen.

Kapitalgesellschaft oder Genossenschaft sind Sie verpflichtet, den Antrag über einen prüfenden Dritten zu stellen.

Die Antragsfrist endet für beide Zeiträume am 31. März 2022.
Wichtig: Die beiden Förderzeiträume müssen separat beantragt werden.

Weitere Informationen und ausführliche FAQ’s finden Sie HIER

Härtefallhilfen

Die Härtefallhilfen sind ein zusätzliches Angebot an die Unternehmen. Sie ergänzen die bisherigen Hilfen des Bundes und der Länder in der Corona-Pandemie. Mit den Härtefallhilfen können die Länder auf Grundlage von Einzelfallprüfungen die Unternehmen unterstützen, die aufgrund von speziellen Fallkonstellationen unter den bestehenden umfassenden Hilfsprogrammen von Bund und Ländern nicht berücksichtigt sind, deren wirtschaftliche Existenz aber infolge der Corona-Pandemie bedroht wird.

Voraussetzung:

Antragsberechtigt sind grundsätzlich Unternehmen und Selbstständige, die eine Corona-bedingte erhebliche finanzielle Härte erlitten haben. Das jeweilige Bundesland legt die zu erbringenden Angaben zur Antragsberechtigung des Antragstellenden in Anlehnung an die Überbrückungshilfen III fest.

Förderung:

Die Höhe der Unterstützungsleistung orientiert sich grundsätzlich an den förderfähigen Tatbeständen der bisherigen Unternehmenshilfen des Bundes, d. h. insbesondere an den förderfähigen Fixkosten. Die Härtefallhilfe sollte im Regelfall 100.000 Euro nicht übersteigen. Der Förderzeitraum wurde bis September 2021 verlängert.

Antragsstellung:

Die Antragstellung erfolgt bei den Ländern und grundsätzlich über „prüfende Dritte“. Die zuständige Bewilligungsstelle der Länder entscheidet über die Art und Höhe der Hilfe in eigener Regie unter Billigkeitsgesichtspunkten im Rahmen der verfügbaren Mittel. Jedes Land richtet dazu einen geeigneten Entscheidungsmechanismus, beispielsweise eine „Härtefallkommission“ ein. Auch die Härtefallhilfen stehen nun bis März 2022 zur Verfügung.

Weitere Informationen und Antragsmöglichkeiten in Ihrem Bundesland finden Sie HIER

 

Junge Menschen und Familien unterstützten

  • Kinder und Jugendlichen sollen nach der Corona-Pandemie schnell wieder aufholen und Versäumtes nachholen können. Das gilt nicht nur für den Lernstoff, sondern auch für ihr soziales Leben: Sie sollen Zeit haben für Freunde, Sport und Freizeit und die Unterstützung bekommen, die sie und ihre Familien jetzt brauchen. Deshalb hat die Bundesregierung das Aktionsprogramm „Aufholen nach Corona für Kinder und Jugendliche“ beschlossen. Weitere Informationen zum Aufholprogramm finden Sie HIER
  • Auf Grund des höheren Betreuungsaufwand gerade für Alleinerziehende in Zeiten von Corona und den damit verursachten Aufwendungen wurde der Entlastungsbeitrag für Alleinerziehende von 1.908 Euro auf 4.008 Euro angehoben und damit mehr als verdoppelt.
    Dieser neue Betrag gilt nun ab 2022 unbefristet.
  • KMU, die von der Corona-Krise in erheblichen Umfang betroffen sind, ihr Ausbildungsplatzangebot im Vergleich zu den drei Vorjahren nicht verringern, können für jeden neu geschlossenen Ausbildungsvertrag einen einmaligen Zuschuss in Form der Ausbildungsprämie erhalten. Alternativ gibt es die Ausbildungsprämie plus, wenn Sie die Anzahl der Ausbildungsplätze in Ihrem Betrieb erhöhen. Beide Zuschüsse werden nach der erfolgreich abgeschlossenen Probezeit ausgezahlt.
    Weitere Informationen zum Bundesprogramm finden Sie HIER

Entschädigung bei Verdienstausfall wegen Kinderbetreuung

In das Infektionsschutzgesetz ist ein Entschädigungsanspruch für Verdienstausfälle bei behördlicher Schließung von Schulen und Kitas aufgenommen worden. Ziel der Entschädigungsregelung ist die Abmilderung von Verdienstausfällen, die erwerbstätige Sorgeberechtigte von Kindern bis zum 12. Lebensjahr erleiden, wenn Sie ihre Kinder aufgrund der Schließung selbst betreuen müssen und daher ihrer beruflichen Tätigkeit nicht nachgehen können. Voraussetzung ist, dass die Betroffenen keine anderweitige zumutbare Betreuung (z. B. durch den anderen Elternteil oder die Notbetreuung in den Einrichtungen) realisieren können. Risikogruppen wie z. B. die Großeltern des Kindes müssen dazu nicht herangezogen werden.

Es wird eine Entschädigung in Höhe von 67 Prozent des Nettoeinkommens, maximal jedoch 2016 Euro im Monat. Bei gemeinsamer Betreuung erhalten Eltern eine Entschädigung für bis zu zehn Wochen Verdienstausfall, bei alleiniger Beaufsichtigung, Betreuung oder Pflege bis zu 20 Wochen. Zudem gilt diese Regelung nicht für Erwerbstätige, die Kurzarbeitergeld beziehen oder die „vorübergehend bezahlt fernbleiben“ können, beispielsweise durch den Abbau von Überstunden.

Mehr Informationen dazu HIER.

Jedem Elternteil stehen 30 Kinderkrankentage pro Kind zur Verfügung, für Alleinerziehende sind es 60 Tage. Bei mehreren Kindern hat jeder Elternteil insgesamt einen Anspruch auf maximal 65 Arbeitstage. Für Alleinerziehende erhöht sich dieser Anspruch auf maximal 130 Arbeitstage. Das gilt auch für das Jahr 2022.

Der Anspruch gilt auch für die Fälle, in denen eine Betreuung des Kindes zu Hause erforderlich ist, weil die Schule oder der Kindergarten bzw. die Klasse oder Gruppe pandemiebedingt geschlossen ist oder die Präsenzpflicht im Unterricht ausgesetzt bzw. der Zugang zum Kinderbetreuungsangebot eingeschränkt wurde. Diese Sonderregelung gilt bis zum 19. März 2022.

Weitere Informationen dazu finden Sie HIER

Förderung von Unternehmensberatungen

Aufgrund der derzeitigen Situation bzgl. Corona hat die Bundesregierung das Förderprogramm „Förderung unternehmerischen Know-hows“ auf 100% ausgeweitet. Das bekannte Zuschussprogramm ist ein Programm bei dem KMU Beratungsleistungen von einer Unternehmensberatung zu wirtschaftlichen, organisatorischen und finanziellen Themen beauftragen können.

Diese Beratung ist für Unternehmen und Kleinstunternehmen bzw. Einzelunternehmen aus Handel, Handwerk und Freie Berufe, die von der Corona Situation betroffen sind.

Ab sofort können Sie einen Antrag für Beratungen, die bis zu einem Beratungswert von 4.000,00 Euro für Corona-betroffene KMU einschließlich Freiberufler ohne Eigenanteil gefördert werden, beim BAFA stellen. Zur Antragsstellung

Der Weg zum passenden Förderprogramm

Über die Förderdatenbank des Bundes erhalten Sie einen guten Überblick über die Förderprogramm des Bundes, der Länder und der EU. Nutzen Sie die Suchfunktion und durchforsten Sie das aktuelle Förderangebot – passgenau für Ihr Vorhaben.

 

 

Hilfen der Länder

Baden-Württemberg

Ab sofort können Anträge für die Überbrückungshilfe nur HIER online gestellt werden.
Bitte beachten Sie, dass ausschließlich Steuerberater, Wirtschaftsprüfer und vereidigte Buchprüfer berechtigt sind, Anträge zu stellen. Hierfür ist vor der Antragsstellung eine einmalige Registrierung im System notwendig.

Mit der Härtefallhilfe wird eine wesentliche Förderlücke in der Überbrückungshilfe III aus Landesmitteln geschlossen. Der fiktive Unternehmerlohn kann auf Antrag pauschal in Höhe von 1.000 € pro Monat gewährt werden.

Auch die Härtefallhilfen stehen nun bis März 2022 zur Verfügung und können HIER beantragt werden.

Der fiktive Unternehmerlohn wird mit der Überbrückungshilfe III Plus bis Dezember 2021 verlängert. Weitere Informationen finden Sie HIER

Eine Übersicht aller finanzieller Hilfen im Land Baden-Württemberg finden Sie HIER.

 

Bayern

Die Bearbeitung der Überbrückungshilfen erfolgt in Bayern durch die IHK für München und Oberbayern. Ab sofort können Anträge für die Überbrückungshilfe nur HIER online gestellt werden.

Bitte beachten Sie, dass ausschließlich Steuerberater, Wirtschaftsprüfer und vereidigte Buchprüfer berechtigt sind, Anträge zu stellen. Hierfür ist vor der Antragsstellung eine einmalige Registrierung im System notwendig. Alle wichtigen Informationen erhalten Sie HIER

Die Härtefallhilfe ergänzt ab sofort die bestehenden Corona-Hilfsprogramme des Bundes und der Länder. Antragsberechtigt sind Unternehmen und Selbständige, die Corona-bedingt eine erhebliche finanzielle Härte erlitten haben. Die Programmabwicklung erfolgt durch die IHK für München und Oberbayern auf der Grundlage von Empfehlungen einer Härtefallkommission.

Das Antragsportal und die FAQs zur Härtefallhilfe finden Sie HIER

Eine Übersicht aller finanzieller Hilfen in Bayern finden Sie HIERHIER

Berlin

Ab sofort können Anträge für die Überbrückungshilfe nur HIER online gestellt werden.

Bitte beachten Sie, dass ausschließlich Steuerberater, Wirtschaftsprüfer und vereidigte Buchprüfer berechtigt sind, Anträge zu stellen. Hierfür ist vor der Antragsstellung eine einmalige Registrierung im System notwendig.

Unternehmen, die von den Folgen der Pandemie betroffen sind und aus anderen Hilfsprogrammen nicht hinreichend oder keine Unterstützung erhalten haben, können einen Antrag auf Härtefallhilfen stellen. Die Förderhöhe darf 100.000 Euro nicht übersteigen. Es gilt eine Bagatellgrenze von 500 Euro.
Alle Informationen zum Programm und zur Antragstellung finden Sie HIER

Informationen zu den aktiven Förderungen finden Sie HIER

 

Brandenburg

Ab sofort können Anträge für die Überbrückungshilfe nur HIER online gestellt werden

Bitte beachten Sie, dass ausschließlich Steuerberater, Wirtschaftsprüfer und vereidigte Buchprüfer berechtigt sind, Anträge zu stellen. Hierfür ist vor der Antragsstellung eine einmalige Registrierung im System notwendig.
Härtefallhilfen unterstützen Unternehmen, die infolge der Corona-Pandemie in Not geraten sind, im besonderen Einzelfall. Sie richten sich speziell an solche Unternehmen, bei denen die bestehenden Corona-Hilfen des Bundes, der Länder und der Kommunen nicht greifen.
Die Härtefallhilfen stehen nun bis März 2022 zur Verfügung und können HIER über prüfende Dritte beantragt werden.
Eine Übersicht aller Fördermöglichkeiten finden Sie HIER.

 

Bremen – Bremerhaven

Ab sofort können Anträge für die Überbrückungshilfe nur HIER online gestellt werden.

Bitte beachten Sie, dass ausschließlich Steuerberater, Wirtschaftsprüfer und vereidigte Buchprüfer berechtigt sind, Anträge zu stellen. Hierfür ist vor der Antragsstellung eine einmalige Registrierung im System notwendig.

Der Antrag für Härtefallhilfe im Land Bremen kann ausschließlich über einen prüfenden Dritten gestellt werden. Weitere Informationen finden Sie HIER.

Alle wichtigen Informationen erhalten Sie HIER (Bremen) bzw. HIER (Bremerhaven).

 

Hamburg

Ab sofort können Anträge für die Überbrückungshilfe nur HIER online gestellt werden.

Bitte beachten Sie, dass ausschließlich Steuerberater, Wirtschaftsprüfer und vereidigte Buchprüfer berechtigt sind, Anträge zu stellen. Hierfür ist vor der Antragsstellung eine einmalige Registrierung im System notwendig.

Corona-Härtefallfonds für Soloselbstständige

Unternehmerinnen und Unternehmer, die bislang aus den unterschiedlichsten Gründen keine Corona-Hilfen erhalten haben, haben Anspruch auf den Härtefallfonds. Voraussetzung für die Hilfe ist eine wirtschaftliche Existenzbedrohung, ein Firmensitz in Hamburg und die Zuständigkeit eines Hamburger Finanzamts.

Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Antragsstellung finden Sie HIER

Die wichtigsten Unterstützungsangebote der Stadt Hamburg finden Sie HIER

Hessen

Ab sofort können Anträge für die Überbrückungshilfe nur HIER online gestellt werden.

Bitte beachten Sie, dass ausschließlich Steuerberater, Wirtschaftsprüfer und vereidigte Buchprüfer berechtigt sind, Anträge zu stellen. Hierfür ist vor der Antragsstellung eine einmalige Registrierung im System notwendig.

Liquiditätshilfe – Härtefallfazilität
Hilfe für Unternehmen sowie Bürgerinnen und Bürger, die bisher nicht über andere Programme unterstützt werden konnten. Bis zu 100.000 Euro einmalige Zuwendung zur Abwendung der pandemiebedingten Härte. Voraussetzung ist u.a., dass Leistungen aus anderen Corona-Programmen nicht möglich sind.

Anträge können ausschließlich online beim Regierungspräsidium (RP) Kassel gestellt werden: Hier geht es zum RP Kassel.
Weitere Details und andere Fördermittel des Landes Hessen finden Sie HIER

 

Mecklenburg-Vorpommern

Ab sofort können Anträge für die Überbrückungshilfe nur HIER online gestellt werden.

Bitte beachten Sie, dass ausschließlich Steuerberater, Wirtschaftsprüfer und vereidigte Buchprüfer berechtigt sind, Anträge zu stellen. Hierfür ist vor der Antragsstellung eine einmalige Registrierung im System notwendig.

Trotz umfassender wirtschaftlicher Hilfen kann es dennoch in besonderen Fallkonstellationen dazu kommen, dass die bestehenden Hilfsprogramme bisher nicht greifen konnten. Mit dem Härtefallfonds hat das Land die Möglichkeit, Unternehmen mit Sitz und Betriebstätte in Mecklenburg-Vorpommern, die besonders hart von der Corona-Pandemie betroffen sind, im Einzelfall zu unterstützen.

Informationen, Formulare und den Antrag können Sie HIER runterladen.

 

Niedersachsen

Ab sofort können Anträge für die Überbrückungshilfe nur HIER online gestellt werden.

Bitte beachten Sie, dass ausschließlich Steuerberater, Wirtschaftsprüfer und vereidigte Buchprüfer berechtigt sind, Anträge zu stellen. Hierfür ist vor der Antragsstellung eine einmalige Registrierung im System notwendig.

Der Antrag für Härtefallhilfe im Land Bremen kann ausschließlich über einen prüfenden Dritten gestellt werden. Weitere Informationen finden Sie HIER.

 

Nordrhein-Westphalen

Ab sofort können Anträge für die Überbrückungshilfe nur HIER online gestellt werden.

Bitte beachten Sie, dass ausschließlich Steuerberater, Wirtschaftsprüfer und vereidigte Buchprüfer berechtigt sind, Anträge zu stellen. Hierfür ist vor der Antragsstellung eine einmalige Registrierung im System notwendig.

Unternehmen und Selbstständige in Existenznot, die von bestehenden Hilfsprogrammen ausgeschlossen sind, können die Härtefallhilfe beantragen. Die Förderhöhe beläuft sich auf maximal 100 000 Euro und orientiert sich an den förderfähigen Fixkosten. Über die Vergabe entscheidet eine Härtefallkommission.
Weitere Informationen und den Antrag finden Sie HIER

Alle Hilfsangebote der IHKs in NRW finden Sie HIER

 

Rheinland-Pfalz

Ab sofort können Anträge für die Überbrückungshilfe nur HIER online gestellt werden.
Bitte beachten Sie, dass ausschließlich Steuerberater, Wirtschaftsprüfer und vereidigte Buchprüfer berechtigt sind, Anträge zu stellen. Hierfür ist vor der Antragsstellung eine einmalige Registrierung im System notwendig.

Unternehmen, die in ihrer Existenz bedroht sind, und die von den bestehenden Hilfsprogrammen von Bund, Ländern und Kommunen nicht erfasst sind, können Anträge auf Härtefallhilfen von Bund und Ländern stellen. Die Anträge müssen wie die Überbrückungshilfe über prüfende Dritte eingereicht werden.

Informationen zu den Härtefallhilfen von Bund und Ländern sowie die Antragsvoraussetzungen finden Sie HIER

Eine Übersicht aller Fördermöglichkeiten Rheinland-Pfalz finden Sie HIER

 

Saarland

Ab sofort können Anträge für die Überbrückungshilfe nur HIER online gestellt werden.

Bitte beachten Sie, dass ausschließlich Steuerberater, Wirtschaftsprüfer und vereidigte Buchprüfer berechtigt sind, Anträge zu stellen. Hierfür ist vor der Antragsstellung eine einmalige Registrierung im System notwendig.

Die Antragsstellung für die Härtefallhilfe Saarland ist ab sofort möglich. Die Härtefallhilfen richten sich speziell an solche Unternehmen, bei denen die bestehenden Corona-Hilfen des Bundes, der Länder und der Kommunen nicht greifen. Weitere Informationen, FAQs und Antragsstellung finden Sie HIER

Eine Übersicht aller Fördermöglichkeiten Saarland finden Sie HIER

Sachsen

Ab sofort können Anträge für die Überbrückungshilfe nur HIER online gestellt werden.

Bitte beachten Sie, dass ausschließlich Steuerberater, Wirtschaftsprüfer und vereidigte Buchprüfer berechtigt sind, Anträge zu stellen. Hierfür ist vor der Antragsstellung eine einmalige Registrierung im System notwendig.

Der Antrag für Härtefallhilfe im Land Bremen kann ausschließlich über einen prüfenden Dritten gestellt werden. Weitere Informationen finden Sie HIER.

Eine Übersicht der Fördermöglichkeiten in Sachen finden Sie HIER

Sachsen-Anhalt

Ab sofort können Anträge für die Überbrückungshilfe nur HIER online gestellt werden.

Bitte beachten Sie, dass ausschließlich Steuerberater, Wirtschaftsprüfer und vereidigte Buchprüfer berechtigt sind, Anträge zu stellen. Hierfür ist vor der Antragsstellung eine einmalige Registrierung im System notwendig.

Die Härtefallhilfen ergänzen die bisherigen Corona-Hilfen für Unternehmen und Selbständige. Wer aufgrund von speziellen Fallkonstellationen unter den bestehenden umfassenden Hilfsprogrammen von Bund und Ländern nicht berücksichtigt und dennoch infolge der Corona-Pandemie in der wirtschaftlichen Existenz bedroht ist, kann diese Hilfen beantragen. Die Voraussetzungen werden im Einzelfall geprüft.

Der Antrag ist durch einen prüfenden Dritten im Namen des Antragsstellenden HIER zu stellen

 

Schleswig-Holstein

Ab sofort können Anträge für die Überbrückungshilfe nur HIER online gestellt werden.

Bitte beachten Sie, dass ausschließlich Steuerberater, Wirtschaftsprüfer und vereidigte Buchprüfer berechtigt sind, Anträge zu stellen. Hierfür ist vor der Antragsstellung eine einmalige Registrierung im System notwendig.

Der Antrag für Härtefallhilfe im Land Bremen kann ausschließlich über einen prüfenden Dritten gestellt werden. Weitere Informationen finden Sie HIER.

Eine Übersicht der aktuellen Fördermöglichkeiten in Schleswig-Holstein finden Sie HIER

 

Thüringen

Ab sofort können Anträge für die Überbrückungshilfe nur HIER online gestellt werden.

Bitte beachten Sie, dass ausschließlich Steuerberater, Wirtschaftsprüfer und vereidigte Buchprüfer berechtigt sind, Anträge zu stellen. Hierfür ist vor der Antragsstellung eine einmalige Registrierung im System notwendig.

Die Härtefallhilfen ergänzen die bisherigen Corona-Hilfen für Unternehmen und Selbständige. Wer aufgrund von speziellen Fallkonstellationen unter den bestehenden umfassenden Hilfsprogrammen von Bund und Ländern nicht berücksichtigt und dennoch infolge der Corona-Pandemie in der wirtschaftlichen Existenz bedroht ist, kann diese Hilfen beantragen. Die Voraussetzungen werden im Einzelfall geprüft. Die Richtlinie des Freistaates Thüringen über die Gewährung finden Sie HIER
Den Link zur Antragstellung finden Sie HIER

Mit Thüringen-Invest unterstützt das Land kleine und mittlere Unternehmen bei Investitionen mit Zuschüssen von bis zu 30 Prozent. Dieses Förderprogramm und alle weiteren Zuschussmöglichkeiten Thüringens finden Sie HIER.

Weitere Fördermöglichkeiten der Länder

Baden-Württemberg

Bürgschaftsbank Baden-Württemberg

  • erweiterte und verbesserte Fördermöglichkeiten bis zum 30.04.2022 verlängert
  • Für gewerbliche Unternehmen und Freie Berufe nach KMU-Definition
  • Bürgschaftsobergrenze: 2,5 Mio. Euro
  • Bürgschaftsquote: 50-80 Prozent
  • Entscheidungszeiten passend nach Bürgschaftsbetrag innerhalb von 3 bis maximal 15 Tagen
  • Voraussetzung: grundsätzlich tragfähiges Geschäftsmodell und vorhandene Kapitaldienstfähigkeit in 2019
  • Antragstellung: über die Hausbank
  • Anfrage: über ermoeglicher.de

Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau

  • kostenlose „Krisenberatung Corona“ ab 15. Mai
  • für Unternehmen mit bis zu 250 Mitarbeitern
  • Alle Informationen und Beratungsstellen: HIER

 

Bayern

LfA Förderbank Bayern

Unterstützung durch Liquiditätshilfen und Risikoentlastung. Kredite werden durch Hausbank beantragt und gezahlt.
Einen Überblick über die Programme der LfA finden Sie HIER

 

Universalkredit

  • für Angehörige der Freien Berufe und Unternehmen mit einem jährlichen Gesamtumsatz bis maximal 500 Millionen Euro
  • Wird genehmigt für: Umschuldung von Verbindlichkeiten (kurzfristige), Betriebsmittelbedarf, Investitionen und Warenlager
  • maximal 10 Mio. Euro pro Projekt
  • erleichtertes Bearbeitungs- und Antragsverfahren für Haftungsfreistellung bis 500.000 Euro
  • Haftungsfreistellung bis zu 80 Prozent möglich

 

Bürgschaften

  • Mittelständische Unternehmen und Freiberufler sind antragsberechtigt
  • Maximaler Bürgschaftssatz gestiegen: 80 Prozent des Kreditbetrages
  • Übernahme von Bürgschaften bis zu einer Höhe von 5 Millionen Euro

 

Akutkredit

  • für KMU
  • bis 2 Millionen Euro
  • Konsolidierungsanlass durch Zustimmung der Hausbank genügt, kein Konsolidierungskonzept nötig

 

Bürgschaftsbank Bayern

  • Erhöhung der Bürgschaftsobergrenze auf 2,5 Millionen Euro (vorher 1,25 Millionen Euro)
  • Höhere Bürgschaftsquote von maximal 90%
  • Corona-Servicenummer: 089 54 58 57 13

 

Berlin

Investitionsbank Berlin (IBB)

  • Umstrukturierungskredit: 1 Million Euro
  • Bis zu 5 Jahre Laufzeit
  • Hilfe beantragen können Unternehmen, die älter als 3 Jahre sind
  • Alle Angebote der IBB finden Sie HIER

 

BürgschaftsBank Berlin

  • Erhöhung der Bürgschaftsobergrenze auf 2,5 Millionen Euro (vorher 1,25 Millionen Euro)
  • Schriftliche Schilderung der Auswirkungen von Corona auf die Firma
  • Geschäftsmodell musste bereits vor Corona-Krise wirtschaftlich tragfähig sein, um Hilfe zu erhalten
  • Voraussetzung: gute Eigenkapital- und Ertragslage
  • benötigte Unterlagen: auf der Website der BBB
  • Anfrage über die Hausbank oder über ermoeglicher.de

 

Brandenburg

Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB)

  • ILB-Mikrokredit Brandenburg: Kredit für Betriebsmittel für KMU bis 25.000 Euro ohne erforderliche Sicherheiten
  • Anpassung des Konsolidierungs- und Standortsicherungsprogramms: Rettungskredite für Unternehmen, die länger als 3 Jahre am Markt sind
  • Hotline ab Mittwoch: 0331 660 2211
  • E-Mail für die Corona-Hilfe: beratung@ilb.de

 

Wirtschaftsförderung Land Brandenburg (WFBB)

  • hilft Unternehmen mit mehr als 100 Erwerbstätigen
  • Schilderung des persönlichen Anliegen über den Fragebogen  und den ausgefüllten Fragebogen an info@wfbb.de
  • Hilfe gibt es auch telefonisch: Hotline: 0331 730 61 222

 

Bremen

Bürgschaftsbank Bremen

  • Erhöhung der Bürgschaftsobergrenze auf 2,5 Millionen Euro
  • Schnelle Genehmigung innerhalb von Tagen von Anträgen bis zu einer Summe von 250.000 Euro
  • Anfrage an die Hausbank oder alternativ an das Finanzierungsportal ermoeglicher.de stellen

 

Hamburg

BG Hamburg – Bürgschaftsgemeinschaft Hamburg GmbH

  • Erhöhung der Bürgschaftsobergrenze auf 2,5 Millionen Euro (vorher 1,25 Millionen Euro)
  • Schnellere Bewilligung von Bürgschaften bis 250.000 Euro
  • Ausweitung der Fördermöglichkeiten für Betriebsmittelkredite
  • Mitwirkungen der Hausbank erforderlich
  • Krisen-Hotline: 040 611 700 100
  • Weitere Informationen finden Sie auf der Website

 

Hessen

Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen (WIBank)

  • Kredite zwischen 25.000 und 150.000 Euro für KMU (bis zu 25 Mitarbeiter) und Freiberufler ohne Sicherheiten von der Bank
  • Betriebsmittelkredite von bis zu 500.000 Euro für KMU
  • Bürgschaftsobergrenze bei 2,5 Millionen Euro
  • Express-Bürgschaften für Darlehen bis 312.500 Euro mit bis zu 90 Prozent Bürgschaftsquote
  • Weitere Infos finden Sie auf der Website der WIBank

 

Bürgschaftsbank Hessen

  • Anfragen über das Finanzierungsportal ermoeglicher.de
  • bis 2,5 Millionen Euro an Bürgschaften mit einer Bürgschaftsquote von 90 Prozent
  • Express-Bürgschaften für Kredite bis 312.000 Euro
  • Bürgschaftsbank Hessen arbeitet eng mit der Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen zusammen, um die obigen Hilfen bereitzustellen
  • Passende Ansprechpartner hier
  • Corona-Hotline: 0611 1507 77

 

Mecklenburg-Vorpommern

Bürgschaftsbank M-V

  • Erhöhung der Bürgschaftsobergrenze auf 2,5 Millionen Euro (vorher 1,25 Millionen Euro)
  • Schnellverfahren bei Bürgschaften von KMU
  • Express-Liquidität bis 625 TEUR

 

Niedersachsen

NBank

  • Niedersachen-Schnellkredit für KMU mit bis zu 10 Beschäftigten
  • Finanzierungsanteil: bis zu 100 % der förderfähigen Kosten
  • Darlehensbetrag: 10.000 Euro bis 300.000 Euro, maximal jedoch 50 % des Jahresumsatzes 2019
  • Laufzeit: 5, 7 oder 10 Jahre
  • Weitere Informationen: HIER

Niedersächsische Bürgschaftsbank

  • Betriebsmittelkredite (erweiterte Förderung)
  • Anhebung der Bürgschaftsobergrenze auf 2,5 Millionen Euro (vorher 1,25 Millionen Euro)
  • Bei einem Darlehensvolumen von 300.000 Euro: schnellere Bewilligung von Bürgschaften bis 240.000 Euro innerhalb weniger Tage

 

Rheinland-Pfalz

Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB)

 

Bürgschaftsbank Rheinland-Pfalz

  • Anhebung der Bürgschaftsobergrenze auf 2,5 Millionen Euro (vorher 1,25 Millionen Euro)
  • andere Kernbedingungen wie die Bürgschaftsquote bleiben unverändert
  • Für Bürgschaften bis 250.000 Euro: Schaffung einer Eigenkompetenz

 

Saarland

SIKB

  • Notprogramm “Sofort-Kredit-Saarland”
  • Antragsstellung über die SIKB in Kooperation mit der Hausbank
  • Stundungsraten für Unternehmen möglich
  • Checkliste für benötigte Unterlagen
  • Weitere Informationen HIER

 

Sachsen

Bürgschaftsbank Sachsen

  • Anhebung der Bürgschaftsobergrenze auf 2,5 Millionen Euro (vorher 2,0 Millionen Euro)
  • Maximale Bürgschaftshöhe: 500.000 Euro bei 80 Prozent
  • Verbesserung der Optionen zur Förderung für Betriebsmittelkredite
  • Express-Bürgschaften mit Bewilligung innerhalb eines Banktages

 

Sachsen-Anhalt

Investitionsbank Sachsen-Anhalt (IB)

  • IB-Konjunkturdarlehen für KMU ist beendet
  • Mittelstands- und Gründungsdarlehen bleiben weiterhin bestehen
  • Eine Übersicht finden Sie HIER
  • Corona-Hotline: 0800 56 007 57

 

Schleswig-Holstein

Mittelstands-Sicherungsfonds

  • bei Liquiditätsengpässen oder existenzgefährdender Wirtschaftssituation
  • zinslose, tilgungsfreie Darlehen bis 750.000 Euro möglich
  • Antragsstellung bis 15.03.2022 möglich

Bürgschaftsbank Schleswig-Holstein

  • Anhebung der Bürgschaftsobergrenze auf 2,5 Millionen Euro (vorher 1,25 Millionen Euro)
  • Verbesserung der Optionen zur Förderung für Betriebsmittelkredite
  • Schnellere Bewilligung von Bürgschaften als Corona-Soforthilfe bis 250.000 Euro

 

Thüringen

Bürgschaftsbank Thüringen

  • BBT-basis- und BBT-Express-Programm auf 250.000 Euro erhöht
  • Klassisches Bürgschaftsprogramm auf 2,5 Millionen Euro Bürgschaftshöhe gestuft
  • schnellere Entscheidungsprozesse
  • Die Bürgschaftsprogramme wurden bis zum 30.04.2022 verlängert
  • Weitere Informationen finden Sie HIER

 

Steuerliche Hilfsmaßnahmen

Um Unternehmen und Beschäftigte in der Corona-Pandemie zu unterstützen, erhalten sie vielfältige steuerliche Hilfen.
Alle Informationen dazu HIER.

Steuerstundungen

Wer steuerpflichtig ist und nachweisen kann, von Corona stark betroffen zu sein, darf einen Antrag auf Steuerstundung stellen. Eine plausible Begründung ist beispielsweise, Angehöriger einer gebeutelten Branche wie Gastronomie oder Tourismus zu sein.

Mit Antrag bis zum 31. Januar 2022 besteht die Möglichkeit Steuerzahlungen bis zum 31. März 2022 zinslos zu stunden; ebenso soll auf die Vollstreckung rückständiger Steuerschulden verzichtet werden.

Weitere Informationen und ausführliche FAQs finden Sie HIER

 

Anpassung und Erstattung von Vorauszahlungen

Steuervorauszahlungen zur Einkommen-, Körperschaft- und zur Gewerbesteuer für die Veranlagungszeiträume 2021 und 2022 können bis zum 30. Juni 2022 auf Antrag im vereinfachten Verfahren herabgesetzt werden, wenn absehbar ist, dass aufgrund sinkender Umsätze die Gewinne durch die Corona-Krise deutlich geringer ausfallen als bisher angenommen.
Für die konkrete Inanspruchnahme der beschriebenen Steuererleichterungen setzen Sie sich bitte direkt mit Ihrem Finanzamt in Verbindung. Geht es Ihnen um die Stundung der Gewerbesteuer, ist Ihr zuständiger Ansprechpartner die Gemeinde-/Stadtverwaltung.

Steuerfreistellung von Aufstockungen des Kurzarbeitergeldes

Viele Arbeitgeber stocken das Kurzarbeitergeld ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf; manche auf der Grundlage eines Tarifvertrags, andere freiwillig. Dies mildert soziale Härten ab. Das Bundeskabinett hat beschlossen, dass solche Aufstockungen bis zu einer Höhe von 80 Prozent des Gehalts steuerfrei bleiben und nicht mehr wie bisher als steuerpflichtiger Arbeitslohn gelten. Die Steuerfreiheit gilt für Lohnzahlungszeiträume, die nach dem 29. Februar 2020 beginnen und vor dem 1. Januar 2022 enden.

Anpassung und Erstattung von Vorauszahlungen

Unternehmen, Selbstständige und Freiberufler können die Höhe ihrer Vorauszahlungen auf die Einkommen- und Körperschaftsteuer anpassen lassen. Gleiches gilt für den Messbetrag für Zwecke der Gewerbesteuer-Vorauszahlungen. Hierfür können Sie bei ihrem Finanzamt einen Antrag stellen. Sobald klar ist, dass die Einkünfte der Steuerpflichtigen im laufenden Jahr voraussichtlich geringer sein werden als vor der Corona-Pandemie erwartet, werden die Steuervorauszahlungen unkompliziert und schnell herabgesetzt. Bereits für 2020 geleistete Vorauszahlungen auf die Einkommen- und Körperschaftsteuer können zudem auf Antrag erstattet werden. Bis zum 31. Dezember 2021 können Steuerpflichtige unter Darlegung ihrer Verhältnisse Anträge auf Anpassung der Vorauszahlungen auf die Einkommen- und Körperschaftsteuer 2021 stellen.

Home-Office-Pauschale

Mit der Homeoffice-Pauschale als Teil des Arbeitnehmer-Pauschbetrags wird für die Jahre 2020 und 2021 eine unbürokratische steuerliche Berücksichtigung der Heimarbeit ermöglicht.

Die Neuregelung sieht einen pauschalen Abzug von 5 Euro/Tag, maximal 600 Euro im Jahr – das entspricht 120 Heimarbeitstagen – als Betriebsausgaben oder Werbungskosten vor. Die Pauschale wird nur für die Tage gewährt, an denen ausschließlich zu Hause gearbeitet wurde.

Fahrtkosten (z.B. Entfernungspauschale) sind für diese Tage grundsätzlich nicht abziehbar; Aufwendungen für eine Jahreskarte für öffentliche Verkehrsmittel, wenn diese in Erwartung der Benutzung für den Weg zur Arbeit erworben wurde, sind davon unabhängig abziehbar. Die Homeoffice-Pauschale wird zudem auf den Werbungskostenpauschbetrag angerechnet.

Corona-Bonus an Arbeitnehmer

Die Möglichkeit zur steuerfreien Auszahlung eines Corona-Bonus – zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn – wird bis zum 31. März 2022 verlängert Es bleibt aber bei der Höchstgrenze von 1500 Euro. Das heißt: Wer im Jahr 2020 bereits 1500 Euro als Corona-Bonus von seinem Arbeitgeber erhalten hat, kann 2021 oder 2022 nicht nochmals eine steuerfreie Auszahlung bekommen. Hat ein Unternehmen seinen Beschäftigten 2020 einen Corona-Bonus von 1000 Euro gezahlt, kann jetzt bis zum 31. März 2022 nochmals ein Bonus von 500 Euro gewährt werden. Wurde 2020 kein Corona-Bonus gewährt, darf bis 31. März 2022 der Höchstbetrag ausgeschöpft werden.

Wichtig zu wissen: Wer zwei oder mehr Dienstverhältnisse bei jeweils einem anderen Arbeitgeber hat, darf den Corona-Bonus von bis zu 1500 Euro für jedes Dienstverhältnis erhalten, auch innerhalb eines Kalenderjahres.

Steuerlicher Verlustrücktrag

Der geltende steuerliche Verlustrücktrag wird für die Jahre 2020 und 2021 auf maximal 10 Mio. Euro bzw. 20 Mio. Euro (bei Zusammenveranlagung) angehoben. Das schafft in der Krise die notwendige Liquidität und ist bürokratiearm zu verwalten. Eine Verlängerung des erweiterten Verlustrücktrags ist auch für 2022 geplant.

Mehrwertsteuersenkung Gastronomie

Gastronomiebetriebe sind von der COVID19-Krise besonders betroffen. Die Mehrwertsteuer für Speisen in der Gastronomie wird daher über den 30. Juni hinaus befristet bis zum 31. Dezember 2022 auf den ermäßigten Steuersatz von 7% gesenkt.

 

Kurzarbeit

Wenn Unternehmen aufgrund der weltweiten Krankheitsfälle durch das Corona-Virus Kurzarbeit anordnen und es dadurch zu Entgeltausfällen kommt, können betroffene Beschäftigte Kurzarbeitergeld erhalten. Diese Leistung muss vom Arbeitgeber beantragt werden.

 

Voraussetzung

Unternehmen bekommen in dieser besonderen Situation Unterstützung, damit sie Entlassungen vermeiden und sie zusammen mit ihren Beschäftigten nach der Krise unmittelbar wieder durchstarten können. Dazu werden die Voraussetzungen für den Bezug von Kurzarbeitergeld erleichtert. Der Bund hat die folgenden erleichterten Voraussetzungen für Kurzarbeitergeld um weitere 3 Monate bis zum 31. März 2022 verlängert:

  • Es reicht, wenn 10 Prozent der Beschäftigten eines Betriebes von Arbeitsausfall betroffen sind, damit ein Unternehmen Kurzarbeit beantragen kann. Sonst muss mindestens ein Drittel der Beschäftigten betroffen sein.
  • Sozialversicherungsbeiträge
  • werden bei Kurzarbeit von der Bundesagentur für Arbeit befristet bis 31.12.2021 vollständig erstattet, danach 50 % Erstattung bis 31.03.2022.
  • Kurzarbeitergeld ist auch für Beschäftigte in Zeitarbeit möglich.
  • In Betrieben, in denen Vereinbarungen zu Arbeitszeitschwankungen genutzt werden, wird auf den Aufbau negativer Arbeitszeitkonten verzichtet.
  • Die Bezugsdauer des Kurzarbeitergeldes ist für Betriebe, die bis zum 31. Dezember 2020 Kurzarbeit eingeführt haben, auf bis zu 24 Monate, längstens bis zum 31. März 2022, verlängert.
  • Bis zum 30. September 2021 werden die Beiträge zur Sozialversicherung während der Kurzarbeit an die Arbeitgeber in voller Höhe erstattet. Für Betriebe, die bis dahin Kurzarbeit eingeführt haben, werden die Sozialversicherungsbeiträge anschließend bis Dezember 2021 hälftig von der Bundesagentur für Arbeit erstattet.

Diese Erleichterungen traten rückwirkend zum 1. März 2020 in Kraft und wurden auch rückwirkend ausgezahlt. Ansprechpartnerin ist die Agentur für Arbeit vor Ort.

Weitere Informationen finden Sie HIER

Antragsstellung

Betriebe, die aufgrund der Auswirkungen der Corona-Pandemie Kurzarbeitergeld beantragen möchten, müssen die Kurzarbeit zuvor bei der zuständigen Agentur für Arbeit melden. Diese prüft dann, ob die Voraussetzungen für die Leistung erfüllt sind.

Hat die zuständige Arbeitsagentur festgestellt, dass das Unternehmen die Voraussetzungen erfüllt, kann es Kurzarbeitergeld ebenfalls online beantragen.

 

Höhe des Kurzarbeitergelds

Das Kurzarbeitergeld berechnet sich nach dem Netto-Entgeltausfall. Beschäftigte in Kurzarbeit erhalten grundsätzlich 60 Prozent des pauschalierten Netto-Entgelts. Lebt mindestens ein Kind mit im Haushalt, beträgt das Kurzarbeitergeld 67 Prozent des ausgefallenen pauschalierten Nettoentgelts. Die maximale gesetzliche Bezugsdauer wurde von regulär 12 auf 24 Monate verlängert. Kurzarbeitergeld-Rechner

Aufstockung des Kurzarbeitergelds:
Das Kurzarbeitergeld wird für diejenigen, die Kurzarbeitergeld für ihre um mindestens 50 Prozent reduzierte Arbeitszeit beziehen, ab dem vierten Monat des Bezugs auf 70 Prozent (bzw. 77 Prozent für Haushalte mit Kindern) und ab dem siebten Monat des Bezuges auf 80 Prozent (bzw. 87 Prozent für Haushalte mit Kindern) des pauschalierten Netto-Entgelts erhöht.

Die Berücksichtigung der Bezugsmonate von Kurzarbeitergeld beginnt ab 1. März 2020. Die Regelung wurde bis zum 31. März 2022 für die Beschäftigten verlängert, deren Anspruch auf Kurzarbeitergeld bis zum 31. März 2021 entstanden war. Beschäftigte, die erstmalig nach März 2021 in Kurzarbeit gegangen sind, können bei Vorliegen der Voraussetzungen ab Januar 2022 bis März 2022 die erhöhten Leistungssätze erhalten.

Sonderregelung: Hinzuverdienst erleichtert

Wegen der Corona-Krise können jetzt Kurzarbeiter leichter hinzuverdienen, um Einkommenseinbußen zu vermeiden. Bei einer geringfügigen Beschäftigung, die während des Bezugs von Kurzarbeitergeld aufgenommen wird, wird der Verdienst bis zum 31.03.2022 nicht auf das Kurzarbeitergeld angerechnet.

Nebenbeschäftigungen und Minijobs, die bereits vor der Kurzarbeit bestanden haben, werden ebenfalls nicht auf das Kurzarbeitergeld angerechnet.

KfW-Corona-Hilfe

Wenn Sie als Unternehmen, Selbstständiger oder Freiberufler durch die Corona-Krise in finanzielle Schieflage geraten sind und einen Kredit benötigen, dann können Sie ab sofort bei Ihrer Bank oder Sparkasse einen Kredit für Investitionen und Betriebsmittel beantragen, sofern Sie bis zum 31.12.2019 nicht in Schwierig­keiten waren. Die Bundesregierung verlängert das KfW-Sonderprogramm bis zum 30. April 2022.

 

KfW-Unternehmerkredit

Für Unternehmen, die länger als 5 Jahre am Markt sind.

Wenn Sie einen Kredit für Investitionen und Betriebs­mittel beantragen, über­nimmt die KfW einen Teil des Risikos Ihrer Bank.

  • Für große Unternehmen (mehr als 250 Mitarbeiter, mehr als 50 Mio. Euro Umsatz od. 43 Mio. Euro Bilanzsumme)bis zu 80 % Risiko­übernahme
  • Für kleine und mittlere Unternehmen (KMU bis zu 250 Mitarbeitern und bis zu 50 Mio. Euro Umsatz)bis zu 90 % Risiko­übernahme

 

Das erhöht Ihre Chance, eine Kredit­zusage zu erhalten.

 

Sie können je Unternehmensgruppe bis zu 1 Mrd. Euro beantragen. Der Kredit­höchstbetrag ist begrenzt auf:

  • 25 % des Jahres­umsatzes 2019 oder
  • das doppelte der Lohn­kosten von 2019 oder
  • den aktuellen Finanzierungs­bedarf für die nächsten 18 Monate bei kleinen und mittleren Unter­nehmen bzw. 12 Monate bei großen Unter­nehmen oder
  • 50 % der Gesamt­verschuldung Ihres Unter­nehmens bei Krediten über 25 Mio. Euro.

Die aktuellen Zins­sätze finden Sie auf der Produkt­seite. Zum KfW-Unternehmerkredit

 

ERP-Gründerkredit – Universell

Für junge Unternehmen, die weniger als 5 Jahre auf dem Markt sind

 

Wenn Ihr Unternehmen mindestens 3 Jahre am Markt aktiv ist bzw. zwei Jahres­abschlüsse vorweisen kann, können Sie einen Kredit für Investitionen und Betriebs­mittel beantragen. Dabei übernimmt die KfW einen Teil des Risikos Ihrer Bank. Das erhöht Ihre Chance, eine Kredit­zusage zu erhalten.

  • Für große Unternehmen (mehr als 250 Mitarbeiter, mehr als 50 Mio. Euro Umsatz od. 43 Mio. Euro Bilanzsumme)bis zu 80 % Risiko­übernahme
  • Für kleine und mittlere Unternehmen (KMU bis zu 250 Mitarbeitern und bis zu 50 Mio. Euro Umsatz)bis zu 90 % Risiko­übernahme

 

Sie können je Unternehmensgruppe bis zu 1 Mrd. Euro beantragen. Der Kredit­höchst­betrag ist begrenzt auf:

  • 25 % des Jahresumsatzes 2019 oder
  • das doppelte der Lohnkosten von 2019 oder
  • den aktuellen Finanzierungs­bedarf für die nächsten 18 Monate bei kleinen und mittleren Unter­nehmen bzw. 12 Monate bei großen Unter­nehmen oder
  • 50% der Gesamt­verschuldung Ihres Unter­nehmens bei Krediten über 25 Mio. Euro.

 

Die aktuellen Zinssätze finden Sie auf der Produkt­seite. Zum ERP-Gründerkredit – Universell

 

KfW-Schnellkredit

Der neue KfW-Schnellkredit richtet sich an Unternehmen mit mehr als 10 Mitarbeitern.
Für Anschaffungen (Investitionen) und laufende Kosten (Betriebsmittel) können Unternehmen ab sofort den neuen KfW-Schnellkredit 2020 beantragen. Der Kredit wird zu 100 % abgesichert durch eine Garantie des Bundes. Das erhöht Ihre Chance deutlich, eine Kreditzusage zu erhalten.

  • Förderkredit für Anschaffungen und laufende Kosten
  • für Unternehmen mit mehr als 10 Mitarbeitern, die mindestens seit Januar 2019 am Markt sind
  • Max. Kreditbetrag: bis zu 25% des Jahresumsatzes 2019 pro Unternehmensgruppe
  • Unternehmen mit bis zu 10 Beschäftigten erhalten max. 675.000 Euro
  • Unternehmen mit bis zu 50 Beschäftigten erhalten max. 1,125 Millionen Euro
  • Unternehmen mit mehr als 50 Beschäftigten erhalten max. 1,8 Millionen Euro
  • Zinssatz von aktuell 3,00 % p.a.
  • 10 Jahre Laufzeit, 2 Jahre keine Tilgung
  • 100 % Risikoübernahme durch die KfW
  • keine Risikoprüfung durch Ihre Bank
  • Voraussetzung: Sie haben im Durchschnitt der Jahre 2017 bis 2019 oder im Jahr 2019 einen Gewinn erzielt (bzw. seit Sie am Markt aktiv sind, falls der Zeitraum kürzer ist)

Zum KfW-Schnellkredit 2020

 

KfW-Sonderprogramm – Direktbeteiligung für Konsortialfinanzierung

Die KfW beteiligt sich an Konsortial­finanzierungen für Investitionen und Betriebs­mittel von mittel­ständischen und großen Unter­nehmen. Hierbei über­nimmt die KfW bis zu 80% des Risikos, jedoch maximal 50 % der Gesamt­verschuldung. Das erhöht Ihre Chance, eine individuell strukturierte und pass­genaue Konsortial­finanzierung zu erhalten.

Der KfW-Risikoanteil beträgt mindestens 25 Mio. Euro und ist begrenzt auf

  • 25 % des Jahresumsatzes 2019 oder
  • das doppelte der Lohnkosten von 2019 oder
  • den aktuellen Finanzierungsbedarf für die nächsten 12 Monate.

Optional können alle am Konsortium teilnehmenden Banken von der KfW refinanziert werden.

 

Wenn Sie eine Kredit­bürgschaft nutzen möchten, wenden Sie sich bitte an die Bürgschaftsbank Ihres Bundeslandes.

 

Zur Direktbeteiligung für Konsortialfinanzierungen

 

Grundsicherung

Die Bundesregierung sorgt jetzt mit zusätzlichen 3 Milliarden Euro dafür, dass Selbstständige leichter Zugang zur Grundsicherung erhalten. Damit können Lebensunterhalt und Unterkunft in der Krise trotz Verdienstausfall gesichert werden – der Verbleib in der eigenen Wohnung wird also gesichert. Antragstellerinnen und Antragsteller auf Grundsicherung müssen in den nächsten Monaten weder Vermögensverhältnisse offenlegen noch ihr Vermögen antasten.

Die Regelungen zum vereinfachten Zugang zu den Grundsicherungssystemen gelten für Bewilligungszeiträume, die bis zum 31. März 2022 beginnen. Damit die Leistungen sehr schnell ausgezahlt werden können, werden Anträge auf Grundsicherung vorläufig bewilligt. Die Bedürftigkeitsprüfung erfolgt erst nachträglich.

Weitere Informationen der Bundesagentur für Arbeit zur Grundsicherung finden Sie hier.

Go-digital

https://www.innovation-beratung-foerderung.de/INNO/Navigation/DE/go-digital/go-digital.html 

Das Förderprogramm „go-digital“ unterstützt kleine und mittlere Unternehmen (KMU) und Handwerksbetriebe, die ihre Geschäftsprozesse mithilfe digitaler Lösungen optimieren wollen. Dabei stehen ihnen vom Bundesministerium für Wirtschaft autorisierte Beratungsunternehmen zur Seite, die Sie bei der Umsetzung innovativer Maßnahmen zum Auf- bzw. Ausbau moderner IT-Systeme fachlich beraten und begleiten. Diese Beratungsunternehmen entlasten die Betriebe von allen Formalitäten – vom Antrag auf Fördermittel bis zum Nachweis der Verwendung.
Die go-digital-Richtlinie wird ab dem 01.01.2022 in geänderter Form weitergeführt. Die wichtigsten Informationen finden Sie HIER

Welche Leistungen

Die drei Module „Digitalisierte Geschäftsprozesse“, „Digitale Markterschließung“ und „IT-Sicherheit“ wurden um die Einrichtung von Homeoffice-Arbeitsplätzen ergänzt. Der neue Förderbaustein deckt unterschiedliche Leistungen ab: von der individuellen Beratung bis hin zur Umsetzung der Homeoffice-Lösungen wie beispielsweise der Einrichtung spezifischer Software und der Konfiguration existierender Hardware.

 

Voraussetzungen

Von der Förderung können rechtlich selbstständige Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft einschließlich des Handwerks mit technologischem Potenzial mit weniger als 100 Beschäftigten und einem Vorjahresumsatz oder einer Vorjahresbilanz von höchstens 20 Millionen Euro profitieren. Bei einem maximalen Beratertagessatz von 1.100 Euro beträgt der Förderumfang maximal 30 Tage.

 

Vorgehensweise

Unternehmen und Handwerksbetriebe, die von der Förderung profitieren wollen, müssen zunächst ein autorisiertes Beratungsunternehmen in ihrer Region suchen und mit ihm einen Beratervertrag abschließen. Von diesem Punkt an übernimmt das Beratungsunternehmen alle weiteren Schritte für die Unternehmen: von der Beantragung der Förderung über die Umsetzung passgenauer und sicherer Maßnahmen bis hin zur Einrichtung von Homeoffice-Arbeitsplätzen.

 

Entschädigung bei Quarantäne

Selbstständige, die unter Quarantäne gestellt und deshalb nicht in der Lage sind ihrer üblichen Tätigkeit nachzukommen, können dank des Infektionsschutzgesetzes Entschädigungszahlungen erhalten. Ermittelt werden Zahlungen auf Grundlage des Einkommens aus dem letzten Jahr. Auch können Betriebsausgaben, wie z. B. Mietzahlungen für die Praxis oder das Büro geltend gemacht und in angemessener Höhe erstattet werden. Ansprechpartner für diese Kosten ist das zuständige Gesundheitsamt.

 

Maßgeschneiderte Unterstützung für Start-ups

Die Bundesregierung hat am 1. April 2020 ein spezielles Maßnahmenpaket für Start-ups mit einem Volumen von zwei Milliarden Euro beschlossen. Damit werden die bereits bestehenden Unterstützungsprogramme um ein Maßnahmenpaket ergänzt, das speziell auf die Bedürfnisse von Start-ups zugeschnitten ist. Start-ups haben darüber hinaus grundsätzlich auch Zugang zu allen Unterstützungsmaßnahmen des Corona-Hilfspakets. Jedoch passen klassische Kreditinstrumente häufig nicht auf die Bedürfnisse junger Start-ups.

Das Maßnahmenpaket umfasst insbesondere folgende Elemente, die schrittweise umgesetzt werden:

      • Öffentlichen Wagniskapitalinvestoren auf Dachfonds- und auf Fondsebene (z.B. KfW Capital, Europäischer Investitionsfonds, High-Tech Gründerfonds, coparion) sollen kurzfristig zusätzliche öffentliche Mittel zur Verfügung gestellt werden, die im Rahmen der Ko-Investition zusammen mit privaten Investoren für Finanzierungsrunden von Start-ups eingesetzt werden können.
      • Die Dachfondsinvestoren KfW Capital und Europäischer Investitionsfonds (EIF) sollen perspektivisch mit zusätzlichen öffentlichen Mitteln in die Lage versetzt werden, Anteile von ausfallenden Fondsinvestoren zu übernehmen.
      • Für junge Start-ups ohne Wagniskapitalgeber im Gesellschafterkreis und kleine Mittelständler soll die Finanzierung mit Wagniskapital und Eigenkapital-ersetzenden Finanzierungsformen erleichtert werden.

Parallel zur Umsetzung des Maßnahmenpakets stimmt die Bundesregierung weiter die Ausgestaltung des Zukunftsfonds für Start-ups ab, der mittelfristig den Weg aus der Krise unterstützen soll.

Ob und wie Ihr Bundesland dieses Maßnahmenpaket umsetzt, prüfen Sie bitte über die Förderdatenbank des BMWi. Geben Sie dazu einfach „Start-up“ und Ihre Postleitzahl ein.

Über diese Förderdatenbank des Bundes erhalten Sie auch einen Überblick über weitere Förderprogramm des Bundes, der Länder und der EU. Nutzen Sie die Suchfunktion und durchforsten Sie das aktuelle Förderangebot – passgenau für Ihr Vorhaben.

 

 

Rechtsverordnungen und Bußgelder der Bundesländer

 

Baden-Württemberg

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Bayern

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Berlin

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Brandenburg

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Bremen

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Hamburg

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Hessen

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Mecklenburg-Vorpommern

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Niedersachsen

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Nordrhein-Westfalen

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Rheinland-Pfalz

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Saarland

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Sachsen

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Sachsen-Anhalt

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Schleswig-Holstein

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Thüringen

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Der Praxis-Check „Sicher und gesund durch die Pandemie“ der VBG

Durch die Lockerungen der „Corona-Maßnahmen“ nach dem Lockdown kehrt langsam ein Arbeitsalltag zurück – jedoch müssen neue Routinen erlernt werden. Der Praxis-Check „Sicher und gesund durch die Pandemie“ übersetzt den Arbeitsschutzstandard COVID 19 für kleine Unternehmen. Er bietet praktische Anleitung zur Prüfung, welche Schutzmaßnahmen erforderlich sind und enthält konkrete Vorschläge, wie diese Maßnahmen umgesetzt werden können. Mit der schriftlichen Bearbeitung des „Corona-Praxis-Check“, kommt man gleichzeitig der geforderten Aktualisierung der Gefährdungsbeurteilung nach.

Für Mitgliedsbetriebe der VBG mit bis zu 10 Beschäftigten gibt es dafür zwei Möglichkeiten:

      1. Im KPZ-Portal ist dieses Modul integriert im PRAXIS-CHECK und steht somit allen im Portal registrierten Unternehmen zur Verfügung. Im Portal können die Maßnahmen bequem online dokumentiert werden.
        Werden im KPZ-Portal von der Unternehmerin / dem Unternehmer die erforderlichen Schritte durchgeführt, dann werden auch spezielle, unternehmensspezifische Arbeitsschutzfragen telefonisch und per E-Mail kompetent, schnell und kostenfrei durch Arbeitsschutzexperten (Betriebsarzt/Betriebsärztin und Fachkräfte für Arbeitssicherheit) beantwortet.
      1. Der Corona-Praxis-Check wird außerdem auf der Seite Arbeitsschutz in Kleinbetrieben zum Download angeboten. In diesem Fall wird das ausgedruckte Dokument (hand-)schriftlich bearbeitet und ergänzt damit die bisherige Gefährdungsbeurteilung.

Alle Fragen hierzu und auch generell zu Sicherheit und Gesundheit beantwortet Ihnen gerne:

Frau Eleanor Lang
VBG – Ihre gesetzliche Unfallversicherung
Tel.: (07141) 919-359
Mobil: 0175 265 9941
Fax (07141) 919-350
E-Mail: eleanor.lang@vbg.de
Homepage: www.vbg.de

Besonders engagiert: Die Fördermitglieder

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